Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Die Module dürften den Fahrer nichts kosten und er müsste die Zeit dafür als Arbeitszeit angerechnet bekommen. Allein die Kosten für das erste Modul holt der Spediteur locker wieder durch den geringeren Spritverbrauch rein. Auch die anderen Module dienen in erster Linie dem Spediteur und der Allgemeinheit, weil dadurch ev. Unfälle / Schäden verhindert werden. Da ist es wirklich nicht einzusehen, dass der Fahrer dafür seine Freizeit opfern soll und alles auch noch bezahlen soll, weil wir alle doch letztendlich die Nutznieser der Module sind (Umweltschutz durch Modul 1 und Gefahrenvermeidung)
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Ich laß mehrfach, die Petition bringe nichts, die Module wären eh Mist. Hier ist anzumerken, dass die Petition zumindest die Bedingungen zu verbessern versucht, zumal die Module selbst kaum zu verhindern sind. Es SOLL wohl so sein, dass die AG die Kosten über die Mautgebühren finanzieren soll(t)en, was offensichtlich nicht funktioniert. Daher muss dies eben "verstaatlicht werden". Wünschenswert wäre, auch die Nebenkosten (ärztliche Untersuchung, Fs und Karte) in der Petition aufzunehmen, oder zumindest zu thematisieren, sowie auch den oft mehr als grenzwertigen Umgang vieler Speditionen / Unte
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Die Lkw-Fahrer haben ohnehin schon einen harten Job, der eigentlich mehr Anerkennung verdienen würde. Deshalb sollten sie von den Kosten der Module befreit werden und die Zeit dafür bezahlt bekokmmen. Ohne Lkw würde Deutschland in nur wenigen Tagen ins Chaos fallen. Die Regale wären leer, es gäbe keinen Nachschub, viele brauchten nicht mehr an die Arbeit, weil das Material fehlt, die Straßen wären leer, weil die Autos mangels Sprit nicht mehr fahren könnten. Da kann sich jeder selbst ausdenken, wie wichtig Lkw und ihre Fahrer für uns alle sind. Deshalb sollte der Beruf mehr Anerkennung finden.
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Jeder Besenträger in Deutschland macht seine Weiterbildung während der Arbeitszeit und bekommt die auch ohne Verdienstausfall vom Arbeitgeber bezahlt. Mir ist keine andere Berufsgruppe bekannt, die für seine Weiterbildung seine Freizeit opfern muss und das auch noch aus eigener Tasche bezahlen muss. Das gleiche gilt übrigens auch für ADR Lehrgänge und die regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen zur Verlängerung der Fahrerlaubnis..
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

"dass die gesamten Kosten für die Weiterbildung von der Bundesrepublik Deutschland übernommen werden. Dies entspräche der Gleichbehandlung mit anderen Berufsgruppen." Das ist 1. falsch und 2. Unsinn. Die praktische Berufsqualifizierung wird in nahezu allen Branchen von den Arbeitgebern bezahlt. Vielleicht sollten Sie sich in einer Gewerkschaft organisieren und dafür streiken, dass es in Ihrer Branche genauso sein wird. Oder haben Sie schon einmal davon gehört, dass Piloten ihre Ausbildung vom Staat bezahlt bekommen?
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Meine Weiterbildung muss ich auch selbst zahlen und wenn's etwas länger dauert oder außerhalb der Arbeitszeit ist, gibt's für mich auch keine Sonderregelung. Also die verfügbaren Sonderurlaube so nutzen, wie andere Arbeitnehmer auch
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