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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    negative Erfahrung durch Ausschreibung
Bereits bei den Ausschreibungen der Inkontinenzversorgungen gab es massive Probleme durch mangelhafte und ungeeignete Hilfsmittel. Wir haben erlebt, dass Leistungen durch das beliebte Unzuständigkeits-Ping-Pong verzögert und verhindert wurden. Wir mussten eindeutig falsche Aussagen, die natürlich nur schriftlich getätigt wurden, widerlegen und wiederholt um schriftliche Stellungnahmen bitten. Ausschreibungen sind in Bezug auf die Qualtiät der Versorgung eindeutig kontraproduktiv.
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Die Versorgung über Ausschreibungen haben für den Versicherten Fatale folgen 1.Man nimmt dem Versicherten seine Mündigkeit zu dem Sanitätshaus seines Vertrauens zu gehen. 2.Die Versorgungsqualität z.bsp. in sachen Beratung ist meist mehr als Mangelhaft. 3. Durch die gedrückten Kondizionen wird mesit mindere Ware eingesetzt weil die Gewinner ja auch Verdienen wollen. 4.Schnellversorgungen sind nicht möglich sprich nach Krankenhausentlassung. 5.Die Flexibilität existiert Quasi nicht wenn der Patient z.bsp mit dem gelieferten Hilfsmittel nicht zurechtkommt. 6.es gibt noch unzählig mehr bei
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Im Falle einer Reparatur schränkt das den Versicherten so ein, daß er im schlimmsten Falle bis zur Durchführung der Reparatur im Bett liegt, dauer nicht absehbar. Wenn man dann noch berufstätig ist , ist das wieder Wasser auf die Mühlen der Chefs die lieber Ausgleichsabgabe bezahlen. Ich hab es ja schon immer gewusst...!"
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    Versorgung
die Versorgung dauert erheblich länger und ist aufwendiger - ist das Orthopädiehaus weiter entfernt gestaltet sich die Organisation der Versogung schwieriger - vor allem Reparaturen sind mit erheblichen Problem für die Betroffenen verbunden. Wenn ich als Physiotherapeut eine Verorgung anschiebe - wer bitteschön bezahlt den Aufwand an Zeit, den ich dafür einsetze? Die Krankenkasse? Oder ist etwa ein Ziel die Versorgungen zu verringern?
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Die Kollegen aus den Sanitätshäusern, die an dieser Ausschreibung teilnehmen und vor allem teilgenommen haben, sollten sich SCHÄMEN. So ist keine wirtschaftliche und zugleich qualitativ hochwertige Versorgung gewährleistet. Der Patient wird in ein minderwertiges Produkt gesetzt, die Versorgung passt meist gar nicht und aufgrund er Tatsache, das keine regionale Versorgung stattfindet, wird der Patient im Falle einer Reparatur allein gelassen. Darüber hinaus wird mit den Ausschreibungen das Sterben kleiner Leistungserbringer gefördert.
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Ich kann nur jedem Patienten wirklich empfehlen diese Petition zu unterstützen den was gerade geschieht ist Wettbewerbsverzerung und gehört auf schärfste Verurteilt die Kassen wollen immer nur sparen aber was mit dem Versicherten geschieht ist sekundär wenn die Bevölkerung sich immer mehr durch solche dinge unterwandern lässt Sterben immer mehr Fachgeschäfte alles wird umverteilt auf die größten und die die Denken es betrifft sie nicht werden es irgendwann zu spüren bekommen Vielen Dank an alle Unterstützer
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    Ausschreibung Bereich Hilfsmittel
Ausschreibungen im Bereich Hilfsmittelversorgung führen zum Sanitätshaussterben. Dies stellt gerade im ländlichen Bereich ein Problem dar. Wer versorgt die Patienten bei Problemen vor Ort wenn der Ausschreibungsgewinner 300 km weit entfernt sitzt ? Wer bildet das dringend benötigte Fachpersonal aus ? Gerade aufgrund der demographischen Entwicklung wird mehr Fachpersonal benötigt.
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    Hilfsmittelversorgung durch Krankenkassen aus denselben outgesourct; privatisier wordent
Die Krankenkassen haben die Hilfsmittelversorgung an die HMM Deutschland ausgelagert und machen deshalb auf unschuldig. Auf der Rehacare 2013 in Düsseldorf hat die Firma HMM einen Vortrag gehalten, bei dem massenhaft Sanitätshauschefs dabei waren und sich haben von der Referentin der HMM ködern lassen (Behauptung der Referentin der HMM gegenüber den Sanitätshauschefs; in den Sanitätshäusern werde weitaus weniger Personal als 'jetzt' gebraucht).
Quelle: Erfahrungsbericht
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    summation der Zahlungen bei schwerer Krankheit bzw. Behinderung
Fasse zusammen: Zuzahlung Medikamente, Zuzahlung Inko-Versorgung, Zuzahlung Rolli, Zuzahlung sonst noch was: Armutsrisiko Behinderung und Krankheit. Da waren wir schon mal weiter in diesem Land!
Quelle: Aufzahlungen stellen Armutsrisiko dar!
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    Möglichkeiten des Vergaberechts werden nicht genutzt
Eine individuelle Rollstuhlversorgung wird so faktisch unmöglich. Die VOL/A bietet so viel mehr Entscheidungskriterien, warum werden sie nicht genutzt (§ 19 EG Abs. 9 VOL/A)? So lange nur nach dem Preis vergeben wird, haben die ausschreibenden Kassen keinerlei Interesse an einer qualitativ ordentlichen Versorgung. Das steht im Widerspruch zur Hilfsmittelrichtlinie - auf Kosten der Patienten, die finanziell wie körperlich die Folgen spüren.
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    Kein Almosen sondern Versicherungsleistung
Ein qualitativ gutes Hilfsmittel ist kein Almosen der Krankenkasse, sondern eine Versicherungsleistung. Für diese Versicherung hat man in der Regel viele Jahr sehr viel Geld bezahlt! Zuzahlungen sind m. E nur gerechtfertigt, wenn es um echte "Nice to have" Extras geht, z.B. eine Sonderlackierung.
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Zu meiner Angabe von soeben: Die von mir versehentlich als 'Contra' deklarierten Argumente beziehen sich auf meine Angaben zur kompletten Auslagerung der Heil- und Hilfsmittelversorgung an die HMM Deutschland GmbH. Als Sparhansel haben sich hier besonders die KKH und die Barmer-GEK hervor getan. Analysiert man die Beiträge im Kundenmagazin der KKH, so fälllt auf, dass Behindertenbelange null Erwähnung erfahren. Und noch etwas: Die Geizhalsmentalität in Sachen der Bereitstellung von Finanzen und orth. Hilfsmitteln hat zur Konsequenz, dass Behinderte aus der Öffentlichkeit verschwinden.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    IGEL-Leistung
Es sollte erlaubt sein, den entsprechenden Mehrpreis zur Ausschreibung privat zu bezahlen (IGEL-Leistung) und sich das Modell seiner privaten Wahl liefern zu lassen und das reine Ausschreibungsergebnis für Leute die nicht privat zuzahlen möchten weiter zu ermöglichen. Damit wäre allen gedient: dem Patienten der die freie Auswahl hat und der Kasse die wirtschaftlich arbeiten muss sowie dem Beitragszahler der durch Abgaben für Mehrkosten aufkommen müßte.
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Die Krankenkassen (Körperschaften öffentlichen Rechts) haben mit dem Jahre 2006 fortfolgende Jahre die Heil- und Hilfsmittelversorgung an die HMM Deutschland GmbH komplett abgegeben. Die HMM Deutschland GmbH ist gemeldet am Handelsregister am Amtsgericht Kleve (Niederrhein). Aus der Handelsregister-Akte geht unter anderem hervor, dass die TELEKOM die Gesundheits- und Sozialdaten (die von den Krankenkassen gar nicht an Dritte herausgegeben werden dürfen!) und die von der HMM beauftragten Dienstleister, wie Hilfsmittelberater; siehe hmmdeutschland.de
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Wenn man sich die Preisgestaltung der Sanitätshäuser anschaut wird es endlich Zeit, dass dieser Abzocke auf Kosten der Gemeinschaft der Krankenversicherten endlich ein Riegel vorgeschoben wird. Jedoch sollte es so sein, dass es feste Sätze für bestimmte Gerätschaften / Leistungen gibt - ähnlich wie bei Medikamenten, zu denen dann jedes Sanitätshaus anbieten kann und ganz gewiss auch wird. Wer dann die Luxusausführung von was auch immer möchte, der möge sein eigenes Portemonnaie zücken.
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    Ausschreibungen sind völlig in Ordnung...wenn...
Ausschreibungen sind für Sanitätshäuser schlecht,da der Gewinn sehr klein ist.Versicherte haben kaum Nachteile,wenn der Anbieter sich an Verträge hält! Es wird immer wieder Anbieter geben,die fast ohne Gewinn liefern.Ausschreibungen sind völlig in Ordnung. Fazit wenn kein Anbieter Verträge zu schlechten Konditionen mit den Kassen abschließt ,dann müssen sie umdenken !
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Man könnte ebenso gut EZB und FED und ETC.auffordern, aufzuhören, das schiffsladungsweise für 1% der Weltbevölkerung profitable Klopapier zu drucken, welches von jedem einzelnen der 7 Mrd. restlichen Erdbewohner auf blutigste Weise bezahlt werden muss. Ist sich der Petitionsersteller im Klaren darüber, was er da --und von wem- auf solch naive, unreflektierte Weise fordert?
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