Volksvertreterin Lydia Kloos

Stellungnahme zur Petition Regionalen Grünzug bei Bensheim erhalten: Keine Bebauung der Altneckarschlingen

Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 15.06.2026

Ich stimme zu / überwiegend zu.
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

Nach Stubenwald II sollte eigentlich Schluss sein. Aber nun soll nach dem Willen der Stadt Bensheim doch eine Erweiterung des Gewerbe-Gebiets über eine gemeinsame Aktion mit der Nachbargemeinde Lorsch kommen, damit die Flächen, die die Stadt Bensheim bereits vorausschauend gekauft hat, in den kommenden Jahren an Investoren verkauft werden können.
Damit das möglich ist, will die Stadt die Regionalversammlung des Regierungspräsidiums Darmstadt dazu bewegen, die Flächenbezeichnungen ändern zu lassen. Aus Vorrangflächen Regionaler Grünzug, Landwirtschaft, Hochwasserschutz und Grundwasserschutz soll nun einfach ein Vorranggebiet für Gewerbegebiet werden. Das wäre ein unerhörter Vorgang an sich und ein unverantwortlicher Verlust für die Region. Das neue Gewerbegebiet würde wie ein Riegel den regionalen Grünzug zerschneiden und damit die Verbindung vom Naturschutzgebiet Tongruben im Süden mit den Feuchtgebieten nördlich des Stubenwald zerstören. Das für wandernde Tiere und Zugvögel wertvolle Offenland wäre damit verloren. Bensheims Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf ein zeitgemäßeres Agieren der Rathausspitze und der regierenden Parteien. Sind die Flächen erst einmal versiegelt, gibt es kein zurück mehr.
Stubenwald III hat die ökologischen Funktionen für Klima und Grundwasser, die Bensheim in Zukunft braucht. Sie dürfen nicht für die Aussicht auf erhoffte, aber nicht garantierte Gewerbesteuern geopfert werden.

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