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Bild zur Petition mit dem Thema: Wir sagen „Nein zur Gentechnik auf unseren Äckern und in unserem Essen“ Wir sagen „Nein zur Gentechnik auf unseren Äckern und in unserem Essen“
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Bundeskanzlerin Merkel
  • Region: Deutschland
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 205 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Wir sagen „Nein zur Gentechnik auf unseren Äckern und in unserem Essen“

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Wir Bürgerinnen und Bürger sind gegen die Nutzung genveränderter Pflanzen und fordern die Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene aktiv für die Gentechnikfreiheit und gegen weitere Zulassungen von gentechnisch veränderten Pflanzen, Tieren und deren Produkten einzusetzen.

Begründung:

Anlass ist die bevorstehende Zulassung der Gen-Mais-Sorte 1507. Die Bundesregierung hat diesem Vorhaben faktisch zugestimmt. Bei der Abstimmung im EU-Ministerrat hat sie sich ihrer Stimme enthalten und damit eine qualifizierte Mehrheit gegen die Zulassung zum Anbau von Gen-Mais verhindert. Bereits 2015 könnte damit Gen-Mais in Deutschland angebaut werden. Die Bundesregierung ignoriert dabei, dass sich die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger gegen genveränderte Pflanzen ausspricht – nach neuesten Umfragen fast 90%. Wenn neben importiertem Gen-Soja bald auch heimischer Gen-Mais als Futtermittel für Nutztiere eingesetzt wird, gelangt noch mehr Gentechnik auch in Fleisch, Milch und Eier. Die Folgen für unsere Gesundheit und die Umwelt sind dabei nicht vorhersehbar. Beim Genmais 1507 handelt es sich um einen insekten- und herbizidresistenten Mais. Er ist resistent gegen Herbizide mit dem Wirkstoff Glufosinat und giftig für den Maiszünsler und eine Reihe anderer Maisschädlinge. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) weist bereits seit 2011 auf die Auswirkungen des Insektengifts auf Schmetterlinge hin. Studien zu Risiken des Herbizidwirkstoffs Glufosinat belegen darüber hinaus, dass der Wirkstoff die Entwicklung des menschlichen Gehirns beeinträchtigt und Verhaltensstörungen hervorruft. Der potentielle zukünftige Einsatz der Gen-Mais-Sorte 1507 in großflächigen Monokulturen unter der zu erwartenden massiven Ausbringung von Herbiziden mit dem Wirkstoff Glufosinat lässt die Unterzeichnenden befürchten, dass dies erhebliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und unsere betroffenen Ökosysteme hat. Für uns Bürgerinnen und Bürger ist deshalb klar: Wir müssen dringend aktiv werden, wenn wir die gentechnikfreie Landwirtschaft in Europa erhalten wollen. Mit der Unterschriften-Aktion „Nein zur Gentechnik auf unseren Äckern und in unserem Essen“ wollen wir öffentlichen Druck auf die Bundesregierung ausüben. Die gesammelten Unterschriften werden im Juni 2014 Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Schriesheim, 08.04.2014 (aktiv bis 07.06.2014)


Neuigkeiten

Liebe Unterzeichner, ich habe soeben die Unterschriftenliste zur "Gentechnik-Petition" an Bundeskanzlerin Merkel weitergeleitet. Wolfgang Fremgen

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Debatte zur Petition

PRO: Vielleicht ist es zusätzlich überzeugend und hilfreich, hinter "... Verhaltensstörungen hervorruft." folgenden Satz einzufügen: "Der potentielle zukünftige Einsatz der Gen-Mais-Sorte 1507 in großflächigen Monokulturen unter der zu erwartenden massiven ...

CONTRA: Ja, ja, dieses Gen-Zeugs ist nicht schön. Keiner will es haben, aber ihr werdet da nicht gefragt. Bei der nächsten Wahl habt ihr doch eh vergessen, wer euch vergiften will. Immer schön die Mutti unterstützen, obwohl, die Grünen sind nicht einen Deut besser.

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