Auch wenn die sprachliche Gleichstellung ein hehres Ziel ist, kann sie so nicht funktionieren. Man nutzt diese Art zu Gendern entweder konsequent mit schwer verständlichem Ergebnis oder man nutzt sie inkonsequent und am Ende kommen Frauen sprachlich schlechter weg als vorher. Ich denke nicht, dass "Schüler- und Schülerinnnenvertreterinnen und -vertreter" oder "Bürger*innenmeisterin" Konstrukte sind, die sich durchsetzen können (und sollten). Ausgegrenzt werden dadurch Menschen, die Verständnisprobleme haben – Bildungsferne, Schwerhörige und Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
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