Volksvertreter Peter Viertel

Rat der Stadt in Leverkusen

    Stellungnahme zur Petition Offene Petition für den Erhalt des Museum Morsbroich

    Bürgerliste zuletzt bearbeitet am 28.04.2016

    Keine Stellungnahme.
    ✓   Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
    ✓   Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

    Begründung:

    Das Schloss Morsbroich ist eine über die Stadtgrenzen hinaus bekannte kulturelle Einrichtung. Eine Schließung des Schlosses würde eine Lücke in die kulturelle Landschaft reißen. Zurzeit arbeiten die verschiedensten Arbeitskreise an einer entsprechenden Lösung zum Erhalt des kulturellen Angebotes. Anschließend werden die dort erzielten Ergebnisse in den Fachausschüssen und abschließend im Rat nochmals beraten und entschieden, so dass eine jetzige Stellungnahme nur eine Bestandsaufnahme sein kann.

    Als gewählter Vertreter des Rates der Stadt Leverkusen bin ich gegenüber allen Einwohnern Leverkusen verpflichtet deren Interessen zu vertreten. Wie Sie wissen hat meine Wählergemeinschaft schon mehrmals die Schließung des Schloss Morsbroich vorgeschlagen, um andere kulturelle Einrichtungen in der Kultur Stadt Lev zu erhalten. Ich selbst würde mir wünschen eine Lösung zum Erhalt des Schlosses, zum Beispiel durch eine Stiftung oder eines e.V., zu erreichen, nur darf man nicht verkennen das die Stadt Leverkusen in einem finanziellen Desaster steckt. Die Schließung kann nur die letzte Möglichkeit sein, wobei die vorhandenen Kunstgegenstände sicherlich an andere Einrichtung verliehen werden könnten und damit weiterhin als kulturelles Erbe der Bevölkerung erhalten bliebe.

    Der Bürgerliste wird des Öfteren vorgeworfen sich nicht für das Museums einzusetzen. Diese Aussage ist nicht richtig, so wurde durch unseren Antrag erreicht das der "Tiger" des Malers Richter, aus dem Vorzimmer des Vorsitzenden der Sparkasse Leverkusen und damit nur eine ausgewählten Publikum, wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die derzeitige Ausstellung zeigt den Erfolg unseres Antrages.

    Bis dahin sollte die Aussage des OB Richrath "Keine Denkverbote und Tabus" auch für meine Wählergemeinschaft gelten.Wir werden sehen was die Zukunft bringt.

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