Rettet A.B. Coffee – Für Fairness und Verhältnismäßigkeit

Die Petition wurde wegen Nichtbeachtung der Nutzungsbedingungen gesperrt.
Petitionen, die gegen die Nutzungsbedingungen von openPetition verstoßen, werden beendet und sind nicht mehr öffentlich findbar.

Grund der Sperrung

Petitionen mit falschen Tatsachenbehauptungen, fehlenden Quellenangaben oder mit irreführender Unterschlagung von relevanten Tatsachen werden beendet. openPetition behält sich vor, Quellen in umstrittenen Fällen nachträglich einzufordern bzw. wesentliche Tatsachen ergänzen zu lassen. Warum bittet openPetition um Quellen?

Bitte benennen Sie den dezidierten Grund der Kündigung Ihrer Bäckerei und warum Sie diese Kündigung als nicht rechtens empfinden. Haben Sie beispielsweise Gegenmaßnahmen eingeleitet, wenn es zu einer Geruchsbelästigung etc. kam? Bitte argumentieren Sie, warum die Kündigung nicht rechtmäßig war.

Die Initiatorin bzw. der Initiator der Petition wurde von der openPetition-Redaktion auf den Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen aufmerksam gemacht und hatte fünf Tage Zeit, die Petition zu überarbeiten. Dies ist nicht erfolgt. Die Petition wurde deswegen gesperrt.

Text der Petition

Heute stellen wir uns als Gründer genau diese Frage: Wann wird aus einem Nachbarschaftskonflikt die Existenzfrage eines kleinen Cafés?
Vor etwas mehr als drei Jahren haben wir unseren Traum verwirklicht und A.B. Coffee im Herzen Schwerins eröffnet. Wir haben unser Erspartes investiert, unzählige Stunden gearbeitet und einen Ort geschaffen, an dem Menschen zusammenkommen. Dabei wird bei uns natürlich täglich frisch gebacken, denn das ist was uns ausmacht.

Wir dachten damals, die größten Herausforderungen würden steigende Kosten, Personalmangel oder die wirtschaftliche Entwicklung sein. Niemals hätten wir gedacht, dass wir Jahre später um den Erhalt unseres Cafés kämpfen würden – und das wegen eines Konflikts mit einem einzigen Nachbarbetrieb. Schon kurz nach unserer Eröffnung begann dieser Konflikt. Bereits im ersten Jahr wurde sogar versucht, unsere Baugenehmigung anzufechten. Das Verfahren blieb ohne Erfolg. Für uns war das damals ein Zeichen, dass die Angelegenheit damit erledigt sein würde.

Doch genau das Gegenteil war der Fall.

Es folgte nicht das Ende des Konflikts – sondern sein Beginn. Über die Jahre hinweg erreichten die Hausverwaltung und verschiedene Behörden immer neue Beschwerden von dem Friseursalon nebenan. Mal ging es um den Duft unserer frisch gebackenen Backwaren, welcher tatsächlich, auch wenn man es nicht richtig fassen kann, der Hauptgrund für diese Kündigung ist. Dann ging es um Fahrräder, mit denen unsere Gäste zum Café kamen und die auf dem öffentlichen Gehweg vor dem Friseursalon abgestellt wurden. Dann darum, dass Eltern ihre Kinderwagen dabeihatten. Später wurde beanstandet, dass unsere Terrassentür im Sommer geöffnet sei. Sogar die Höhe unserer Sonnenschirme wurde zum Gegenstand eines Verfahrens beim Bauamt.

Jedes Mal hofften wir, dass es nun die letzte Beschwerde gewesen sein würde. Jedes Mal kam eine neue hinzu. Und das nicht von anderen Nachbarn oder Gästen, sondern ausschließlich von dem Friseurbetrieb. Bis heute erhielt weder die Hausverwaltung noch eine andere Behörde auch nur eine einzige Beschwerde von einer anderen Person. Es wurden Gespräche geführt, Stellungnahmen geschrieben und Behörden eingeschaltet. Unser Betrieb wurde überprüft. Dabei wurden selbstverständlich keine behördlichen oder vertraglichen Verstöße festgestellt, denn das einzige was wir getan haben, ist ein Café mit all den Eigenschaften zu führen, die einen besonderen Ort ausmachen. Trotzdem setzte sich der Konflikt immer weiter fort.

Wann ist der Punkt erreicht, an dem man sich fragen muss, ob es wirklich noch um die einzelnen Beschwerden geht?
Jeden Tag besuchen uns Familien, Touristen, Berufstätige, Studierende und Stammgäste. Viele kommen seit unserer Eröffnung regelmäßig zu uns. Wir haben uns mit viel Arbeit einen guten Ruf aufgebaut und dürfen uns über zahlreiche positive Rückmeldungen freuen. Und trotzdem hat nicht das Urteil unserer Gäste oder der Allgemeinheit über die Zukunft unseres Standorts entschieden. Am Ende waren es die immer wiederkehrenden Beschwerden eines einzelnen Nachbarn, die diesen Konflikt über Jahre am Leben hielten. Wir behaupten nicht, dass Nachbarn alles hinnehmen müssen. Selbstverständlich müssen Regeln eingehalten werden. Aber genau darin liegt eben der Punkt: wir haben uns an alle Vorschriften gehalten. 

Daher glauben wir, dass sich jeder unvoreingenommene Mensch dieselbe Frage stellt:

Ist es wirklich verhältnismäßig, wenn sich ein jahrelanger Streit über den Duft frisch gebackener Backwaren, über Fahrräder auf einem öffentlichen Gehweg, über eine geöffnete Terrassentür im Sommer oder über Sonnenschirme schließlich darin niederschlägt, dass ein Café seinen Standort verliert?
Kann es richtig sein, dass ein Café, das täglich frische Backwaren backt, sich über Jahre immer wieder gegen Beschwerden über genau diese Backwaren verteidigen muss? Und wenn das tatsächlich möglich ist – was bedeutet das für alle anderen kleinen Betriebe? Denn heute trifft es A.B. Coffee. Morgen könnte es das kleine Restaurant nebenan sein. Die Bäckerei. Das Eiscafé. Oder jedes andere Familienunternehmen, das in einen langjährigen Konflikt mit einem einzigen Nachbarn gerät.

Mit dieser Petition möchten wir niemanden persönlich angreifen. Aber wir möchten eine Frage stellen, die weit über unser Café hinausgeht:

Sollte die Zukunft eines kleinen Cafés wirklich von einem jahrelangen Konflikt mit einem einzigen Nachbarn abhängen – obwohl behördliche Prüfungen keine Verstöße ergeben haben?

Nicht nur für A.B. Coffee. Sondern für Fairness, Verhältnismäßigkeit und den Erhalt kleiner Betriebe, die unsere Innenstädte lebendig machen.
Jede Unterschrift ist ein Zeichen dafür, dass Konflikte fair gelöst werden sollten – und dass kleine Betriebe eine echte Chance verdienen und dass wir, A.B. Coffee, weiterhin Teil von Schwerin bleiben können.

Wir wissen dass wir eine so starke Community haben und wir sind dankbar für jede Unterstützung. 

Euer A.B. Coffee Team 🧡


Sollte die Zukunft eines kleinen Cafés wirklich von einem jahrelangen Konflikt mit einem einzigen Nachbarn abhängen – obwohl behördliche Prüfungen keine Verstöße ergeben haben?

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