Nationales Programm für gute Luftqualität an Deutschlands Schulen

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Dringlicher denn je: ein nationales Programm für gute Luftqualität an Deutschlands Schulen

Schlechte Luft in Deutschlands Schulen ist ein weit verbreiteter Missstand: die unzureichende Luftqualität drosselt v.a. wegen des hohen CO2-Gehalts die Konzentrationsfähigkeit und Lerngeschwindigkeit (nach Studien bis zu 15 % - kostet also im Ergebnis u.U. den Lernerfolg eines ganzen Schuljahrs!) und erhöht generell das Krankheitsrisiko für Lehrer:innen und Schüler:innen.

Von den Luftqualitäts-Mindeststandards, die hierzulande ansonsten anerkannt und geregelt sind, können Schüler:innen und Lehrer:innen meist nur träumen. Seit mehr als zehn Jahren fordert das Umweltbundesamt UBA wiederholt, das Dauerproblem endlich anzugehen: mit nachhaltigen maschinellen Lüftungsanlagen in Schulen. Denn Fensterlüftungsregelungen sind wissenschaftlichen Studien und dem UBA zufolge hier eben keine jederzeit ausreichende und nachhaltige Lösung, sondern allenfalls ein unzureichendes „Notkonzept“, u.a. weil sie „im Regelfall nicht dazu führen, dass die geforderten CO2-Werte … eingehalten werden.“

Im europäischen Ausland, z.B. Ländern Skandinaviens, hat die Politik schon vor Jahren durch entsprechende Regelungen und Finanzierungen maschinelle Lüftungsanlagen und dementsprechend stetig gute Luftqualität für einen Großteil der Schulen erreicht. In Deutschland dagegen ist insofern praktisch nichts passiert.

Eine nachhaltige Sicherstellung guter Luftqualität würde, auch das ist wissenschaftlich unstrittig, erheblich das Risiko verringern, sich im Klassenzimmer mit dem SARS-CoV-2-Virus, Influenza oder anderen Krankheitserregern über luftgetragene Aerosolpartikel zu infizieren. Die Krankheitstage von Schüler:innen und Lehrer:innen lassen sich durch Einhalten von guter Luftqualität erheblich reduzieren. Zudem werden Feinstaubbelastungen durch maschinelle Lüftungsanlagen um etwa 80 % gemindert.

Bei flächendeckender bundesweiter Umsetzung von professionellen maschinellen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung anstelle von Notlösungen über Fensterlüftung und/oder den Einsatz von mobilen Luftfilteranlagen würden die Gesamtkosten für die Nachrüstung bei nur einem Bruchteil dessen liegen, was einzelnen Wirtschaftsunternehmen wie TUI, Karstadt usf. jeweils im Zusammenhang mit der Corona-Krise an Staatshilfen zugebilligt wurde; pro Kopf (Schüler:in/Lehrer:in) dürften die einmaligen Kosten deutlich unter 500 € liegen – für eine nachhaltige Lösung, die aktuell und dann über viele Jahre verschiedene positive Effekte erbringt und sich auch volkswirtschaftlich rechnet.

Es ist an der Zeit und im Zusammenhang mit der COVID19-Pandemie zusätzlich dringlich, das Versäumnis zu korrigieren.

Wir brauchen rasch und fordern von den politischen Entscheidungsträger:innen im Bundestag: ein Bundesprogramm zur nachhaltigen Gewährleistung guter Luftqualität an Deutschlands Schulen!


Erstunterstützer:innen*

Dr. Ingmar Ahl, Vorstand Karg-Stiftung, Leiter des AK Bildungsstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen

Marieluise Beck, Direktorin des Zentrums für die liberale Moderne

Martin von Essen, Vorsteher des Paul Gerhard Stifts, Sprecher der Sozialstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen

Prof. Dr. Hans Fleisch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Berlin Institut und weiterer Stiftungen, ehem. Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

Ralf Fücks, Direktor des Zentrums für die liberale Moderne

Prof. Dr. Petra Gastmeier, Direktorin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin, Charitè Berlin

Prof. Dr. Gunnar Grün, Stellv. Direktor und Abteilungsleiter Energieeffizienz und Raumklima des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik

Dr. Markus Hipp, Vorstand der BMW Foundation, Mitglied des Beirats des Bundesverbands Deutscher Stiftungen

Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt, Stifter, Comedian, Fernsehmoderator, Schriftsteller

Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement BBE

Prof. Dr. Martin Kriegel, Leiter des Hermann Rietschel Instituts der TU Berlin, Vorstand Gesundheitstechnische Gesellschaft e.V. (GG)

Prof. Dr. Wilhelm Krull, Direktor The New Institute, ehem. Generalsekretär der VolkswagenStiftung

Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Prof. Dr. Dirk Müller, Lehrstuhlinhaber für Gebäude- und Raumklimatechnik RWTH Aachen, ehem. Leiter des Hermann Rietschel Instituts

Prof. Dr. Joachim Rogall, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, ehem. Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

Dirk Rossmann, Unternehmer und Stifter

Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft

Prof. Dr. Heidrun M. Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung a.D., Technische Universität München TUM 

Marlehn Thieme, ehem. Vorsitzende des Deutschen Nachhaltigkeitsrats, Mitglied des Stiftungsrats der Heinz Trox Stiftung

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats

*Die Erstunterstützer:innen handeln persönlich und nicht für eine Institution 

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