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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Mit Hilfe der Gebärdensprachdolmetscher werden Gehörlose nicht gezwungen, sich Kenntnisse über komplexes Schriftdeutsch anzueignen. Außerdem können Gebärdensprachdolmetscher fehlendes Hintergrundwissen in die Übersetzungen mit einbauen, so dass dies nicht mühsam nachgelesen werden muss.
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Einstellung der Barrierefreiheit = Exklusion von Gesellschaftsmitgliedern. Lieber Phoenix-Sender, das ist eine Zumutung für Gehörlose und ertaubte Menschen! Deswegen: eine Schriftart für Gebärdensprache ist an unserer Universität Halle in Bearbeitung und auch ich selbst kann bei leichter Sprache aushelfen, die sich ebenso positiv auf Gehörlose auswirken kann. Bitte: Keine Entlassung der Gebärdensprachdolmetscher! Und bitte macht die bisherigen größer, die haben auch eine Existenzberechtigung!!!
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    Teilhabe am täglichen Leben
Die Gebärdensprache ist viel geeigneter komplexe Zusammehänge in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit zu übermitteln. Der gleiche Inhalt kann nicht mit geschriebener Sprache (in dem eingeschränkten Raum) dargestellt werden. Jeder kennt dieses Problem auch als Hörender: Ich spreche mit anderen Menschen anders, als wenn ich das gleiche aufschreiben würde. Das wäre viel umständlicher und ich muß genau überlegen welche Worte ich schreibe, damit der oder die andere mich auch so versteht, wie ich es will. Es geht also darum den Gehörlosen eine Teilhabe am täglichen Leben zu gewährleisten. Diese T
Quelle: Doris Piplack Essen
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Wenn die Gebärdensprache als eigenständige Sprache anerkannt ist, können die Gehörlosen doch einen eigenen Fernsehkanal gründen, in dem alles mit Gebärden gesendet wird. Schließlich ist Gehörlosigkeit dann keine Behinderung mehr, sondern eine eigene "Kultur". (Deaflympics, Gehörlosenvereine, ... also auch Gehörlosen-TV ... warum nicht?) Kein Sender wäre dann zu Gebärden verpflichtet (genausowenig, wie eine extra sorbische Synchronisation für die sorbische Minderheit gemacht wird)
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Probleme mit dem Schriftdeutschen werden nicht mit Gebärdensprachdolmetschern reduziert, sondern vielmehr dadurch, dass kontinuierliche 1:1 Untertitel das Lesen trainieren. Bei Fremdwörtern stehen Lexika jedem Gehörlosen (wie auch Hörenden) barrierefrei zur Verfügung.
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vollinklusive Sender sind besser als Sender, die nur bestimmte Gruppen von Menschen mit Behinderung ansprechen. Sicher als Zusatz nichts schlechtes, aber: Vollinklusion beim Fernsehen, bitte, sonst sind Menschen mit Behinderung die ersten, die ihr verliert, liebe GEZ!
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