• Von: SIlvia Dowsing-Tieber (pro-elisabethmarkt.de) mehr
  • An: Stadtrat der Stadt München & Bezirksausschuss ...
  • Region: München mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 131 Tage verbleibend
  • 113 Unterstützer
    79 in München
    1% erreicht von
    8.700  für Quorum  (?)

Rettet den Elisabethmarkt in München Schwabing

-

Petition

an den Stadtrat der Stadt München

und an den Bezirksausschuss 4 (Schwabing West)

Die Bürger von Schwabing fordern, dass sich der Stadtrat der Stadt München und der Bezirksausschuss 4 (Schwabing West) für den Erhalt der „Markt-Standl“ am Elisabethmarkt – und zwar in ihrer jetzigen Form und an ihrem jetzigen Standort – einsetzt und den geplanten Totalabriss der Marktstände verhindert, damit dadurch der Flair und der besondere Charme dieses geschichtsträchtigen Schwabinger Platzes erhalten bleibt.

Unser Ziel ist die umfassende Information der Bevölkerung und der vielen tausend Kunden, die den Markt besuchen und mit mittlerweile über 17.000 (Stand: 07. Oktober 2016 /davon ca. 3.600 digitale Unterschriften über change.org) Unterschriften auf der Petitionsliste bestätigen, dass sie den Elisabethmarkt so erhalten wollen, wie und wo er ist. Schließlich ist der Markt am Elisabethplatz das Eigentum der Bevölkerung, die ein Recht darauf hat, sorgfältig und ausgewogen informiert zu werden.

Außerdem wollen wir mit unserer Petition erreichen, daß der Stadtrat und der Bezirksausschuss Schwabing West noch einmal kritisch prüft, ob der Elisabethmarkt tatsächlich abgerissen werden muss oder ob er so behutsam saniert werden kann, wie es jetzt auch nach langem Kampf um den Markt am Wiener Platz plötzlich und nach Relativierung der „alternativlosen“ Argumente der Markthallenbetreiber durch Sachverständige nun doch möglich ist.

Begründung:

Unsere Überzeugung ist, dass viele Bürger in Schwabing den Elisabethplatz und seinen Markt fest in ihr Herz geschlossen haben. Sie kaufen dort seit langer Zeit Gemüse, Obst, Brot, Fleisch und Blumen ein, die Jüngeren unter ihnen seit Jahren, die Älteren seit Jahrzehnten. Man trifft sich an den Ständen zum essen und trinken, zum Ratschen, man schließt Freundschaften, diskutiert, politisiert. Man kennt die Händler, die zum Teil schon seit Generationen hier ihre Waren verkaufen. Man identifiziert sich mit dem Markt, mit seiner Aura und seinem Flair. Es ist zu beschreiben, wie das Gefühl einer Liebe, einer Liebe zu kleinen, vertrauten Dingen. Der Markt ist eine Nische in der modernen Welt, eine Nische, wo die Seele ausruhen kann, weil sie nicht pausenlos von Neuem gefordert wird.

Diese Liebe verträgt keinen Abriss und Neuaufbau an anderer Stelle, selbst wenn dieser schick, praktisch und komfortabel sein sollte.

Seit wann läuft die Petition und wie viele Unterschriften konnten Sie inzwischen sammeln?

Seit Mitte Juni wurde die Petition vorbereitet, seitdem in einer Sitzung des BA 5 (Haidhausen) die eingeladenen Fachreferate des KVR und andere klar gemacht haben, dass die Argumente der Markthallenbetreiber, wie mangelhafter Brandschutz, mangelhafte Hygiene, Verletzung von Vorschriften der EU und nationale rechtliche Vorschriften, den Abriss des „Marktes am Wiener Platz“ nicht rechtfertigen.

Vom 18.06. bis heute (01.07) wurden knapp 1.500 Unterschriften gesammelt. Diese Petition ist also gerade erst angelaufen. Die Unterschriftslisten werden in Arztpraxen, Apotheken, Läden, Kindergärten, Eisdielen, Restaurants, etc. verteilt. Auch viele Privathaushalte erklären sich spontan bereit sie zu sammeln.

Was sind ihre Wünsche, was ihre Kritikpunkte?

Wir wünschen uns mehr Transparenz.

Schon im August 2015 beklagten sich Bürger aus dem Bezirk Schwabing-West, dass sie nichts von einem geplanten Abriss des Elisabethmarktes wussten. Auf Nachfrage, ob sie denn nicht die Einladung zu dem „Bürgerworkshop“ erhalten haben, verneinten sie. Auch jetzt bei der Unterschriftensammlung stellen wir laufend fest, dass diese Einladung zu dem „Bürger-Workshop“ wohl nur sehr lückenhaft bei den Bürgern angekommen ist. Wir wollen wegen dieser Verteilung der Einladungen auch noch einmal nachforschen, woran es lag, dass einige die Flyer in ihrer Post vorfanden und andere nicht. Auch wurden Hinweise auf diese wichtige Veranstaltung, über Plakate oder Zeitungsberichte vermisst.

Unabhängig davon wurden in diesem „Bürgerworkshop“ nach unserer Kenntnis nur die beiden Varianten des Abrisses vorgestellt und die von normalen Bürgern nicht zu widerlegenden „Alternativlos-Argumente“ von den Markthallen dargelegt. Dass es aber Alternativen gibt, wenn man nur will, wurde jetzt am Beispiel des Marktes am Wiener Platz demonstriert.

Und wünschen würde ich mir, dass der Erhalt der Identität eines Stadtbildes für diejenigen, die hier Entscheidungsträger sind, eine ganz, ganz hohe Wertigkeit haben muss.

Die Händler und auch der Bezirksausschuss haben sich für die Neugestaltung des Marktes in Schwabing ausgesprochen, anders als am Wiener Platz. Wie stehen Sie dazu?

Dass sich die Händler für die Neugestaltung ausgesprochen haben, wurde mir von ihnen bestätigt. Mir wurde aber auch bestätigt, dass sie keine andere Wahl hatten, als sich für den Abriss zu entscheiden, denn es gab nur 2 Varianten. Beide sahen den Abriss vor. Eine Variante, die eine Sanierung ohne den Abriss des Marktes vorsah, gab es – wie auch beim Markt am Wiener Platz – leider nicht. Und so stimmten sie nach dem Motto „Pest oder Cholera“ eben für Variante 2.

Sicherlich werden einige Mitglieder des BA Schwabing West nachdenklich werden, wenn sie erkennen, dass die Argumente der Markthallen für den Abriss des Marktes am Wiener Platz nicht stichhaltig sind. Denn dieselben Argumente legen auch den Abriss des Elisabethmarktes nahe. Dieser scheint jedoch nur für den Fall eines Neubaus zwingend zu sein. Die alte Bausubstanz unterliegt dem „Bestandsschutz“ und daraus lassen sich wohl keine überzeugenden Vorgaben für den Abriss herleiten. So bewertete der Fachmann für Brandschutz die Situation für die Holz-Stände am Wiener Platz in der Sitzung des BA 5 – nach Schulnotenskala – mit der Note „3“. Um wie viel besser stehen da die durchwegs gemauerten Marktstände am Elisabethmarkt wohl da? Dies nur als Beispiel.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

München, 15.10.2016 (aktiv bis 14.04.2017)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Unterstützer unterschreiben

Ich kenne diesen Markt aus meiner Kindheit, da wir in den 50er Jahren in unmittelbarer Nachbarschaft gewohnt haben und war sehr erfreut zu hören, dass es ihn noch gibt.

Der Elisabethmarkt ist ein Teil von Schwabing.

Mit dem Abriss würde ein Stück Lebensqualität des Viertels verloren gehen, Ich kaufe seit 50 Jahren beim Metzger Sageder meine Wurst. Der Stadt geht es in Wahrheit nur um größere Einnahmen und nicht um die Lebensqualität und die Bewahrung von Tradit ...

Weil dieses Münchner Kulturgut und der Flair erhalten bleiben müssen!

Weil ich selber gerne zum Elisabethmarkt gehe und dort einkaufe!

>>> Zu den Kommentaren


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