Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Nicht ohne KMB!
Natürlich darf und kann ein Diskurs darüber geführt werden, ob es Aufgabe einer einzigen Kommune sein soll, eine große Kunst-Spezialbibliothek alleine zu finanzieren. Eine Verneinung dieser Frage darf allerdings nicht zur kurzfristigen Zerschlagung einer derartigen Institution (als ?Dezentralisierung? bzw. ?Aufteilung auf die Museen? bemäntelt) führen. Bisher konnte der Eindruck nicht entkräftet werden, dass die zuständige Kulturverwaltung ihren Aufgaben zur Suche nach Mitbetreibern für die KMB allenfalls mit deutlich zu geringen Anstrengungen nachgekommen ist. Bevor diese Aufgabe nicht mit Engagement und Einsatz erledigt worden ist, dürfen keine Entscheidungen getroffen werden, die bestehende Strukturen und Bestände zerstören und der öffentlichen Nutzung durch die Bürger entziehen.
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    Neue Erkenntnisse oder Ende der "Schonfrist"?
Die im Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 05.04. wiedergegebenen Aussagen: »Vier Jahre nach dem Einsturz lasse sich die Diskussion ?mit mehr Sachlichkeit? führen.« und »Auf jeden Fall lasse sich an der Ausstattung sparen. ?Die wollen sich da einen kleinen Palast hinsetzen?, heißt es im Rathaus.« sind gegenüber den Geschehnissen im Zusammenhang mit dem Einsturz des Archivs und den Anstrengungen zur Behebung der katastrophalen Schäden unpassend und kontraproduktiv. Solche Verlautbarungen sind ein Affront gegebnüber allen, die sich ehrenamtlich oder hauptamtlich um die Neuaufstellung von Archiv und Archivalien bemühen. Wie stellt man sich im Rathaus in diesem Zusammenhang Aufruf ezu Spenden für die Restaurierung des Kölner Archivgutes vor?
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?