Umbau zum Postwachstum-Ökonomie

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Parlament

1 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

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Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Parlament

Der Begriff Postwachstumsökonomie beschreibt per Definition einen Zweig mit ökologischem Fokus der Wirtschaftswissenschaften. Das Gebiet umfasst den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und nachhaltiger Entwicklung. Zudem beschreibt es eine ökologische und politische Bürgerbewegung. Weitere Begriffe zur Beschreibung dieses Zweiges sind Wachstumswende, Wachstumsrücknahme oder „Entwachstum“ abgeleitet vom englischen „Degrowth“.
Innerhalb der Debatte werden verschiedene Ansätze betrachtet. Zum einen, ob das anhaltende Wachstum des Bruttoinlandsproduktes für eine moderne Gesellschaft noch vertretbar ist. Zum anderen das Herausfiltern aller Faktoren, die belegen, dass eine Industrie, die auf Arbeitsteilung beruht, ohne Wachstum des Bruttoinlandsproduktes keinen Bestand haben kann. Anhand dieser Werte wird anschließend betrachtet, wie die Wirtschaft ohne Wachstum – also eine Postwachstumsökonomie - aussehen könnte.
Berücksichtigt wird hierbei, wie Versorgungsstrukturen kombiniert werden können, die sich durch verschiedene Stufen der industriellen Arbeitsteilung auszeichnen und wie diese zu festigen sind. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen, die ein „grünes“ Wachstum thematisieren, handelt es sich bei der Postwachstumsökonomie um eine allgemeine Kritik am Wachstum. Befürworter fordern eine Einstellung des Wirtschaftswachstums oder gar die Verkleinerung der Volkswirtschaft.
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Begründung

  1. Die Möglichkeit, in Geld und über Märkte transferierte Wertschöpfung systematisch von ökologischen Schäden zu entkoppeln, entbehrt jeder theoretischen und empirischen Grundlage.
  2. Nach Erreichen eines bestimmten Niveaus bewirken Zunahmen des Einkommens bzw. Konsums keine weitere Steigerung des individuellen Wohlbefindens (Lebenszufriedenheit oder sog. „Glück“).
  3. Die soziale Logik des Wachstumsimperativs, wonach Hunger, Armut oder Verteilungsungerechtigkeit durch ökonomische Expansion zu beseitigen sei, ist hochgradig ambivalent. Das Eintreten kontraproduktiver sozialer Effekte des wirtschaftlichen Wachstums ist nicht minder wahrscheinlich.
  4. Wirtschaftswachstum stößt an ökonomische Grenzen. Das als „Peak Oil“ apostrophierte Phänomen einer zu erwartenden Ressourcenverknappung weitet sich absehbar dergestalt aus, dass von einem herannahenden „Peak Everything“ auszugehen ist. Insbesondere die explosionsartige Nachfragesteigerung von Aufsteigernationen wie China und Indien führt zu einer entsprechenden Verteuerung jener Ressourcen, auf deren bislang vermeintlich unbegrenzter Verfügbarkeit der materielle Wohlstand basierte

www.postwachstumsökonomie.de

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.02.2021
Sammlung endet: 10.08.2021
Region: Deutschland
Kategorie: Wirtschaft

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
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