Volksvertreter Wolfgang Bachmeir

Parlament in Mering

    Stellungnahme zur Petition Keine Ansiedlung der Honold Logistikgruppe und KUKA in Mering

    SPD zuletzt bearbeitet am 02.04.2018

    Ich lehne ab.

    Begründung:

    Durch die Absage von KUKA haben wir eine völlig neue Situation, Honold bewirbt sich nach wie vor um den Großteil des Gewerbegebietes, mir ist aber bis dato nicht bekannt in welcher Form eine Ansiedlung stattfinden soll. Soll es ein reiner Logistikbetrieb werden oder kommt ein Untermieter ähnlich wie KUKA mit ins Boot. Anträge der Firma Honold müssen im Gemeinderat erneut diskutiert und entschieden werden. Insofern ist die Einflussnahme über die Gemeinderäte nach wie vor möglich. Des weiteren gibt es eine Vielzahl von Kleinbetrieben die sich um Gewerbegrundstücke bewerben, die können zwar nur einen Bruchteil des Gewerbegebietes besiedeln,aber sie sollten abgefragt werden was sie auf dem Gebiet vorhaben und nach Möglichkeit bedient werden. Deshalb bin ich der Meinung das Bebauungsplanverfahren sollte weiter fortgeführt werden, dass möglichst schnell Baureife herbeigeführt werden kann. Dann können wir nämlich dem Kleingewerbe zeitnah Grundstücke anbieten. Was letztendlich mit der Fläche wird, die für die Firmen KUKA und Honold vorgesehen war, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen, ich glaube hier wird es noch viele Diskussionen im Gemeinderat geben. Grundsätzlich bin ich aber nicht gegen einen Großbetrieb, mir ist wichtig das der Großteil des Gewerbegebiets möglichst zeitnah vermarktet wird, um einen schnellen Rückfluss des eigesetzten Kapitals zu gewährleisten. Wir haben noch viele Aufgaben in Mering zu stemmen, hier wäre es fatal, wenn unser Geld dort in Brachflächen festsitzen würde. Und je länger die Gewerbeflächen zum Kauf angeboten werden, um so größer wird der Druck auf die Gemeinde um sie los zu werden. Zum Schluss an alle die jetzt den Projektentwickler fordern. Ich hätte gerne gewusst welche Gemeinde in der näheren Umgebung hat schon einmal einen Gewerbepark dieser Größenordnung mit einem Projektentwickler realisiert, ich kenne keine Gemeinde. Gibt es solche Beispiele überhaupt?

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