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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Rechtssicherheit
„Wenn es möglich ist, ein Online-Angebot mit wenigen Mausklicks anzunehmen, widerspricht es den Erwartungen der Verbraucher, dass für die Beendigung eines Vertrages weitaus höhere formelle Erfordernisse (...) zu beachten sein sollen als für dessen Begründung. Eine solche Bestimmung an versteckter Stelle in AGB ist geradezu der Klassiker einer überraschenden Klausel.“ Recht hat das Gericht, und die Rechtssicherheit verlangt, diese offenbar strittige Ansicht zu kodifizieren.
Quelle: wacher Geist
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    Pro für Untenehmen
Unternehmen haben dann auch ein Mehrwert. Erstens, es gibt mehrere Menschen, die keine Abo-Verträge wegen komplizierten Kündigung anschließen. Wenn es unkompliziert wird, werden vielleicht mehr Kunden die Abo-Verträge anschließen. Zweitens, Unternehmen können intern die elektronische Kündigungsprozesse automatisieren, dabei werden Kosten gespart.
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    WebFrontend- ssl Verschlüsselung
Wenn ein Anbieter den Anschluß eines Vertrages über das Internet zuläßt ,gibt er damit zu verstehen, daß er diese Art der Kommunikation für den Abschluß des Vertrages für ausreichend sicher hält. Es kann deshalb nicht sein, daß er für die Beendigung des Vertrages - wegen angebelicher Rechtsunsicherheit- weit höhere formelle Ansprüche stellt. Jeder Anbieter sollte verpflichtet werden, für den Abschluß des Vertrages und für die Kündigung des Vertrages die gleichen Kommunikatinswege zur Verfügung zu stellen. Und das ist ja auch nicht schwierig. Ein ssl-verschlüsseltes Web-Frontend mit Abfrage der Vertragsnummer, eines Passwortes und ggf. eines beim Vertragsabschluß vergebebenen Kontrollkennzeichen , sollten dafür vollkommen ausreichend sein. Mehr wird z.Bsp. beim Onlinebanking auch nicht verlangt. Alles andere ist nur Taktik um die Vertragsbeendigung möglichst zu erschweren und benachteiligt deshalb den Vertragspartner in unangemessener Weise.
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    Schluss mit Kundenfeindlichkeit
Es muss endlich Schluss sein mit der bisherigen Kundenfeindlichkeit! Schließlich bezahlt der Kunde jeden Monat Geld, dafür kann er auch gewisse Leistungen erwarten, wie beispielsweise E-Mail-Kündigungen zu ermöglichen.
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    Kündigungsaufwand ist zu hoch
2. Derzeitiges Kündigen ist mit einem riesigen Zeitaufwand verbunden! Bei meiner letzten Kündigung eines großen Mobilfunkanbieters musste ich mich erst mühsam durch etliche Foren kämpfen, um zu erfahren, dass die bestimmte Adresse, an welche die Kündigung gehen muss, die richtige ist. Anschließend musste ich den Kündigungsbrief aufsetzen und auch noch zur Post bringen. Das nervt!
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    Anbieter im Ausland, Online Dienste
Gerade Online Dienste verlagern Ihren Hauptsitz gerne ins Ausland und geben dann in den AGB als Kündigungsart: 'nur per Briefpost' an oder so etwas wie: 'nur mit originaler Unterschrift'. Das ist schlichtweg ein Unding.
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    Verbraucher benachteiligt
Wenn für die Kündigung eines Vertrages eine Form verlangt wird, die einen größeren Aufwand darstellt, als für den Vertragsabschluss wird der Verbraucher einseitig benachteiligt.
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    Kennzeichnung
Durch die nicht eindeutige Kennzeichnung fallen oft ältere Menschen und Kinder auf die Abo-Fallen rein. Solchen Machenschaften muss man das Handwerk legen.
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    Abofallen
Die Kombination aus Abofallen und unseriösen Anbietern ist ja recht häufig anzutreffen. In diesem Sinne würde so eine Regelung den Trickbetrügern das Leben dann wieder ein wenig schwerer machen, was wir uns alle wünschen.
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    Zeit- und Kostenersparnis
Der Kunde spart Geld: Papier, Druckerfarbe, Briefumschlag, Briefmarke und die Kosten des Einschreibens. Der Kunde spart Zeit: Die Suche nach der richtigen Kündigungsadresse und den Weg zur Post.
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    Sendebestätigung
Eine Mail ist in wenigen Sekunden beim Empfänger. Kann man die Kündigung allerdings nur per Brief verschicken, weiß man nie genau, wann die Post den Brief abgeliefert hat. Die Kündigung per E-Mail ist daher um einiges sicherer. Dort kann eine Sendebestätigung angefordert werden und man weiß genau, wann der Anbieter die Mail gelesen hat.
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    Kündigungserleichterung
Es passieren weniger Fehler bei der Schreibung der richtigen E-Mail-Adresse als bei der Schreibung einer vollständigen und korrekten Kündigungsadresse. Das heißt bei einer Kündigung per Mail: Das Schreiben kommt auch an der richtigen Stelle an!
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    E-Mail-Kündigung funktioniert immer
Damit es endlich keine Probleme mehr gibt, wenn man die Kündigung online ausführen möchte! Bei mir hat selbst nach mehrmaligem Versuch per Online-Formular zu kündigen, entweder das hochladen nicht funktioniert oder der Anbieter meinte, er habe meine Kündigung nicht bekommen. Könnte man diese einfach per E-Mail verschicken, gäbe es diese Schwierigkeiten nicht mehr.
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>Für mich ist die Sache ganz super einfach. Ein Vertrag der online geschlossen wurde muss auch online kündbar sein. Ein Vertrag der per Unterschrift geschlossen wurde, muss auch per Unterschrift gekündigt werden. Das sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein und jedem einleuchten. Wenn man so dämlich ist dritten die Vertragsdaten zur Verfügung zu stellen, muss man auch Mißbrauch in Kauf nehmen. Alles super duper einfach Leute. Es geht drum die miesen Machenschaften der Geschäftemacher und Abzocker endlich zu beenden. Deshalb unterschreibe ich auch die Petition.
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    Vertragsabschluss
Wäre es möglich per E-Mail zu kündigen, würden viel mehr Menschen Verträge abschließen, da der Weg, ein bestimmtes Abo bzw. einen Vertrag wieder zu kündigen, erleichtert wurde.
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    Abo Steuer
Firmen, die den Kunden benacgteiligen, sollten zu mehr Steuern verpflichted werden ! Firmen, die ihre Kunden genauso einfach kündigen lassen, wie der Vertrag abgeschlossen wurde, müssen steuerlich bevorzugt werden !
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    Whistleblower
Bitte unterstützen Sie meine Petition zum Schutz von Whistleblowern. Herr Mollath hat unsere Gemeinschaft auch geholfen. Sehen Sie nicht weg und schweigen Sie nicht. Jeden von uns kann es treffen. Ich bitte inständig um Ihre Hilfe. Vielen Dank! Patrick Puls www.openpetition.de/petition/online/gesetzlicher-schutz-von-whistleblowern://www.openpetition.de/petition/online/gesetzlicher-schutz-von-whistleblowern" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/gesetzlicher-schutz-von-whistleblowern
Quelle: Schweigen ist Gewalt
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Schriftform schützt Kunden
Wenn jemand unter meinem Namen einen Vertrag per Klick abschließt, kann ich dem relativ einfach widersprechen. Das Risiko liegt beim Unternehmen, dass so einen leichten Vertragsabschluss akzeptiert. Wenn aber jemand ganz einfach einen Vertrag von mir kündigt (Webhost, Telefon, etc.), dann habe ich ein richtig großes Problem. Den Schaden (keine Erreichbarkeit etc.) habe dann ich.
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Missbrauch
Kündigung digital (online) JA, aber bitte keine Blanko E-Mails! Erst vor kurzem hat mein Webhoster ohne meine Zustimmung unsere Website samt Webspace gelöscht/gekündigt. Da die hinterlegte E-Mail (IMAP) auch noch von meinem ehemaligen Kollegen genutzt wurde, hat er ohne meine Zustimmung in meinem Namen den Vertrag gekündigt. Tja die Daten sind nun alle Weg, und ich streite mich mit allen Parteien rum, bitte wenn so einfach per E-Mail dann mit Perso-Kopie des Vertragspartners.
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    Vertragsrecht
Durch diese Bitte wird das Vertragsrecht ausgehöhlt. Politik soll sich hier also wieder in die freiwilligen zwischenmenschlichen Beziehungen einmischen. Man muss selbst die Verantwortung für sein handeln übernehmen. Vertag gründlich lesen, aufklären und den Fehler nicht noch mal machen. Das sind die 3 moralischen Schritte, die man machen kann.
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    Vertragskündigungen
Ein ordentlicher Vertrag wird durch geschlossen indem die Vertragsvereinbarung durch beude Seiten Signiert wird. Wo ist das Problem einen Vertrag ebenso durch die Signatur beider Seiten zu kündigen, auch das gehört zu einem ordentlichen Vertrag und ist aus meiner Sicht auch ein Stück weit Sicherheit für beide Seiten und nicht zuletzt auch eine Form des Anstandes. Ich bin dafür das jeder per Unterschrift gezeichnete Vertrag weiterhin auch nur in dieser Form gekündigt werden sollte.
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    Deutsche Post, Verlust
Wenn alle seine Verträge und Kündigungen online durchführen, dann hat Deutsche Post ein Verlust. Ich weiss nicht genau ob es relevanten Geschäftsfeld für Post ist, wenn ja, dann kann es sein dass unsere Briefe und Päckchen werden dann mehr als 2-3 Tage gebrauchen, um Zielort zu erreichen.
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