3 Unterschriften
Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Die neoliberale Marktwirtschaft und noch schlimmer die Agenda 2010 hat massgeblich dazu beigetragen, dass viele Berufsgruppen in einem menschenunwürdigen und grausamen System des Mindestlohnsektors missbraucht werden, um die Gewinnquote auf Kosten der Lohnquote zu erhöhen.
Die Folgen sind Massenarbeitslosigkeit seit defacto etwa 50 Jahren in Deutschland (de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenstatistik#Historische_Zahlen_zur_Arbeitslosigkeit_in_Deutschland) und ein Leben im Prekariat, Erpressung und Ausbeutung die in ganz Europa beispiellos sind.
Die logische ökönomische (und moralische) Lösung muss bei einem Überangebot von Arbeitskräften und gleichzeitig zunehmender Automatisierung die schrittweise Verknappung von Arbeitszeit sein.
Begründung
Neben den zahlreichen Studien, die auf das gleiche Ergebnis kommen, gibt es bereits Versuche wie beispielsweise die Großmolkerei Tine, die dieses hat umgesetzt und sich offiziell sogar über eine Produktivitätssteigerung freuen kann.
Menschen mit denen man spricht, die in typischen Niedriglohnsektoren arbeiten und gleichzeitig auch in Leiharbeit beschäftigt sind, erzählen absolut unglaubliche Stories über Erniedrigung, instrumentalisierte Angst und volkommene Skrupellosigkeit von Seiten der Arbeitgeber.
Die 30-Stunden-Woche ist der logische Schritt, um eine Vollbeschäftigung aller zu erreichen.
Deswegen fordere ich im Interesse aller Arbeitnehmer (und auch Unternehmer) eine 30-Stunden-Woche mit gleichzeitiger Abschaffung der Leiharbeit um diese grausame und Menschenverachtende Praxis zu vermeiden
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
05.06.2015
Sammlung endet:
05.12.2015
Region:
Deutschland
Kategorie:
Wirtschaft