representative Jutta Bucher
Opinion on the petition Mehr IGS Plätze jetzt im Kreis Mainz-Bingen – Bildung darf kein Glücksspiel sein!
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 02/07/2026
Parliamentary group decision, published by Rainer Malkewitz.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
I support a public hearing in the expert committee.
Vorab eine generelle Ergänzung zur Schulform IGS: Einen großen Vorteil von IGSn als Schulangebot sehen wir GRÜNEN darin, dass alle IGSn auch Schwerpunkt-Schulen sind — und somit die Chancen und Möglichkeiten für eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erhöht werden.
Jetzt zu den aktuellen Standortfragen:
Der letzte Schulträger-Ausschuss und auch der Kreistag am 30.1.2026 haben gezeigt, dass es im Bereich Schulplanung vorangeht. Auch wir GRÜNE haben dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt.
Die gefassten Beschlüsse zur Beantragung von zwei neuen Schulen im Landkreis begrüßen wir. Das geplante Gymnasium am vorgeschlagenen Standort Stadecken-Elsheim kann die Gymnasien in Nieder-Olm und Ingelheim gut entlasten.
Aber: Die Situation für Kinder und Eltern, die die IGS als passende Schulform wählen wollen, wird sich aus unserer Sicht nur punktuell verbessern mit nur einer neuen IGS im südlichen Landkreis.
Die bisher diskutierten Standorte im Bereich VG Rhein-Selz / VG Bodenheim / Mommenheim würde jeweils einen begrenzten Teil des Bedarfes im Landkreis abdecken.
Darüber hinaus sehen wir aber auch im nördlichen Bereich des Landkreises weiterhin einen Mehrbedarf an IGS-Plätzen. Die durchweg hohen Anmeldezahlen belegen dies alljährlich aufs Neue.
Aus unserer Sicht hat hier die Schulbedarfsplanung auch eine systematische Schwachstelle: An den IGSn abgelehnte Kinder, die dann (ersatzweise) am Gymnasium angemeldet werden, werden einfach als regulärer Bedarf für gymnasiale Plätze mitgezählt. Ergebnis: Der Bedarf nach neuen Gymnasien wird also auch mit IGS-Anmeldungen begründet.
Zur Wirklichkeit gehört hingegen: Es gibt immer noch zu viele Kinder, die nach den zwei Orientierungsjahren auf dem Gymnasium den gefühlten Misserfolg einer "Abschulung" erleben — und dadurch in ihrem Selbstwert geschädigt auf andere Schulformen wechseln. Und auch diese aufnehmenden Schulen werden beschädigt: Die Realschulen plus oder die privaten Schulen bekommen dadurch die Funktion und das Image von Reparaturbetrieben in einer nicht bedarfsgerechten Schullandschaft. Das haben diese gut arbeitenden Schulen nicht verdient, finden wir.
Eine weitere IGS wäre zusätzlich von Vorteil, wenn wir auch die Schulplatzsituation in der Stadt Mainz mit betrachten: Viele Schüler*innen pendeln bisher in die Landeshauptstadt zu den dortigen weiterführenden Schulen, aber auch in Mainz sagt der Schulentwicklungsplan: Mehr Schulplätze sind notwendig, Folge: Die Kapazitäten für Umland-Kinder werden zunehmend knapper.
Mit einer weiteren IGS, sei es als neue Schule oder aus der Umwandlung einer bestehenden Realschule plus, könnte das Land für Kinder aller Leistungsgruppen ein besseres Angebot schaffen, spätere Schulwechsel minimieren und so eine Entlastung auch in Richtung Mainz erreichen.
Opinion on the petition Schulen für alle: Wir brauchen eine neue IGS und ein weiteres Gymnasium für Ingelheim & Nieder-Olm
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 07/12/2025
Parliamentary group decision, published by Rainer Malkewitz.
The basis of decision was a resolution of the faction Bündnis 90/Die Grünen
I´ll support the request if there will be enough other representives joining.
I support a public hearing in the expert committee.
I support a public hearing in the parliament/plenum.
Die GRÜNE Kreistags-Fraktion unterstützt schon seit längerer Zeit die Forderung nach (mindestens) einer weiteren IGS im Landkreis. Zur Erinnerung: Wir haben im Kreistag auch die Forderung nach einer neuen Realschule Plus in Nieder-Olm unterstützt.
Fakt ist: Die IGSn in der Region sind alljährlich die am meisten „überbuchten“ Schulen. Im Anschluss an die geplante Vorstellung des neuen Schulentwicklungsplans durch die Kreisverwaltung werden wir im Kreistag entsprechende Forderungen geltend machen. Allerdings sind wir GRÜNE derzeit in der Opposition; für uns ist ganz klar: Die große Koalition (CDU, SPD, FWG) muss in dieser Frage endlich Farbe bekennen.
Im Übrigen möchte ich zur Fairness noch darauf hinweisen, dass nicht der Kreistag oder die Kreisverwaltung, sondern allein das Land Rheinland-Pfalz über die Einrichtung neuer Schulen entscheidet.
Opinion on the petition Bingen: Wir fordern ein Haus der Grundversorgung mit Notfallambulanz
Bündnis 90/Die Grünen, Last edited on 05/15/2024
I support a public hearing in the expert committee.
I support a public hearing in the parliament/plenum.
Die Notfallversorgung in der Region muss erhalten werden, da die umliegenden Krankenhäuser (Bad-Kreuznach, Mainz) mit der Notfallversorgung bereits am Limit sind mit Wartezeiten in den Notfallambulanzen von mehreren Stunden. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft und Zunahme von Hitzewellen im Sommer aufgrund des Klimawandels lassen eine steigende Zahl von notfallmäßig zu versorgenden Patienten und Patientinnen erwarten. Zum Erhalt der medizinischen Grundversorgung ist ein Ausbau der Notfallambulanzen und damit ein Erhalt des Krankenhauses in Bingen zu sichern.
| Jutta Bucher | |
|---|---|
| party: | Bündnis 90/Die Grünen |
| Faction: | Bündnis 90/Die Grünen |
| Next election: | 2024 |
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