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Stadiongewinne müssen direkt in den Profifußball fließen!

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Stadtrat
2 928 Toetav 1 069 sees Hannover

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  1. Algatatud aprill 2023
  2. Kogumine valmis
  3. Esitatud 27.4.2023
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Der Erbpachtvertrag darf nur mit einer Stadionbetriebsgesellschaft abgeschlossen werden, die sich vollständig im Eigentum der Profifußballgesellschaft Hannover 96 GmbH & Co. KGaA befindet. Nur so kann sichergestellt werden, dass der sich im Erbpachtzins dokumentierende Fördergedanke der Landeshauptstadt auch in den nächsten mehr als 60 Jahren zum Tragen kommt und der Profifußball durch Gewinne aus der Stadionvermietung profitiert. Nur so kann der Fußballstandort Hannover nachhaltig gestärkt werden. 

Deshalb: Der Erbpachtvertrag darf nur mit einer Gesellschaft abgeschlossen werden, deren Gewinne direkt der Profifußballgesellschaft Hannover 96 GmbH & Co. KGaA zugutekommen.

Übersicht der Geldflüsse:

https://ibb.co/BGj9291

Übersicht der Rechtsverhältnisse :https://ibb.co/R3TL8Fv

Selgitus

Hintergrund:

Das sich in städtischem Eigentum befindende Niedersachsenstadion wurde in den frühen 2000er Jahren für die Fußballweltmeisterschaft 2006 renoviert und umgebaut. Direkte Zuschüsse von Landeshauptstadt und Region Hannover und Land Niedersachsen aus Steuergeldern in Höhe von etwa 21 Mio. Euro, sowie durch die öffentliche Hand abgesicherte Kredite finanzierten das Unterfangen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt ca. 65 Mio. Euro. 

Zur Umsetzung des Umbaus und zum Betrieb wurden im Rahmen einer sogenannten Public-private-Partnership (PPP) an die heutige Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG (Stadionbetriebsgesellschaft) eine bis zum Jahr 2030 laufende Konzession, die Zuschüsse und die Darlehen vergeben. Diese Gesellschaft befindet sich mittelbar im Eigentum der drei Investoren Martin Kind, Gregor Baum und Dirk Roßmann. Der gemeinnützige Hannoversche Sportverein von 1896 e.V. und die Profifußballgesellschaft Hannover 96 GmbH & Co. KGaA sind hingegen an der Gesellschaft nicht beteiligt.

Aktuell:

Die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover hat jetzt mit der Stadionbetriebsgesellschaft einen neuen Vertrag ausgehandelt, der eine Erbpacht vom Jahr 2030 bis zum Jahr 2096 vorsieht. Die Höhe der Pacht wird damit begründet, dass die Stadionbetriebsgesellschaft weiterhin für die Instandhaltung aufkomme und künftig keine Zuschüsse der Stadt mehr gezahlt würden. Zudem würde der Fußballstandort Hannover dadurch gefördert. Der zugrundeliegende Pachtzins ist der übliche Satz, wie er von gemeinnützigen Sportvereinen in der Stadt verlangt wird.

Die Argumentation der Stadtverwaltung kann nicht verfangen. Aus unserer Sicht ist es ein Unding, dass die Gewinne der Stadionbetriebsgesellschaft für über 60 Jahre an eine private Investorengesellschaft fließen. Aktuell hält diese Investorengesellschaft (Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG) zwar alle Kapitalanteile an der Profifußballgesellschaft von Hannover 96, jedoch ist dies nicht in Stein gemeißelt. Im Falle eines Verkaufs der Anteile am Profifußball an neue Investoren innerhalb der nächsten 60 Jahre kann es dazu kommen, dass das Stadion von einer Gesellschaft betrieben wird, die nichts mehr mit dem Profifußball bei Hannover 96 zu tun hat und nur die Gewinne aus der Stadionvermietung abschöpft, ohne dass der Profifußball selbst in Hannover davon profitiert. Im Gegenteil: Aus Mangel an alternativen Stadien wäre der Profifußball zudem in einer schlechten Verhandlungsposition, wenn es z.B. darum ginge die Stadionmiete mit solchen Investoren neu auszuhandeln. Ein solcher Vertrag über 66 Jahre bedarf einer deutlichen Absicherung.

Petition:

Wir fordern deshalb: Der Erbpachtvertrag darf nur mit einer Stadionbetriebsgesellschaft abgeschlossen werden, die sich vollständig im Eigentum der Profifußballgesellschaft Hannover 96 GmbH & Co. KGaA befindet. Nur so kann sichergestellt werden, dass der sich im Erbpachtzins dokumentierende Fördergedanke der Landeshauptstadt auch in den nächsten mehr als 60 Jahren zum Tragen kommt und der Profifußball durch Gewinne aus der Stadionvermietung profitiert. Nur so kann der Fußballstandort Hannover nachhaltig gestärkt werden. 

Deshalb: Der Erbpachtvertrag darf nur mit einer Gesellschaft abgeschlossen werden, deren Gewinne direkt der Profifußballgesellschaft Hannover 96 GmbH & Co. KGaA zugutekommen.

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uudised

  • Wie ihr der Presse sicher schon entnommen habt, hat der Stadtrat der umstrittenen Vertragsverlängerung bis 2096 zugestimmt. Das Ziel dieser Petition, nämlich dass das Geld in den Profifußball anstatt ins "Investorenkonstrukt" fliest, kann daher nicht mehr erreicht werden und der Status der Petition wird auf Beendet angepasst.

    Danke nochmal für Eure Unterstützung
    Bis bald

    Noch der HAZ-Artikel dazu: www.haz.de/lokales/hannover/stadionvertrag-mit-hannover-96-rat-stimmt-umstrittener-pacht-zu-XJPJWQERUVAFFP7MRBBW4LJGTA.html

  • Liebe unterstützende Fans,

    wie Ihr es sicher schon der Presse entnommen habt, hat der Stadtrat der Landeshauptstadt Hannover gestern dem neuen Pachtvertrag für das Niedersachsenstadion zugestimmt. 51 Ja-Stimmen standen 2 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung entgegen.



    Im öffentlichen Teil der Sitzung zeigten durchweg alle Parteien in ihren jeweiligen Redebeiträgen nochmal, dass sie das Anliegen unserer Petition nicht verstanden haben. Unsere knapp 3000 Stimmen ihrer potentiellen Wähler wurden als Streit zwischen Kind und Fanszene weggelächelt ohne dass auch nur einmal auf die Inhalte eingegangen wurde. Ergänzend wurden auch eklatante Wissenslücken über „das Konstrukt 96“ bzw. wie 96 aufgestellt ist öffentlich.

    Man rühmte sich z.B. seitens... Edasi

arutelu

poolt-argumenti veel pole.

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Aidake tugevdada kodanikuosalust. Tahame teha Teie mured kuuldavaks, jäädes samas iseseisvaks.

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