Region: Lichtenau
Migration

Verträgliche Verteilung von Geflüchteten für menschenwürdige Unterbringung + Integration

Petition is directed to
Bayerischer Landtag
609 supporters
121% achieved 500 for collection target
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  1. Launched 27/01/2024
  2. Time remaining 14 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Geplante Flüchtlingsunterkunft in Immeldorf“, Gemeinde Lichtenau

Im Ortskern von Immeldorf (335 Einwohner) soll im Mai 2024 eine Geflüchtetenunterkunft für 52 Menschen eröffnet werden. Die Gebäude, ein Wohnhaus und ein Gewerbebau, hat ein Investor erworben.

Wir Bürgerinnen und Bürger aus Immeldorf haben erhebliche Zweifel, dass eine menschenwürdige Unterbringung von so vielen Menschen in diesem Anwesen möglich ist.

Wir fordern eine angemessene Verteilung der Geflüchteten, die jeweils die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Hierzu muss aus unserer Sicht die Einwohnerzahl und die Zahl der geflüchteten Menschen in einer verträglichen Relation stehen. Dadurch sollte auch eine Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft leichter fallen. Zudem ist es unerlässlich die Infrastruktur vor Ort zu berücksichtigen.

Unsere Forderung an den Landtag: Die Anzahl an Plätzen in der geplanten Unterkunft für Geflüchtete in Immeldorf muss deutlich reduziert werden.

Reason

Am 28. November 2023 wurden wir vom Landratsamt Ansbach im Rahmen einer Info-Veranstaltung, über die geplante Unterkunft für 52 geflüchtete Personen in Immeldorf informiert und vor vollendete Tatsachen gestellt.

Unser Schreiben an den Landrat, in dem wir ihn ausführlich auf die Gegebenheiten vor Ort hingewiesen und über unsere Bedenken in Kenntnis gesetzt haben, hat zu keinerlei Einlenken hinsichtlich der Anzahl an Geflüchteten geführt.

Wir Immeldorfer sind nicht gegen die Aufnahme von Geflüchteten. Wir distanzieren uns auch ausdrücklich von radikalen Gruppierungen! Viele Jahre lang lebten geflüchtete Menschen in einem anderen Wohnhaus in Immeldorf. Hier hat die Integration und Versorgung funktioniert, da es eben nur wenige waren.

Eine Unterbringung von 52 Menschen in dem Anwesen ist menschenunwürdig – nach unserem Kenntnisstand stehen jeder Person insgesamt nur ca. acht Quadratmeter zur Verfügung, wobei auch Aufenthaltsflächen, Küche und Sanitär zu den acht Quadratmetern zählen.

Mehr als 50 Menschen verschiedener Ethnien, Gebräuche und Glaubensrichtungen auf engstem Raum - darin sehen wir ein enormes Konfliktpotential sowohl innerhalb als auch außerhalb der Unterkunft.

Die Situation vor Ort:

  • Die Geflüchteten haben keine Möglichkeit, Produkte des Grundbedarfs in Immeldorf einzukaufen.
  • Es gibt bei uns in Immeldorf weder ärztliche noch psychologische Versorgung, noch Kindergarten und Schule und auch keine Freizeitmöglichkeiten.
  • Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist begrenzt.

Wir erwarten von den politisch Verantwortlichen, als die von uns gewählten Vertreter, mehr Transparenz und eine offene Kommunikation mit den Bürgern vor Ort bei der Unterbringung von geflüchteten Menschen. Bisher können wir weder eine Strategie noch ein durchdachtes Konzept erkennen.

Wenn es das Ziel der politisch Verantwortlichen ist, Geflüchtete wirklich zu integrieren und nicht nur einfach irgendwo abzuladen, dann kann dies nur in einer vernünftigen Größenordnung passend zu den örtlichen Gegebenheiten und der Infrastruktur funktionieren.

Wir haben unser Anliegen in etwas ausführlicherer Form auch an den Landtag, Politiker und verantwortliche Stellen gesendet. Eine Landtags-Petition läuft (Aktenzeichen EB.0086.19). Die Stimmen dieser Petition können ergänzt werden, wodurch wir dieser mehr Gewicht geben.

Damit diese Petition Erfolg hat, brauchen wir Ihre Unterstützung, Ihre Unterschrift unter diese Petition.

Gerne können Sie die Petition auch teilen, damit noch mehr Leute erreicht werden.

Diese schwierige Situation besteht bereits in mehreren anderen Kommunen. Wenn sich nicht endlich etwas hinsichtlich der Verteilung ändert, wird es sehr bald noch mehr Gemeinden betreffen.

Thank you for your support, Preißner Sibylle from Lichtenau
Question to the initiator

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Why people sign

Ich will nicht, dass die Flüchtlinge per se diskriminiert werden.
Für die Integration ist es wichtig, dass die kleinen Gemeinden nicht überrannt werden. Die wären sonst, selbst bei guten Absichten, einfach überfordert.

Sie ist vernünftig und nicht rassistisch oder fremdenfeindlich motiviert - zumindest scheint mir das so. Außerdem ist Immendorf für seine zahlreichen AfD-Wähler bekannt. Hier kann gezeigt werden, dass eine ordentliche Petition etwas bewirken kann.

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