Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Neubau wäre ein immenses Risiko für Würzburgs Finanzen
Alternativer Neubau eines Stadions auf der grünen Wiese wäre für die Stadt ein großes Risiko. Das zeigt als Beispiel der Neubau in Regensburg, 3.Liga Jahn Regensburg. Hier ist die Stadt mit "Arena Regensburg - Regiebetrieb der Stadt Regensburg" als Betreiber, der Verein als Mieter konzipiert - Die Kosten für die Stadt? 15.115 überdachte Plätze Neubaukosten 52,7 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt rechnet mit Mllionenverlusten aus dem Betrieb und hofft auf die "schwarze Null". Und der Verein? Jahn Regensburg überwintert als Tabellenletzter und ist womöglich bald Gast am Dallenberg...
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„Wenn ein Spiel rund um den Globus Millionen Menschen mobilisiert, dann hört es auf, nur ein Spiel zu sein. Fußball ist niemals nur Fußball. Fußball zählt zu den großen kulturellen Institutionen, die rund um den Globus nationale Identitäten formten und zementierten. Fußball besitzt die Kapazität und bietet eine Bühne, um die kulturelle Identität und Mentalität eines Dorfes, einer Stadt, einer Region, eines Landes oder sogar eines Kontinents zu definieren und zu zelebrieren.“ Quelle: Dietrich Schulze-Marmeling (2003)
Quelle: Quelle: Dietrich Schulze-Marmeling (2003)
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Für alle, die sich für die positiven Effekte des Profifußballs auf eine Stadt wirklich interessieren sollten sich die Studie über Leverkusen "Die "Stadt und ihr Profifußball - Eine ganz normale Beziehung" der renommierten EBS zu Gemüte führen. »Natürlich ist der Sport imagebildend und vor allem der Fußball. Und über den Fußball lässt sich nicht nur bei Besuchern unserer Stadt, sondern vor allem auch medial transportieren, dass sich ein Besuch in Leverkusen durchaus lohnt und die Stadt ein attraktiver Standort zum Leben, Wohnen und Arbeiten ist.« (Reinhard Buchhorn, OB Leverkusen)
Quelle: ww.ebs.edu/fileadmin/redakteur/funkt.dept.sol/ISBS/ISBS_Issue_5_Die_Stadt_und_ihr_Profifussball.pdf
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    Schnappatmung am Dalle
Stadt gibt grünes Licht für Stadion Umbau... mal schauen, wie lange es dauert bis den Kickers eine Klage ihrer liebenswerten Nachbarn ins Haus flattert.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Die VIP-Veranstaltung war nicht angemeldet und damit nicht genehmigt (Ende der Live-Musik kurz vor 01:00 Uhr morgens). Das Pikante dabei: Es ist meines Wissens nicht einmal das VIP-Zelt genehmigt, in dem die Veranstaltung durchgeführt wurde. Es wäre ja noch schöner, wenn in einem nicht genehmigten VIP-Zelt noch mehr nicht genehmigte Veranstaltungen mit lauter Live-Musik bis nach Mitternacht stattgefunden hätten. Mir ist durchaus verständlich, dass Anwohner bei einem derartigen Verhalten etwas nervös werden. Was einmal funktioniert ...
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    VIP-Events
„miteinander reden - nicht gegeneinander klagen." Die Redebereitschaft des Sponsors ist leider sehr beschränkt. Ich kann die Bedenken des Betragsschreibers zur VIP-Veranstaltung nur unterstützen. Nachdem ich als unmittelbarer Anwohner während dieser nicht genehmigten Veranstaltung weit nach 22:00 Uhr vor Ort um Reduzierung der Lautstärke bat, war der Kommentar des Veranstalters (Sponsor): „Die Band ist bis 01:00 Uhr bezahlt und wird bis 01:00 Uhr spielen“. Sind dies die Gesprächsangebote des Vereins? - wohl kaum. Arrogant und elitär benimmt sich im Moment eigentlich nur eine Partei!
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Sorry, falsche Partei:) Jeder kann den Bebauungsplan, Lagepläne bei der Stadt Würzburg einsehen - mit Datum und Unterschrift der Bauaufsichtsbehörde, kein Problem. Rechtskräftiger Bescheid der Regierung von Unterfranken vom 09.01.1959 Nr. IV/3-907 b 202 mit Ausweisung des angrenzenden Wohngebietes als "Reines Wohngebiet". Auch die Argumente einmaliger Veranstaltungen an der Residenz, Weinfeste etc. greifen nicht (Kerngebiet). Kickers haben Bestandsschutz, keine Frage und unbestritten, aber ein weiterer Ausbau ...
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    Permanente Missachtung von Auflagen der Stadt
Ein Fußballverein, der wiederholt gegen Auflagen der Stadt verstösst (z. B. Mißachtung von Bescheiden für Lärmemission, Durchführung von Feiern in einem nicht-genehmigten VIP-Zelt, Benutzung der Flutlichtanlage für eine private Party des Hauptsponsors), Hinnehmung von Sachbeschädigungen nach Spielen des Vereins ("dafür ist der Verein nicht verantwortlich"), Vermüllung des Umfeldes, Anmassung von hoheitlichen Rechten bei Spielen durch Ausgabe von Kickers-Zufahrtsberechtigungen etc,. kann nicht erwarten, dass die Anwohner diese Entwicklung widerstandslos hinnehmen.
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Klarstellung: Niemand hat etwas gegen den Betrieb des Stadions im jetzigen Umfang zum Zwecke von Fußballspielen (Bestandsschutz). So wie der Bestand der Kickers geschützt werden soll, soll auch das Maß der Belastung der Anwohner geschützt werden. Thema Bauantrag - Die Kickers sollten eigentlich den Wortlaut ihres Bauantrages kennen (das ist amtlich): Bauvorhaben: Erweiterung der Zuschauerkapazität des Stadions auf 12300 Personen mit verschiedenen baulichen Ertüchtigungen und Ergänzungen. Missverständnisse über Missverständnisse 
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Die Abläufe im Zusammenhang des Ausbaus und der Erweiterung des Dallenbergstadions lassen in der Tat den Verdacht des „rechtsfreien Raumes“ aufkommen. Verfolgt man die Berichterstattung der Presse, wurden die Bauarbeiten für die Flutlichtanlage ohne vorliegende Teilbaugenehmigung gestartet. Verständlich, da ohne den vorzeitigen Baubeginn die Flutlichtanlage zum Pokalspiel nicht betriebsfähig gewesen wäre.
Quelle: www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/flutlicht-kickers-wuerzburg-100.html
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Dem Verein war 1967 sehr wohl bewusst, dass er sich neben einem reinen Wohngebiet niederlässt (vorausgesetzt, der Verein hat sich 1967 mit dem Bebauungsplan auseinandergesetzt). Der an das Vereinsgelände angrenzende Bebauungsplan des Wohngebietes weist dieses Gebiet bereits in den 50er Jahren !! als reines Wohngebiet aus. Es wäre für den Verein kein Problem gewesen, sich dahingehend zu informieren. Dies war dem Verein bereits 1967 bewusst bzw. hätte bewusst sein sollen. Neben Akademikern leben auch zugezogene Handwerker und Mittelständler am Dallenberg.
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Wilde, nächtelange Parties mit Live Bands im VIP-Zelt der Kickers werden zur Regel wie bereits im Oktober vom Hauptsponsor, rücksichtslos demonstriert, denn es muss sich ja rechnen. Hier wird sogar die Polizei ignoriert. Und dies alles unter dem von den Kickers so oft strapazierten Stichwort "gutnachbarschaftliche Beziehung". Dies hat mit Fußball nichts zu tun. Um gerade dieses geht es,: Auswüchse zu verhindern
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Zitat: Wenn ich neben selten genutzte Gleise ziehe ... Korrekt ist aber auch: Dem Verein war bei Bezug des Stadions 1967 bewusst, dass er seinen Standort unmittelbar neben einem reinen Wohngebiet mit baurechtlichem Rücksichtnahmegebot aufgeschlagen hat und trotzdem ist der Verein dieses baurechtliche Risiko nun einmal eingegangen. Über Proteste gegen weitere Ausbau- und Erweiterungspläne muss man sich also nicht wundern. Man sieht: Das gleiche Argument lässt sich sehr leicht umkehren.
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Der Dallenberg war zuerst ein Wohngebiet- DANN kam das Stadium; ich finde, eine derartige Laermbelaestigung sollte den Anwohnern keinesfalls zugemutet werden. Man sollte sich Staedte wie Muenchen etc. zum Vorbild nehmen und ein modernes Stadium ausserhalb der Stadt bauen- meiner Meinung nach, kann der Fussballsport dadurch MEHR gefoerdert werden. Der Standort ist fuer derartig grosse und wichtige Spiele absolut ungeeignet Leider hat das Verhalten vieler Fans wenig mit Sport zu tun- Alkohol und Laerm stehen oftmals im Vordergrund. Kein Wunder, dass sich die Anwohner beschweren.
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