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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Strenge Heilpraktiker-Prüfung, die eine tiefgreifende Ausbildung voraussetzt
Wer jemals eine Heilpraktiker-Prüfung mit den Multiplechoice-Fragen und der mündliches Prüfung durch den Amtsarzt gemacht hat, wird sehen, daß der Heilpraktiker ein breites Wissensspektrum nachweisen muß, was mit den Examens-Fragen im schulmedizinischen Studium zu vergleichen ist. Einfach ein paar Daten auswendig lernen, reicht da nicht aus, nur mit einer sorgfältige Ausbildung mit gutem Verständnis von Anatomie, Pathologie, Physiologie, Hygiene und Notfallversorgung, vielen schulmedizinischen Verfahren sowie den Gesetzen kann man die Prüfung bestehen und Heilpraktiker werden.
Quelle: Grüne Schule Prüfungsfragen der Amtsärztlichen Prüfung
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    freie Entscheidung des Menschen
Die Freiheit der Menschen in unserem Land darf nicht eingeschränkt werden. Jeder soll entscheiden können, ob er zum Heilpraktiker oder zum Arzt und am besten zu beiden geht. Würde der Beruf des Heilpraktikers abgeschafft, könnt Ihr nur noch zum Arzt gehen...
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die Sache mit dem Heilpraktiker aus Brüggen an zu führen ist ein Witz....wie viele Menschen sterben jährlich durch Kunstfehler der Ärzteschaft, falschen Diagnosen oder Kompetenzstreitigkeiten der Fach / Hausärzte. 3 (tragische) Todesfälle eines Scharlatans stehen tausende Todesfälle der Ärzteschaft gegenüber. Es geht hier nur um Profit , nicht um die Sache,
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    Jeder Mensch ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich.
Menschen haben heutzutage, nicht zuletzt durch das Internet, eine wunderbare Möglichkeit, sich selber eine Meinung zu bilden und zu entscheiden, welche Art von Gesundheitsvorsorge oder Behandlung die wählen möchten. Jeder kann sich genau informieren, welche Qualifikationen die/der infrage kommende HeilpraktikerIn hat. Menschen zu "schützen" indem man den Beruf HeilpraktikerIn verbietet, halte ich damit nicht für nötig, sondern für einen Eingriff in die persönliche freie Entscheidung der Wahl der Methode und des "Heilers". Wer schützt eigentlich die Menschen vor den Fehlern der Ärzte?
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Es ist ja auch so, dass die Heilpraktikerausbildung erst mal eine Grundausbildung ist. Wer danach Homöopathie praktizieren möchte, hat eine weitere jahrelange Ausbildung vor sich. Eine fundierte homöopathische Ausbildung dauert ebenso lange wie ein Medizinstudium. Dann geht es mit einer lebenslangen Fortbildung weiter. Da ist meine eigene Erfahrung.
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Natürlich können Heilpraktiker Fehler machen. Aber machen Ärtze denn keine? Wie viele Menschen sind durch Eingriffe geschädigt worden? Oder durch Impfungen! Da zweifelt man aber nicht an der Fähigkeit der Ärzte! Wenn ein Heilpraktiker Menschen schädigt, stellt man sofort den ganzen Beruf in Frage. Es gibt sehr viele Erfolge z. B. mit Homöopathie, darf man das den Menschen vorbehalten?
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    Berufliche Qualifikationen differenziert beurteilen - nicht pauschal verurteilen!
Ich habe mehr als 10 Jahre Zeit und viel Geld investiert, um als vollselbstständige Kunsttherapeutin und Therapeutin für erweitertes Heilwesen arbeiten zu können. Hinter mir liegt eine langjährige Kliniktätigkeit und ich bilde mich ständig weiter. Es gibt in jedem Beruf schwarze Schafe, auch bei Ärzten - über meine frühere Arbeit im Krankenhaus könnte ich viel erzählen... Deswegen kann man aber nicht alle Berufe abschaffen oder pauschal Tätigkeiten einschränken. Das ist unverhältnismäßig und für die Planungssicherheit der Mitglieder eines Berufsstandes inakzeptabel.
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Der Heilpraktiker ist vornehmlich eine Kontrollinstanz die verhindert, dass nicht evidenzbasierte Verfahren von Personen betrieben werden, die keinerlei Krankheiten erkennen müssen. Jeder Mensch hat laut Frau Prof. Schöne-Seifert (Initiatorin des Münsterraner Memorandums) das Recht darauf, sich hoch und runter esoterisch behandeln zu lassen. Die Heilpraktikerüberprüfung stellt sicher, dass dies nur Personen dürfen, die Krankheiten erkennen können , und zum Teil melden müssen, und die die Grenzen der Verfahren, die sie anwenden kennen müssen. Daraus ergibt sich ein verbesserter Patientenschutz.
Quelle: ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/08/22/interview_medizinethiker_fordern_grundlegende_reform_des_dlf_20170822_1440_641c5779.mp3
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Heilpraktiker absolvieren eine fundierte medizinische Ausbildung und werden amtsärztlich überprüft. Der Amtsarzt entscheidet in dieser Prüfung das, was auch in der Urkunde steht, nähmlich: Die Berechtigung, die Heilkunde auszuüben ohne ärztliche Bestallung. Jeder Heilpraktiker lernt sene Grenzen kennen und weiß genau, wann er zum Arzt schicken muß. Heilpraktiker dürfen bestimmte Krankheiten nicht behandeln. Ohne Zweifel gibt es bei Heilpraktikern Inkompetenz, genauso wie bei Ärzten.
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    Prüfung
Die multiple choice Fragen sind die gleichen wie im Staatsexamen klinische Psychologie, Vergleich z.B. GK3 Psychiatrie, schwarze Reihe, T. Poehlke, Thieme-Verlag. Ich selbst habe an der ALH, Haan 3 Jahre Psychologie/Psychotherapie als Fernlehrgang mit Praxiswochen und darüber hinaus 2 Praktika in den LVR Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie Düren absolviert (Leitung von Gruppen- und Einzelsitzungen Kunsttherapie), um adäquat für die Prüfung vorbereitet zu sein.
Quelle: GK3 Psychiatrie, schwarze Reihe, T. Poehlke, Thieme-Verlag
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    Professionelle HP sind etwas anderes
Die Aussage, HPs hätten keine "echten" Medikamente ist Unsinn. Professionelle HPs können mehr als "Fußreflexzone und Zuckerkügelchen". Gerne würde ich selber die Esoteriker u.d. Wohnzimmertherapeuten aus der HP-Welt entfernen. Echte Vollzeit-HP, die wissenschaftlich orientiert arbeiten, sind eine ganz andere Qualität. Man muss hier aber wirklich differenzieren.
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    anderer Kompromiss?
Fehlt mir im Memorandum und in dieser Petition: Ein gelungener Kompromiss der die Qualität sichert und den guten HPs ihren Beruf lässt. ZB. Mit der verpflichtenden Kombination aus HP-Prüfung PLUS einer vom separaten Berufsverband geprüften Ausbildung in der spezifischen angebotenen Heilmethode als Voraussetzung einer Praxiseröffnung. Jedem Berufsverband liegt daran die Qualität möglichst hoch- und schwarze Schafe fernzuhalten. Das wäre ein echter Fortschritt und würde den guten HPs, die ihren Beruf verantwortungsvoll ausüben den Rücken stärken.
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    Genug Gesetze, die unser medizin. System regeln und den Patienten schützen
Wir haben genügend Gesetze, die unser medizinisches System regeln und den Patienten schützen: Infektionsschutzgesetz, Heilpraktikergesetz mit Durchführungsverordnung, Arzneimittelgesetz, Hebammengesetz, Embryonenschutzgesetz, Betäubungsmittelbesetz, Sorgfaltspflicht, Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde usw. Wer dagegen verstößt, macht sich strafbar - egal ob Heilpraktiker, Arzt oder sonstiger...
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Naturheilkunde gehört als ganzheitliche Heilmethode zu den herausragenden Möglichkeiten, Menschen individuell und eingebunden in das gesamte Lebenssystem unseres Planeten langfristig zu heilen und gesund zu erhalten.Dabei spielt auch die bei dieser Methode angeregte Komponente der Selbstverantwortung beim Heilungsprozess eine wichtige Rolle. Um eine Kommunikation mit den Heilmethoden der Schulmedizin, die vor allem hervorragende Dienste bei akuten Krankheitsgeschehen bietet, zu führen, erhalten HP-AnwärterInnen eine entsprechende via Prüfung nachzuweisende schulmedizinische Grundausbildung.
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    Hintergründe :
Das Studium der Midizin vermittelt keine soziale Kompetenz , noch auch Ernährungsmedizi-nisches Grund-wissen. Die evidenzbasierte Forschung wird nicht nach eigenen Stadards angewendet, dann Langezeitvergleiche zwischen Gruppen geimpfterund ungeipfter Kinder gibt es nicht z.B. Kooperation müßte im System gefördert werden, statt Konkurrenz, das würde die Kosten senken und echte Forschung ermöglichen, aber davor ist die Pahrmaindustrie.
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Die Tatsache, dass schulmedizinische Methoden wissenschaftlich dokumentierter sind, sagt nichts darüber aus, ob sie wirksmer sind oder nicht. Die positiven Erfahrungen in naturheilkundlichen Bereichen sprechen für sich. Warum nicht beidem eine Berechtigung lassen?
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Ich habe mir selbst vor Jahren medizinisches Basiswissen angeeignet. Durch dieses Wissen und Diplomatie meinerseits konnten die behandelnden approbierten Ärzte erst die Spur finden, die mir weiterhilft. Die entsprechende Therapie musste ich mir selbst zusammensuchen. Ohne meine Initiative wäre ich aufgeschmissen gewesen. Demnächst wechsele ich zur Homöopathie oder TCM, weil mir ihre ganzheitliche Sicht erfolgversprechender ist. Die Schulmedizin hat zwar auch ihr Gutes aber mittlerweile einen enormen Tunnelbilck! Und: Nicht alle können sich auf diese Weise helfen.
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    Dipl. Kaufmann (FH) - die Prüfung ist auf hohem Niveau!
Wer hier immer behauptet, die Prüfung sei ein Kinderspiel, sollte diese selbst mal durchlaufen inkl. dem mind. 2 jährigen Schulaufenthalt und den unsagbar vielen Stunden vor den Büchern. Ich bin selbst Dipl. Kaufmann (FH) und weiss was ein Studium abfordert und kann nur sagen das Niveau ist mittlerweile vergleichbar. Ich habe die so gerne als Mini-Prüfung abgetanenen MultipleChoice Übungen einem befreundeten Oberarzt (Kardio) gegeben. Er sagte ein Großteil gleicht dem was Mediziner im Studium "kreuzeln" müssen. Immer schön sachlich agrumentieren bitte. Alles andere ist von Unswissen geprägt.
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    Kulturgut und erfolglose HPs bestehen nicht auf dem Markt
Naturheilkunde ist ein Kulturgut, die nachweislich kostengünstig und effektiv ist. Es ist dem bestehen des Heilpraktiker Berufs zu verdanken dass viele hoch wirkungsvolle traditionelle wie innovative Mittel und Methoden jetzt auch mehr und mehr in der Schulmedizin Fuß fassen. Hätten Heilpraktiker keinen Erfolg würde der Beruf von alleine aussterben da ein Großteil der Patienten Selbstzahler sind.
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    Mehr Empathie und Zeit
Bedenkt man die Zeit, welche HPs für die Beratung der Patienten aufbringen, fragt man sich, wie Ärzte den zusätzlichen Ansturm verkraften sollen, wenn die HPs wegfallen würden. Gehen wir nur alleine mal von den Patienten mit "Befindlichkeitsstörungen" aus; diese benötigen ja viel Aufmerksamkeit und Zeit. Nicht nur aus eigener mehrfacher Erfahrung kann ich auch berichten, deutlich mehr Empathie beim HP zu erhalten, als bei den meißten Ärzten. Ich habe Aussagen dazu erhalten, dass Patienten die ständig die Praxis wegen "Lappalien" aufsuchen, dort nur "stören" und nicht genug Gehör finden.
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    Vergleich mit Menschen und Dingen
Der Vergleich mit Piloten und Statikern hinkt schon sehr stark. Wenn dahinter die Vorstellung steht, dass der Mensch eine Maschine ist dann gute Nacht. Aber jemand mit dieser Einstellung würde ja sowieso nicht zum HP gehen. Der Placebo-Effekt heißt ja übrigens auch so weil er einen echten Effekt hat. Warum ihn also nicht nutzen? Dienstleister im Gesundheitswesen, die nichts verkaufen und schlecht verdienen werden wohl auch kaum Studien auf die Beine stellen können, weil es kein Geld dafür gibt. Siehe Logopädie, Physio, Ergo. Werden bewusst so klein gehalten.
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    Der selbstbestimmte, mündige Patient
Der Heilpraktikerberuf mit seiner Therapievielfalt ist den schulmedizinisch geprägten Medizinern nicht zuletzt auch ein Dorn im Auge, als das schulmedizinische System sehr schnell an seine pharmazeutische Grenzen/Begrenzungen stößt/kommt. Daher ist es nur recht und billig, wenn der mündige, selbstbestimmte Patient die "Wahl-Freiheit" für den Erhalt, bzw. die Wiedererlangung seiner Gesundheit hat, und sei es bei einem Heilpraktiker, der eine amtsärztliche Überprüfung (schriftlich und mündlich!!) auf dem Niveau des ersten und zweiten medizinischen Staatsexamens. Ultra posse nemo obligatur
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    Antibiotika
Wer heilt hat recht! Auch eine umfassendere Ausbildung wie ein Medizinstudium schützt nicht vor Behandlungsfehlern, wie der Umgang der allopathischen Ärzte mit Antibiotika belegt: Diese wurden jahrzehntelang bei Virusinfekten verordnet, obwohl sie nur gg. Bakterien wirken und haben so die weltweite Gefahr durch MRSA mit verursacht, also übelsten Mist praktiziert! Schaffen wir deshalb die Allopathie mit ihrer unglaublichen Chirurgie ab? Fehler gibt's in allen Systemen - hier geht es nur um's Geld, die mächtigere Lobby siegt. Ich will selbst entscheiden, von wem ich mich behandeln lasse!!
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    Ausbildung und schriftliche Prüfung
anbei: Viele HP´s wünschen sich eine anerkannte Ausbildung und Prüfung - seit Jahren wird diese auf politischer Ebene (beiderseits) negiert. Die schriftliche Prüfung für HP`s, liebe Kontrahenten, orientiert sich an der SCHWARZEN REIHE ! Nur wenige HP-Anwärter und HP`s wissen, das die SCHWARZE REIHE (ÄP u. GK) DER Multiple Choice-Fragen- und Antwortenkatalog für Medizinstudenten ist, die sich auf die Prüfungen vorbereiten müssen (neben IMPP u.a.) - nicht gerade fair :-( Rechte u.Pflichten für alle - gleich!
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    Selektive Wahrnehmung
Liegt hier nicht eine klassische selektive Wahrnehmung in Verbindung mit einer absoluten Übergeneralisierung vor? EIN Heilpraktiker aus Brüggen ist in die Presse-Maschinerie geraten und schon wird ein ganzer "Berufsstand" in Frage gestellt? "Wer vergleicht hat verloren", aber: Sollten wir aufgrund des Bottroper Apotheken-Skandals auch alle Apotheken schließen? Könnte da nicht ebenso jede Filiale auch eine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen? Wahrscheinlich geht es in dieser Debatte mal wieder um Geld, Prestige und Anerkennung, leider!!!
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    Patienteninformation
Wenn ich so oft sehen muss dass Patienten nicht adäquat von den so genannten "Profis" behandelt werden - jahrelanges Verschleppen von Therapien und Medikamentenupdates, oder Erklärungen, bei denen mir die Haare zu Berge stehen ( z.B. sagte eine Ärztin zu meiner Frage wg. Tinnitus: "In meiner Heimat (Polen o.ä.) hat man das mit Blutegeln behandelt aber ich kann Ihnen nicht sagen wie das funkltioniert") dann muss ich sagen dass HP´s eine wichtige Ergänzung der Informations-möglichkeiten von Patienten sind. Hp´s begleiten oft auch Patienten zu Ärzten oder erklären, wo diese schweigen.
Quelle: eigene
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Betroffen sind nach Daten des statistischen Bundesamtes insgesamt 47.000 Berufsangehörige in der Heilkunde und Homöopathie. Davon sind 43.000 qualifiziert als Heilkunde und Homöopathie-Fachkraft für fachlich ausgerichtete Tätigkeiten als Heilpraktiker/in bzw. Sportheilpraktiker/in. 4.000 sind ausgebildet für komplexe Spezialistentätigkeiten als Akupunkteur/in bzw. Homöopath/in. Die Angriffe richten sich jedoch nicht nur gegen diese Berufsgruppe, sondern auch gegen die angeblich fehlende Wissenschaftlichkeit der Therapien. Hierzu werden verallgemeinernde Argumente vorgebracht, die dann gegen
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Im Sinne der Patientensicherheit, die eigentlich auch Heilpraktiker tangieren sollte besteht ganz dringender Reformbedarf bei diesem Berufsstand, der zwar über große Freiheiten aber für den Patienten kaum Sicherheiten verfügt und der sich seit bestehen jeden relevanten Neuerungen von innen Heraus verwehrt. Und auch diese Petition ist als klarer Abwehrversuch zu identifizieren gegen Schritte, die, auch im Sinne der Patientensicherheit dringend vollzogen werden müssen. Heilpraktikertätigkeit unabhängig evaluieren lassen und Konsequenzen ziehen.
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    Veritabler Skandal
Wären wir bei der reinen Erfahrungsmedizin stehengeblieben, würden noch heute Therapien und Mittel nach "Trial and Error" verordnet. Die Leugnung der Standards wissenschaftlicher Nachweiskriterien gerade im Gesundheitsbereich ist ein veritabler Skandal. Methoden wie Homöopathie und Akupunktur sind längst in umfangreichen und ernsthaften Untersuchungen als spezifisch unwirksame Scheintherapien nachgewiesen. Allein dass Heilpraktiker das nicht zur Kenntnis nehmen wollen oder können, zeigt, dass eine "zweite Medizin" neben der wissenschaftlich fundierten keinen Platz haben kann.
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    Sicherheit vor Freiheit
Die meisten Unterstützer hier haben das Memorandum wohl nicht gelesen - und sind einfach so dagegen. Eine Qualitätssicherung müsste doch auch im Sinne jedes HPs und vor allem der Patienten sein?!
Quelle: www.muensteraner-kreis.de
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    Münsteraner Memorandum Heilpraktiker
Das Heilpraktiker-Gesetz von 1939, die irrsinnig schlechte bishin völlig fehlende fachliche Qualifikation von Heilpraktikern, die praxisferne Miniprüfung, die fehlende Berufsordnung, fehlendes Qualitäts- und Fortbildungsmanagement usw. gehören tatsächlich auf den Prüfstand. Mir fällt gerade keine staatlich anerkannter Beruf ein, der mit so laschen Voraussetzungen praktizieren darf. Was spricht also gegen eine deutliche Verbesserung der Kompetenz (das ist der erste Vorschlag des Experten-Memorandums). Alternative wäre ein angepasster Verbraucherschutz - also Verbot der Heilpraktikerszene.
Quelle: www.aerzteblatt.de/down.asp?id=19264
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Es darf nicht länger zulässig sein, dass Menschen, die in ihrem Leben noch nie einen Patienten gesehen haben, nach einer (!) theoretischen (!) Prüfung kranke Menschen beraten und behandeln dürfen, und dazu noch mit Methoden, deren angenommene Wirkmechanismen allen bekannten Naturgesetzen widersprechen und deren Wirksamkeit nicht durch unabhängige Studien belegt ist. Wir erlauben zurecht nur ausgebildeten Elektroinstallateuren den Anschluss eines Elektroherds, aber wenn es z. B. um Krebskranke geht, gestatten wir Parallelmedizinern ohne Ausbildung esoterischeTherapieversuche. Das muss aufhören!
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Ich kann nicht verstehen, warum es ausgerechnet in Gesundheitsdingen (das "höchste Gut") Menschen geben darf, die ohne jede Ausbildung, ohne je einen Patienten untersucht, gesprochen oder auch nur gesehen zu haben, nach ihrem Gusto und mit fragwürdigen Methoden an kranken Menschen herumpfuschen dürfen. Und falls jemand Zweifel hat: Ja - das dürfen sie in unserem Land!
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Erschreckend, wie hier für einen Berufsstand gekämpft wird, der offensichtlich überhaupt kein Interesse daran hat, eine Ausbildung und anschließende Fortbildung auf einem höheren Stand als bisher zu absolvieren. Es genügt noch immer, sich an HP-Schulen oder mittels Lektüre im Selbststudium Kenntnisse anzueignen, ohne je einen Patienten gesehen zu haben, und einen Überprüfung zu absolvieren, für die extra noch geschult wird und die Lösungen im Internet eingesehen haben - eine Prüfung, beliebig wiederholbar. Wenn dann noch darauf abgehoben wird, wie hoch die Durchfallquote ist - beängstigend!
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    "Zweite Medizin"?
Mit dem Stand der Heilpraktiker wird die Illusion gepflegt, es gebe eine "zweite Medizin" neben der wissenschaftlichen, von approbierten Ärzten ausgeübten. Das ist blanker und m.E. auch gefährlicher Unsinn. Was nachweislich wirkt, gehört zum Kanon der Medizin. Es gibt daneben nichts weiter, was sinnvoll wäre. Zudem empfinde ich die geltenden Zulassungsregeln für Heilpraktiker als einen schweren Affront gegenüber jedem, der eine mehr als zehnjährige akademische Ausbildung auf sich nimmt, um verantwortungsvoll und bestmöglich Menschen behandeln zu können.
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    Gefährliche Pseudo"medizin", Aberglaube, Humbug
Ich frage mich, wie viele Menschen noch sterben müssen, bevor das noch aus der Nazizeit mitgeschleppte UN-Heilpraktikerwesen von Staats wegen endlich gestoppt wird. Der "Therapeut" aus Brüggen-Bracht, der drei Menschenleben auf dem Gewissen hat, tingelt jetzt durch die Lande und dies wird ihm gestattet. Heilpraktiker, die medizinische Laien sind, dürfen jegliche Substanz in den Patienten einbringen ... Patienten haben ein Recht auf seriöse Aufklärung und Schutz durch den Staat. Der Heilpraktiker muss ersatzlos gestrichen werden, nicht mal Reformen können hier noch was retten!
Quelle: www.muensteraner-kreis.de
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    Ausbildungs-Dauer
- Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit, wie sollten da Heilpraktiker differenzierte Diagnosen erstellen können. - Schon nach einem 6-Wochen-Vollzeit-Kurs darf man sich Heilpraktiker nennen. Die Varianten die 1.5 Jahre oder länger dauern, sind nur 5 Stunden pro Woche, da käme man nur auf 10 Wochen Vollzeit. - Eine Lehre für Industrie und Handwerk dauert mind. mind. 150 Wochen. - Ärzte-Studium dauert etliche Jahre mehr (mind. 300 Wochen), und man wird Schritt für Schritt auf die Patienten vorbereitet, bevor man alleinverantwortlich handeln darf.
Quelle: www.paracelsus.de/ausbildung/hp/heilpraktiker.asp#toggle-id-2
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    Scharlatanerie
Heilpraktiker sind Scharlatane - diesem Unwesen muss endlich Einhalt geboten werden! Es werden Menschen durch esoterisches Geschwafel von lebensnotwendigen Behandlungen (z.B. Krebsmedizin) abgehalten, bzw. der Behandlungsbeginn verzögert, was dazu führt, dass sich die Heilungsprognose teilweise erheblich verschlechtert.
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