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4. Januar 2013

Netiquette

Diskussionsbeiträge und Kommentare unserer Nutzer/innen sind ein fester Bestandteil von openPetition. Sie bereichern die Diskussion um Petitionen und deren Forderungen. Dabei ist uns die Qualität der Kommentare wichtiger als ihre Anzahl.

Unser Anspruch ist, dass die Diskussionen interessante und relevante Erkenntnisse liefern und neue Argumente und Ansichten einbringen, ohne andere diskutierende Personen zu kritisieren. In
dieser Netiquette geben wir Ratschläge und legen einige Regeln fest, die Sie beim Verfassen von Beiträgen beachten sollten.

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Wie schreibe ich einen guten Beitrag oder Kommentar?

  • Ein guter Kommentar bezieht sich auf die jeweilige Petition oder das Thema der Diskussion. Mit anderen Worten: Er ist relevant.
  • Die eigene Meinung sollte in Ihrem Kommentar mit klaren Argumenten begründet werden, vor allem, wenn Sie der Petition oder einem anderen Nutzer widersprechen.
  • Pflegen Sie immer einen freundlichen, sachlichen und respektvollen Umgangston und lassen Sie sich nicht auf Provokationen anderer Nutzer ein.
  • Ihr Kommentar sollte die Regeln der Rechtschreibung beachten. Nutzen Sie Absätze, um Ihren Text leichter lesbar zu machen. Durchgehende Großbuchstaben werden als unangemessen laute Ausdrucksweise verstanden und sind schwer lesbar.
  • Zynismus und Ironie sind in schriftlichen Kommentaren oft nicht eindeutig zu erkennen. Setzen Sie diese Stilmittel also vorsichtig ein, um nicht missverstanden zu werden.

Welche Regeln muss ich beachten?

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer/innen einhalten müssen. Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen, werden gelöscht.

  • Beleidigungen haben in den Debatten und Kommentaren keinen Platz. Wenn Sie einer Petition oder einem Kommentar widersprechen, kritisieren Sie dessen Inhalte und greifen nicht den Verfasser an.
  • Diskriminierung oder Diffamierung anderer Nutzer und sozialer Gruppen aufgrund ihrer Religion, Herkunft, Nationalität, Einkommensverhältnisse, sexuellen Orientierung, ihres Alters oder ihres Geschlechts sind ausdrücklich nicht gestattet.
  • Verleumdungen sowie geschäfts- und rufschädigende Äußerungen dürfen nicht verbreitet werden.
  • Nicht prüfbare Unterstellungen und Verdächtigungen, die durch keine glaubwürdigen Argumente oder Quellen gestützt werden, entfernen wir. Bitte bemühen Sie sich um nachvollziehbare Aussagen.
  • Werbung und andere kommerzielle Inhalte haben nichts in den Kommentaren zu suchen.
  • Persönliche und personenbezogene Daten anderer dürfen nicht von Ihnen veröffentlicht werden.
  • Links dürfen in Kommentaren gerne verwendet werden, zum Beispiel um auf weiterführende Informationen zu einem Thema hinzuweisen. openPetition ist nicht für die verlinkten Inhalte verantwortlich und prüft diese nicht systematisch. Wir behalten uns aber vor, Links zu entfernen, falls die verlinkten Inhalte gegen die hier aufgeführten Regeln verstoßen.

Beiträge bewerten und melden

  • Wenn ein Beitrag die Debatte sinnvoll ergänzt, einen Standpunkt besonders überzeugend vertritt, wertvolle Informationen liefert oder zum Nachdenken anregt, können andere Nutzer den Beitrag mit einem “Gefällt mir” bewerten und Ihn so höher gewichten.
  • Unsachliche oder irrelevante Beiträge können dementsprechend mit einem “Gefällt mir nicht” niedriger gewichtet werden.
  • Unangemessene Beiträge, z.B. Beleidigungen, Diskriminierung oder Verleumdung können Sie mit dem Symbol [ ! ] melden. Wurde ein Beitrag von mehreren Personen als unangemessen gemeldet, wird er ausgeblendet und durch unser Team moderiert.

 

Kleiner Tipp

Wir möchten Ihnen ans Herz legen, sich Ihre Kommentare vor dem Klick auf den „Abschicken“-Knopf noch einmal durchzulesen. Könnte der Beitrag oder Kommentar von anderen Nutzern als Beleidigung aufgenommen werden? Ist er unmissverständlich formuliert? Drückt er das aus, was Sie sagen wollen und soll auch die ganze Welt Ihre Meinung erfahren?

 

  • Bettina Stotz — 20. März 2014 um 12:33

    Ich finde es schade, dass diese Petition älteren Menschen nicht die Möglichkeit bietet, daran teilzunehmen, Ich kenne sehr viele, die durch die Einführung eines gelben Sackes eine große Erleichterung hätten, Wie sollen 5000 Stimmen zusammen kommen, wenn nur der Teil der Öffentlichkeit daran teilnimmt, der einen Computer/Internetzugang besitzt.
    Diejenigen, die so etwas nicht besitzen, erfahren gar nicht von der Möglichkeit, und haben erst recht keine, an so einer Petition teilzunehmen, Ich denke, es gibt sehr viele Haushalte, in denen Menschen über 60 Jahren (oder sogar jünger), die keinen Internetzugang haben. Die erforderliche Stimmenanzahl ist doch fast im Voraus zum scheitern verurteilt, da nicht jeder Haushalt von ihr erfährt, geschweige denn daran teilnehmen kann….Natürlich kam ein Kurzbericht in der Zeitung, trotzdem waren diejenigen, die es gelesen haben nicht alle in der Lage, im Internet eine Unterschrift geben zu können.
    Gibt es keine Möglichkeit, um tatsächlich jedem die Möglichkeit zu geben, sein Ja oder Nein zur EInführung eines gelben Sackes zu bieten?

  • Fritz Schadow — 20. März 2014 um 16:52

    Sehr geehrte Frau Stotz,
    auch wer keinen Internetzugang hat, kann die Petitionen auf openPetition unterstützen. Zu jeder einzelnen Petition gibt es fertige Sammellisten zum Ausdrucken, auf denen die jeweilige Petition handschiftlich unterzeichnet werden kann. Die ausgefüllten Listen können von Menschen mit Internetzugang ausgelegt, eingesammelt und hier hochgeladen werden. Die Unterschriftenlisten zum Ausdrucken finden Sie auf der Seite der jeweiligen Petition in der rechten Spalte unter Unterschriftenliste > Herunterladen.
    Herzliche Grüße,
    Fritz Schadow von openPetition

  • Dieter Brings — 1. April 2014 um 11:49

    Stell Dir vor: Du bist alt und gebrechlich – und keiner ist da, der Dich menschenwürdig und kompetent pflegt!
    Es ist höchste Zeit, dass diejenigen, die den Beruf des Altenpflegers erlernen wollen oder ihn schon ausüben auch dementsprechend bezahlt werden, d.h. sie müssen erheblich mehr verdienen – sonst: siehe oben!

  • Werner Kollmitz — 4. Mai 2014 um 07:04

    Bund und Länder, haben mit ihren Gesetzen, die Verantwortung für eine menschenwürdige Pflege. Diese Verantwortung haben Sie der Pflegeselbstverwaltung= Pflegekassen und Vereinigungen der Träger, übertragen.Die Vereinigungen der Träger, das sind die freie Wohlfahrtspflege (AWO, Caritas, Parität, DRK, Diakonie und Zwist= jüdische Gemeinden) sowie der Bundesverband privater Anbieter. Diese Verbände bilden mit den Pflegekassen die Pflegeselbstverwaltung auf Länderebene. Diese Pflegeselbstverwaltung hat auf der ganzen Linie versagt, denn sonst hätten wir heute eine menschenwürdige Pflege. Deshalb ist die Bundesregierung verpflichtet, dringend einzugreifen und für Verbesserungen zu sorgen.

    http://www.menschenwuerde-in-der-altenpflege.de

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