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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Das Argument der Landesregierung, dass das Solidarkonzept nur bis 2019 kalkuliert und danach jegliche finanzielle Grundlagen ausblendet, hinkt gewaltig. Natürlich ist es so, dass diese Alternative sehr eng bemessen ist und durchaus mehr "Faktenmaterial" zur Unterstützung des Konzeptes hilfreich wären. Wenn man sich jedoch das Metrum-Gutachten anschaut, dann sieht man sofort, dass auch dieses nur bis 2020 kalkuliert - danach ist dann wieder alles offen. Der große Unterschied ist nur der: Dank Metrum-Konzept wäre langjährige Tradition direkt "selbst abgeschafft" bzw. "zerstört".
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    "Ich hab kein Geld, hab' keine Ahnung, ..."?!
Die Summen, über die hier debattiert wird, sind lächerlich. Es geht um einige Hunderttausend Euro, vielleicht wenige Millionen - anderswo werden Konzertgebäude für ein Vielfaches gebaut. Die Debatte steht also in keiner Relation zu den real vorhandenen Geldern. Das Kultusministerium MV erhält bspw. durch die Umlage des BAföG auf den Bund zusätzliche Gelder, zweckgebunden an Bildung. Theater ist Bildung! Das also zu wenig Geld da ist, ist schlichtweg gelogen!
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Beachtlich, dass außerordentlich viele Unterschriften aus Berlin kommen. Ich leite daraus ab, dass Berliner Unterzeichner das Neustrelitzer Theater kennen und sie es als der dortigen Kulturlandschaft qualitativ mindestens gleichwertiges Kulturangebot schätzen. Man sieht es ja regelmäßig an den Kennzeichen der während der Vorstellungen parkenden PKWs. Und auch ich habe zwei Musiktheaterpremierenanrechte abgeschlossen und komme mehrmals zu jeder Musiktheaterinszenierung extra aus Hamburg ... Das 4-Sparten-Theater muss subventioniert werden, um die bisherige Qualität zu sichern!!!
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    Kultur, Tourismus, Wirtschaft
"Die Saison 2014 brachten einen Zugewinn von satten vier Prozent gegenüber dem Vorjahr… Auf der Bewerbung der Nebensaison soll daher auch künftig ein Hauptaugenmerk liegen.". Wie passt das mit den Plänen zum Kulturabbau in dieser Region zusammen? Die Pläne hinsichtlich des Abbaus der Theater- und Kulturlandschaft in unserer Region sind völlig unverantwortlich. Nicht nur die in unserer Region fest verankerte Kultur, sondern auch der Tourismus und die Wirtschaft würden darunter enorm leiden.
Quelle: Zitat in "-Zeichen aus Nordkurier, 2014-01-19.
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    Gleiche Qualität bei anderen Voraussetzungen?
Die Bühnen in Neustrelitz, Neubrandenburg, Stralsund, Greifswald und Putbus bieten völlig unterschiedliche Bedingungen (Größe der Bühne, des Orchestergrabens, des Zuschauerraums, Durchmesser Drehbühne, vorhandene Technik...). Eine Tournee-Inszenierung muss dann immer so geplant sein, dass sie an allen Orten spielbar ist - da können nirgendwo mehr alle technischen Vorzüge eines Hauses genutzt werden. Man einigt sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner - zulasten der Qualität des Endprodukts!
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Der Erhalt aller vier produzierenden Sparten in Neustrelitz und Neubrandenburg ist die Grundlage für eine reichhaltige, fruchtbare und mit der Region verbundene Theater-, Musik- und Tanzkultur.
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    Kulturelles Leben - Künstlerischer Nachwuchs
Jede Sparte bereichert die kulturellen Angebote einer Stadt: Die Musikschulen würden ohne die hiesigen Musiker die Nachfrage an Gesangs- und Instrumentalunterricht nicht decken können. Theatergruppen, Lesungen, Kunstnächte, Konzertreihen, Kirchenmusik und Workshops existieren nur, wenn es Künstler gibt, die vor Ort leben. Auch die Tanzhäuser bestünden ohne ein Profi-Ensemble nicht. Es braucht alle 4 Sparten, um das Angebot an Jugendbildung/Nachwuchsförderung aufrecht zu erhalten.
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    Modell "Staatstheater Nordost" mehr als fragwürdig
Zentralwerkstatt Neustrelitz: Soll jeder Künstler für 30 min Anprobe mehrere hundert Kilometer fahren, weil die Schneiderei in NZ sitzt. Wie soll der Spielplan fair aufgeteilt werden? Welche Sparte bekommt wo die "guten" Termine (Freitag/Samstag)? Fahrtzeiten usw. sind auch Arbeitszeit. Wie viele Techniker, Requisiteure... sollen da eingestellt werden? Wie hoch sind Hotel-/Reisekosten? Oder sollen die Künstler nachts gleich wieder fahren, um am nächsten Tag in der nächsten Stadt zu gastieren?
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    Diese Stadt braucht IHR Theater!
Diese Stadt hat ein Theater. Und... Ja was? Das wars dann auch schon. Alles andere wurde über die Jahre abgezogen. Diese Fusionspläne wären das endgültige Aus für den jahrhundertealten Theaterstandort und ein weiterer Sargnagel für die Stadt selbst. Kulturelles Leben wird wie kaum etwas anderes in unserem Land masslos unterschätzt. Für Neustrelitz/Neubrandenburg ist diese Individualität von größter Bedeutung für Stadtbild und Lebensgefühl. Ohne diese Institution geht ein weiteres Stück Lebensqualität verloren. Diese Pläne sind kurzsichtig und keine Alternative.
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    immaterielles Kulturgut, Verzeichnis
Die Theater- und Orchesterlandschaft steht in dem im Dezember 2014 von den Kultusministern angenommenen Verzeichnis der bundesweiten immateriellen Kulturgüter!
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Theater bedeutet mehr als allabendliche Unterhaltung: ein Rahmenprogramm mit pädagogischen Angeboten, Jugend-/Seniorentheater, die Einbeziehung von Amateuren in die Inszenierungen, Vor- und Nachbereitung in Matineen und Publikumsgesprächen, im besten Falle ein einer Leitidee unterstellter Spielplan, der nicht nur Kassenschlager im Rotationsprinzip austauscht, sondern politische Aussagen und Positionen bietet, kritisiert, provoziert, zum tiefgründigen Nach-, Mit- und Weiterdenken herausfordert.
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Das Theater ist der echte kulturellere Anker der Seenplatte. Wer das verkennt, kennt die Region nicht. Deshalb würde ich auch eher weiterhin die Landesregierung als eigentlichen Adressaten der Petiton sehen wollen als die natürlich auch geforderten Stadtvertreter. Wird dieser Standort zugunsten des gerne Kombinat benannten Staatstheaters Ost aufgeben, ist im mecklenburgischen Binnenland ein großes kulturelles Loch gerissen - auch für diejenigen die nicht regelmäßig in das Theater gehen. Klar, unsere Städte stehen im Geld-pro-Einwohner Proporz schlechter da, als die an der Küste. Wenn man alle
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Alles wie gehabt: Es werden weiterhin einzelne Sparten ausgedünnt, die Attraktivität des Angebots beschnitten, um dann draufzukommen, dass der spärliche Rest zu teuer wird. Wenn sich das ganze "Theater" nicht mehr finanzieren lässt, wenn die Politik Kultur nicht mehr in diesem Ausmaß finanzieren kann oder möchte, dann muss das klar und deutlich gesagt werden. Dann sind aber auch zumindest mittelfristige Pläne für Haus und Personal offen auf den Tisch zu legen. So ist es ein qualvolles Amputieren am lebenden Patienten.
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Die Einwohnerzahl kann kein Argument für Spartenkürzung sein. Unser Theaterpublikum hat ein Recht auf niveauvolles Musiktheater und nicht nur Possentheater en miniature. Es ist auch ein wichtiger Gratmesser für Einwohnerzuzug und Firmenansiedlungen. Ein vielfältiges Kulturangebot ist ein Grundrecht für Jederman. Geld ist vorhanden, das zeigt die Finanzierung von militärischen Auslandseinsätzen mit Hunderten Millionen Euro, ohne große Debatten! Aber ein Bruchteil dieser Summen für unsere Theater soll nicht aufzubringen sein? Was fehlt, ist der politische Wille!
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Frage: Was kosten eine Million Flüchtlinge/Asylanten Deutschland pro Jahr? Was kostet es, das Neustrelitzer Theater zu erhalten? Komisch, auf einmal ist Geld im Überfluss da, also bitte, investiert in wahre Werte!
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Neustrelitz ist Theater, denn diese Residenzstadt beherbergte seit seiner Gründung vor fast 300 Jahren ein Theater, es ist aus unserem Alltag in Neustrelitz nicht mehr wegzudenken. Es gibt zahlreiche Talente und Geistesgrößen die hier auf unseren Brettern erste Erfolge verbuchen konnten, die Liste derer wäre zu lang sie hier aufzuführen. Aber anderes Thema: Neustrelitz wird in den nächsten Jahren eine Vielzahl von Emigranten und Flüchtlingen aufnehmen, die plötzlich und unerwartet Mittel benötigen, für ihren tagtäglichen Lebensunterhalt. Frage nur? Woher kommen diese Mittel!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Das Theater hat über 25 Jahre Zeit gehabt seine Strukturen auf aktuelle Realitäten anzupassen. Sprich sich den Einwohnerzahlen anzupassen. Außerdem wird das Unternehmen von den Führungsleuten sehr herrisch regiert. Warum sollen die Steuerzahler weiterhin für Egos zahlen, die weit weg sind von den "Normalbürgern"? Das Unternehmen verfault von innen (Mitarbeiterkultur, neue Zielgruppen erreichen usw.). Von innen wird keine Veränderung einsetzen. Aus diesem Grund ist es gut was die Politik initiiert hat.
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