Pro

What are arguments in favour of the petition?

Der Hansaplatz ist ein wunderschöner Platz für alle. Niemand darf ihn aus Angst meiden müssen, jede und jeder soll sich gerne auf ihm aufhalten. Zudem sollte sich jeder auf dem Platz benehmen. Niemand muss Flaschen zerschlagen, sich prügeln und nächtens laut herum schreien. Dabei ist gegenseitige Rucksichtnahme unabhängig von Geldbeutel, Herkunft und Religion möglich. Solange dies aber nicht selbstverständlich ist, sollten die Vorschläge der Petition dabei helfen, den Platz sicher zu machen.
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    Dem Beispiel anderer weltoffener Metropolen folgen!
Die Petition fordert etwas, was in fast allen vergleichbaren Metropolen der Erde selbstverständlich ist. Ob New York oder Amsterdam, Barcelona oder Kapstadt - überall ist das Trinken von Alkohol auf der Straße (außerhalb von Kneipentischen) weitgehend verboten. Zu Recht regen wir uns darüber auf, wenn die Waffenlobby in den USA die Durchsetzung vernünftiger Waffengesetze verhindert. In Deutschland ist es die Alkohollobby, die öffentliche Trinkerei zum Grundrecht verklärt. Wir sollten uns endlich so verhalten wie in anderen weltoffenen Metropolen!
1 Counterargument Show

Contra

What are arguments against the petition?

    Probleme
Diese Petition hat einige Probleme. Ein sehr großes Problem ist die Forderung nach Überwachung des Öffentlichen Raumes, was ein tiefer Einschnitt in die Grundrechte und daher nicht ohne Grund in Deutschland sehr umstritten ist. Ein Alkoholverkaufsverbot an Kiosken würde hauptsächlich die Menschen treffen, die sich kein teures Bier in den Kneipen leisten können. Das Problem würde sich womöglich nur verlagern. Und zuletzt, eine steigende Attraktivität des Platzes für "Bürger" bedeutet eine steigende Attraktivität für Investoren und könnte die Mieten nochmal massiv nach oben treiben.
3 Counterarguments Show
    Verhältnismäßigkeit, Vertreibung von Armen und Flüchtlingen
Das Hamburger "Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung", das die Grundlage solcher Maßnahmen zur Gefahrenabwehr wäre, stellt mit gutem Grund die Anforderung der Verhältnismäßigkeit. Einerseits ist der Platz schon jetzt stark polizeilich überwacht; die Polizei sieht anscheinend keine weiteren Gefahrenabwehrmaßnahmen für geeignet an. Andererseits sind die Trinker vom Hansaplatz zumeist die Ärmsten der Armen, viele auch Flüchtlinge. Ihnen diesen Raum zu nehmen -- darauf läuft die Petition hinaus, widerspricht §4, Absatz 3 des Gesetzes: Verhältnismäßigkeit.
Source: www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-SOGHArahmen&doc.part=X&doc.origin=bs, sowie
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