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Protestaktion von openPetition

Eine Reform des Urheberrechts bedroht das Internet - und damit uns alle!

Nach Artikel 13 sollen Online-Plattformen künftig selbst dafür verantwortlich sein, Urheberrechte zu prüfen. Die unzähligen Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hochladen, können sie nur mit so genannten automatischen Upload-Filter kontrollieren.

Das Problem: Computerprogramme können Ironie, Satire und Zitate nicht erkennen.
Die Konsequenz: Vorauseilende Zensur oder Existenzrisiko durch unbegrenzte Haftung.
Die eigentliche Frage: Sollen Algorithmen entscheiden, was wir sehen dürfen?
Unsere Antwort: Urheberrechte schützen, ja, aber nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit.

openPetition geht morgen am 21. März für 24 Stunden offline und macht damit deutlich, wohin Artikel 13 führen kann.

Ich unterstütze und gehe zur Demo.

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Es ist wichtig sich immer daran zu erinnern, wie hart das Privileg auf die absolute Freieheit der Satire hier in Europa erkämpft wurde, unter welchen Opfern, mit welchem Mut. Es ist wichtig, solche Organe wie Charlie Hebdo, wie Titanic zu haben, die immer, überall, unter die Gürtellinie gehen dürfen, die auch die mächstigsten Menschen, sofort und ohne Einschränkungen zur Zielscheibe von Spott machen können. Denn diese absolute Freiheit ist eben die notwendige Voraussetzung für eine angstfreie Zivillgesellschaft ist, wo über alles gelacht werden darf.
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