Volksvertreter Christopher Teschner

Stellungnahme zur Petition Keine Verlagerung der Klassen 1–4 nach Kleinow ohne transparente Entscheidungsgrundlage

Freie Wähler Plattenburg, zuletzt bearbeitet am 31.10.2026

Ich stimme zu / überwiegend zu.
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

Im Mittelpunkt aller Entscheidungen sollte grundsätzlich das Wohl unserer Kinder stehen. Dies muss bei der Suche nach dem bestmöglichen Lösungsansatz von entscheidender Bedeutung sein. Besonders für Kinder dieser Altersgruppe sollte es das vorrangige Ziel sein, die Fahrtwege so kurz wie möglich zu halten.

Ich vertrete weiterhin den Ansatz, durch eine Filiallösung an beiden Standorten die Flex-Klassen 1/2 und 3/4 zu bilden. Damit könnte den Kindern durch eine etablierte Klassenbildung zugleich eine wohnortnahe Beschulung ermöglicht werden. Dies erfordert für bestimmte Schuljahre eine flexible Betrachtung der unteren Grenze der Jahrgangsstärken durch das Schulamt. Dennoch sehe ich auch das Land Brandenburg in der Verantwortung, ländliche Schulen zu stärken und ihnen den notwendigen Handlungsspielraum zu geben, um ihren Erhalt zu sichern.

Um die Situation angemessen bewerten und eine bestmögliche Grundlage für weitere Entscheidungen schaffen zu können, unterstütze ich den Wunsch der Initiative ausdrücklich und vollumfänglich.

Die aufgeführten Rahmenbedingungen, Zahlen und Varianten müssen in einem transparenten und ergebnisoffenen Prozess dargestellt, bewertet und hinsichtlich verschiedener Lösungsansätze umfassend beleuchtet werden.

Das Ziel muss sein, alle Schülerinnen und Schüler der Gemeinde Plattenburg innerhalb des Gemeindegebiets zu beschulen und zugleich den Fortbestand der Oberschule in Glöwen auch für die Zukunft zu sichern.

Dafür ist es entscheidend, die Kinder sowohl im Nordwesten als auch im Südosten unserer Gemeinde zu halten. Letzterer Aspekt wurde auch bei der Versammlung in Uenze leider nicht ausführlich genug betrachtet.

Die in der Petition aufgeführten Bewertungsfragen sind absolut nachvollziehbar und müssen Bestandteil jeder weiteren kommunalpolitischen Entscheidung sein.

Für eine ausführliche Datenauswertung, eine fundierte Abwägung und die Beratung verschiedener Lösungsvarianten sehe ich großes Potenzial in der Bildung einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der Verwaltung, der Kommunalpolitik, der Elternvertretung sowie der Initiative bzw. der Petitionsvertretung.

Hierfür möchte ich mich einsetzen und gemeinsam mit allen Beteiligten eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung erarbeiten.

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