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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Stundenkürzung
Mit diesem Entwurf wird das Fach Geschichte inhaltlich entkernt. Berlin hat schon jetzt zu wenig Fachlehrer. Nun soll bewusst fachfremd unterrichtet werden. Sicher ist, dass die angebliche Orientierung an der Aktualität in den Klassen 5 und 6 und die Zusammenlegung mit Erdkunde zu einer weiteren Stundenkürzung dieser Fächer führen wird. Das dürfte eine der Hauptmotivationen sein. Was machen übrigens alle Schüler, die die Schule wechseln, die andere Themen gewählt hat? Und was passiert bei Bundeslandwechseln, wo noch immer chronologisch unterrichtet wird?
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    Geschichte muss bleiben in BB
Alle haben das Recht auf Bildung, also auch auf vergleichbare vollwertige Bildung. Schluss mit der Kleinstaaterei im Bildungswesen. Die Bildung sollte in allen Bundesländern auf gleichem Niveau unterrichtet werden. Die geplante Kürzung der Mittel in Geschichte, Biologie, Geographie und Physik ab Klasse 5 geht doch nur zu Lasten des Bildungsniveaus. Man kann mit dem Kind nicht mehr in ein anderes Bundesland ziehen, z.B. Sachsen, Bayern. ohne dass die Kinder komplette Schuljahre wiederholen müssen.
Quelle: Gleiches Bildungsniveau in allen Bundesländern!
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Wenn der Geschichtsunterricht auch eine "Narrative Kompetenz" vermitteln soll, so wäre es, vor allem als Grundlage für späteren Unterricht, in den unteren Klassen hilfreich, wenn man Abläufe, Ursachen und Wirkungen - eben narrative Strukturen - als solche auch erkennen lernt. Querschnittsthemen mögen sich in den höheren Klassen anbieten, so die Schüler über das nötige Rüstzeug/Kompetenz verfügen, wenn Assoziationen (z:b. etwas provokativ: Völkerwanderung - europäische Besiedlung Amerikas - heutige Migrationsströme) für die Schüler nachvollziehbar werden sollen.
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was soll aus der heranwachsenden oder besser gesagt, den heran wachsenden Generationen werden - wenn sie nicht wissen wo komm´ich her, wo geht´s mit uns hin? Ich glaube, man will durch diese Zielstellung den "unkritischen Bürger" züchten, das passt den "Mächtigen" prima ins Konzept. Deshalb ist das Thema "Geschichte darf nicht Geschichte werden" vollkommen nötig und angebracht.
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Der Neue Rahmenplan setzt Idealbedingungen und IdealschülerInnen voraus. Er vergisst, dass wir es mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, die mental überwiegend noch nicht in der Lage sind, so fächerverbindend zu denken und zu begreifen. Längsschnitte setzen ein umfangreiches, abrufbares Wissen voraus, dass ein Jugendlicher nach meiner Beobachtung noch nicht besitzt. Richtig, Geschichte ist Ursache und Wirkung, aber sie ist auch zeitlicher Ablauf und Jahreszahlrn sind eine gute Orientierung für die Ordnung der Welt.
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    Zwangskollektivierung von Geschichte und Geografie in das Fach Gesellschaftswissenschaften
Es hieß, Gewi würde G, EK und P miteinander verbinden. Dies wäre vielleicht noch akzeptabel. In Wahrheit soll uns aber eine Mogelpackung untergeschoben werden, die ein Aletebrei aus sämtlichen Fächern ist und das Profil von G, EK und P untergehen lässt; wohlbekömmlich, aber mit einer unangenehmen Note von "Staatsbürgerkunde" im Abgang und komplett wissenschaftsfrei! Bsp.: Thema "Werbung und Kaufverhalten". Betr. Mu, BK, Deutsch usw.. Leider werden aber nur G/P/EK zwangskollektiviert und andere Fachrichtungen dürfen Eigenständigkeit bewahren. Das ist sinnfrei!
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    Rettet Geschichte und Erdkunde!
Gerade nahm ich an einer Diskussionsveranstaltung zum neune RLP teil. Dort wies Prof.Dr. Barecelli auf empirische Untersuchungen hin, die ergeben hatten, dass Geschichtsunterricht in 5/6 besonders beliebt sei. Das war wohl ein Eigentor! Denn: Nur ein Narr würde so ein Unterrichtsfach abschaffen, bzw. mit x anderen bis zur vollkommenen Unkenntlichkeit verquirlen und zum Fach "Gesellschaftskunde" degradieren! Ergo; Geschichte ist in seiner pädagogischen Bedeutung unverzichtbar und muss in 5/6 erhalten bleiben!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Geschichte ist keine Wisswenschaft
Wenn ich nur in die jüngere Vergangenheit oder Geschichte schaue, stelle ich eine enorme Geschichtsvergessenheit fest. Beispiel Krim und deren angebliche Annexion. Meine These ist, Geschichte schreiben immer die Sieger. Die zweite These lautet eine lineare Gschichte der Vergangenheit gibt es nicht, Geschichte ist eine Fiktion und keine Wissenschaft.
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Gerade die Einbettung geschichtlicher Ereignisse in geopolitische Kontexte erweitert den Blickwinkel und macht Geschichte relevant für das Heute, indem Ursachen und Zusammenhänge aus anderen Perspektiven betrachtet werden können. Vernetztes Denken wird immer mehr gefordert sein, um künftige Herausforderungen zu meistern, auch in der Schule.
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    Geschichte ist wichtig, aber wie vermitteln?
Meine Schulzeit liegt lange zurück, in Geschichte war ich gut. Ich interessiere mich auch heute für Geschichte, dennoch sind mir wenige Geschichtsdaten genau bekannt. Richtig, es sollte keine Geschichtsvergessenen Menschen geben, dies ist aber nur möglich, wenn die Bezüge von Geschichte zu unserem Jetzt hergestellt und gefunden werden. Nur dann ist es sinhaftig sich mit längst vergangenen Zeiten zu beschäftigen, wenn gegenwärtiges handeln klarer wird. Die meisten Schüler erreicht der Geschichtsunterricht heute nicht. Deshalb sind Querschnittsthemen wie z.B. Armut und Reichtum besser geeignet
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der neue RLP Entwurf stellt, meines Erachtens die Chance dar, den Geschichtsunterricht fächerübergreifend zu behandeln. Geschichte ist eben nicht nur eine chronologische Aneinanderreihung geschichtlich relevanter Ereignisse. Es ist oftmals nur im Zusammenhang mit politischen oder auch geographischen Begebenheiten befreifbar. Weshalb also nicht die Fächer PB, Geographie und Geschichte als Einheit nutzen.
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    besser informieren
Argument für einen modernen Geschichtsunterricht auf der Grundlage des neuen Rahmenlehrplanes finden Sie hier: bildungsserver.berlin-brandenburg.de/11777.html//bildungsserver.berlin-brandenburg.de/11777.html" rel="nofollow">bildungsserver.berlin-brandenburg.de/11777.html
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