11.000 Menschen auf Gaza-Demo in Frankfurt – und die Tagesschau schweigt!

Petition richtet sich an
Rundfunkrat NDR, Redaktion Tagesschau

50 Unterschriften

Sammlung beendet

50 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Rundfunkrat NDR, Redaktion Tagesschau

Am 30. August 2025 fand in Frankfurt am Main eine der größten Pro-Palästina-Demonstrationen der letzten Jahre statt: Unter dem Motto „United4Gaza“ versammelten sich rund 11.000 Menschen. Die Demo war zuvor zweimal von der Stadt Frankfurt verboten worden und musste jeweils gerichtlich durchgesetzt werden. Sie verlief überwiegend friedlich, mit lediglich einer Festnahme.

Dieses Ereignis hat klare politische, gesellschaftliche und rechtliche Relevanz:

  • Teilnehmerzahl: Eine fünfstellige Demonstration mitten in Deutschland.
  • Juristischer Kontext: Zwei gerichtliche Aufhebungen von Verboten – ein Grundrechtsthema.
  • Politische Dimension: Direkter Bezug zu einem internationalen Konflikt von globaler Bedeutung.

Trotz dieser Faktoren berichteten im Fernsehen weder die Tagesschau noch die Tagesthemen am 30. oder 31. August 2025 über die Demonstration. Damit wurde das Ereignis im zentralen Nachrichtenformat des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schlicht ausgeblendet.

Dieses Schweigen ist nicht nur eine Lücke in der Berichterstattung über ein einzelnes Ereignis. Es zeigt eine Praxis, die jede:n Bürger:in betreffen kann. Wer den Rundfunkbeitrag bezahlt, muss darauf vertrauen können, dass relevante Ereignisse unabhängig von politischer Stoßrichtung sichtbar gemacht werden.

Unsere Forderungen:

  1. Erklärung der Redaktion: Offenlegung, warum die Gaza-Demo trotz hoher Teilnehmerzahl, juristischer Brisanz und friedlichem Verlauf nicht im TV berichtet wurde.
  2. Berichterstattungspflicht stärken: Zusicherung, dass künftig alle relevanten Demonstrationen in den Hauptnachrichten berücksichtigt werden – unabhängig von politischer Stoßrichtung oder öffentlicher Kritik.
  3. Transparenz und Monitoring: Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Programmbeschwerde- und Rechenschaftsberichts, damit Bürger:innen nachvollziehen können, wie redaktionelle Entscheidungen getroffen werden.
  4. Beteiligung der Beitragszahler:innen: Möglichkeit für Bürger:innen, regelmäßig Feedback direkt in redaktionelle Planungen einzubringen (z. B. Online-Publikumsforum oder jährlicher Bericht an den Rundfunkrat).

Unterstütze diese Petition, damit die Stimmen von 11.000 Menschen sichtbar bleiben und Schweigen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kein Vorbild wird.

Begründung

Bei der United4Gaza-Demo haben 11.000Menschen auf das Leid in Gaza und auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam gemacht. Die Tagesschau hat im TV nicht darüber berichtet.

Das Problem: Wenn große, öffentlich-rechtliche Medien wie die Tagesschau bestimmte Perspektiven einfach ausblenden, entsteht ein ungleicher Informationsfluss. Menschen erfahren nur eine Teilwahrheit, Debatten werden einseitig geprägt und legitime politische Forderungen bleiben unsichtbar.

Mir liegt das Thema am Herzen, weil faire, vollständige und transparente Berichterstattung die Grundlage für eine informierte Gesellschaft ist, besonders wenn es um Menschenrechte und humanitäre Notlagen geht. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Erkan Dündar, Buxtehude
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.09.2025
Sammlung endet: 28.02.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Medien

Das könnte Sie auch interessieren

6 %
988 Unterschriften
140 Tage verbleibend

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern