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Moin zusammen,
ich möchte euch mal wieder ein kurzes Update zum aktuellen Stand der Mitgliederinitiative geben.
Wie ihr nunmehr vermutlich alle wisst, habe ich in den vergangenen Wochen mehrfach versucht, gemeinsam mit dem Verein eine Lösung zu finden, um alle stimmberechtigten Mitglieder direkt über das Minderheitenbegehren informieren zu können.
Diese Versuche – inklusive der Einbindung des Ehrenrates – haben bislang zu keiner Lösung geführt.Vor diesem Hintergrund prüfen wir aktuell rechtliche Schritte, konkret eine Klage beim zuständigen Amtsgericht, um die Information aller Mitglieder gerichtlich klären zu lassen.
Mir ist wichtig, das an dieser Stelle klar einzuordnen:
Es geht dabei nicht darum, den Verein auf Geld oder ähnliches zu verklagen.
Es geht ausschließlich darum, ein bestehendes Mitgliederrecht praktisch ausüben zu können – nämlich die Möglichkeit, alle Mitglieder gleichwertig über das Minderheitenbegehren zu informieren.⸻
Das Thema wurde auch öffentlich nun nocheinmal aufgegriffen, unter anderem in einem Video von RealNico.
Viele der dort angesprochenen Punkte – insbesondere zum Zeitpunkt und zur Frage, ob eine Klage der richtige Weg ist – sind absolut nachvollziehbar.
Auch mir fällt dieser Schritt definitiv nicht leicht.
Auf der einen Seite steht die klare Überzeugung, dass Mitgliederrechte durchgesetzt werden müssen.
Auf der anderen Seite steht natürlich die Verbundenheit und Liebe zu unserem Verein.Gleichzeitig stellt sich nach dem bisherigen Verlauf aber eine einfache Frage:
Was ist die Alternative?Wenn ein bestehendes Recht faktisch nicht ausgeübt werden kann, kann man das entweder akzeptieren – oder versuchen, es klären zu lassen.
Genau an diesem Punkt stehen wir aktuell.
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Um auch ein Stimmungsbild einzuholen, habe ich das Thema zuletzt über Instagram zur Diskussion gestellt.
Aktuell sagen rund 73 %, dass sie den Schritt einer Klage als nachvollziehbar und richtig einschätzen.
27 % empfinden diesen Schritt hingegen als zu weitgehend.Dieses Meinungsbild zeigt für mich vor allem eines:
Die Situation wird differenziert betrachtet – und genau das ist auch wichtig.Mich würde eure persönliche Einschätzung ebenfalls sehr interessieren:
Schreibt mir dazu gerne einfach direkt als Antwort auf diese Mail.⸻
Wichtig ist mir auch nochmal die Einordnung:
Der aktuelle „Streit“ wird auf Ebene der Rechtsabteilung geführt und hat keinerlei Bezug zur Mannschaft oder zum sportlichen Bereich.Gerade jetzt, wo der Klassenerhalt in greifbarer Nähe ist, sollte das auch klar voneinander getrennt werden.
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Vielen Dank für eure Unterstützung.
Viele Grüße
Pascal -
Moin zusammen,
ich möchte euch ein Update zum aktuellen Stand der Mitgliederinitiative geben.
Der Derbysieg war überragend – und der Klassenerhalt ist jetzt in der eigenen Hand. Das ist für uns alle extrem wichtig und freut mich genauso wie euch.
Trotzdem gilt aus meiner Sicht weiterhin:
Unabhängig von einzelnen Spielen braucht es eine Aufarbeitung der aktuellen Entwicklung sowie eine Klärung der offenen Frage, ob es perspektivisch auch personelle Veränderungen braucht. Und genau diese Themen gehören unserer Meinung nach vor der nächsten Mitgliederversammlung im November offen diskutiert.
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Parallel dazu bleibt ein zentraler Punkt weiterhin ungelöst:
Die Frage, wie alle Mitglieder gleichwertig über das Minderheitenbegehren informiert werden können.
Ich habe dem Verein hierzu eine Frist gesetzt, um eine Lösung zu ermöglichen.
Diese Frist ist nun verstrichen.Die Rückmeldung der Rechtsabteilung wiederholt im Wesentlichen die bereits bekannte und auch öffentlich geäußerte Position – eine neue Lösung wurde nicht aufgezeigt.
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Besonders schwer nachvollziehbar ist für mich dabei folgender Widerspruch:
Eine direkte Information der Mitglieder durch den Verein wird unter anderem mit dem Argument abgelehnt, dass hierfür Vereinsressourcen eingesetzt werden müssten.
Gleichzeitig wird ein Treuhänder-Modell vorgeschlagen, das ebenfalls organisatorischen Aufwand verursacht und zusätzlich Kosten mit sich bringt – an denen sich die Initiative sogar beteiligen soll und die für den Verein am Ende voraussichtlich höher ausfallen dürften als eine direkte Zirkulation.
Warum eine einfachere Lösung ausgeschlossen wird, während eine aufwendigere und kostenintensivere als gangbar dargestellt wird, erschließt sich mir nicht.
Dies kann meines Erachtens ausschließlich „politische“ Gründe haben. Vermutlich befürchtet man, dem Minderheitenbegehren durch eine direkte Zirkulation zu viel Legitimität zu verleihen – was nicht zum bisherigen Kurs passen würde, bei dem man das Anliegen eher als Einzelmeinung darstellt und öffentlich entsprechend einordnet.
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Ehrlich gesagt bin ich vom gesamten Umgang des Vereins, des Präsidiums sowie auch des Ehrenrates sehr enttäuscht.
Es wurde mehrfach öffentlich betont, wie wichtig Mitgliederrechte und demokratische Werte im Verein sind.
In der Praxis wird jedoch jede Frist maximal ausgereizt, die Kommunikation ausschließlich über die Rechtsabteilung geführt und eine direkte, pragmatische Lösung nicht ermöglicht.Dass man als Mitglied überhaupt gezwungen wird, rechtliche Schritte in Erwägung zu ziehen, um ein vorgesehenes Mitgliederrecht ausüben zu können, halte ich für sehr bedenklich.
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Natürlich ist es wichtig, eine faire Lösung für die Information aller Mitglieder zu finden.
Aber am Ende entscheidet das allein noch nicht über den Erfolg.
Entscheidend ist vor allem, wie viele Mitglieder tatsächlich handeln.Die Initiative erfährt nach wie vor in Gesprächen, Nachrichten und Rückmeldungen großen Zuspruch.
Aber Unterstützung allein reicht nach wie vor nicht aus.Ohne eure schriftliche Erklärung wird es keine Mitgliederversammlung geben.
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Deshalb erneut meine klare Bitte:
Wenn ihr eine Aufarbeitung und gegebenenfalls auch Veränderungen wollt, dann braucht es euren konkreten Schritt.
Die entsprechenden Links findet ihr in der bekannten Übersicht (bzw. im Anhang):
👉 Antrag lesen: werdermv.link/antrag
👉 Antragserklärung herunterladen: werdermv.link/erklaerungDie Erklärung bitte nach Möglichkeit beidseitig ausdrucken, vollständig ausfüllen, unterschreiben und per Post an das angegebene Postfach senden.
Nur im Original unterschriebene Erklärungen können berücksichtigt werden.
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Wichtig noch zum Verständnis:
Eine mögliche Mitgliederversammlung würde definitiv erst nach der laufenden Saison stattfinden.
Wir sorgen also weder für Unruhe im Saisonendspurt noch beeinflussen wir den sportlichen Ausgang – sondern nutzen einen vorgesehenen und demokratischen Rahmen, um Themen strukturiert zu diskutieren.
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Vielen Dank für eure Unterstützung.
Viele Grüße
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Petition in Zeichnung - Update zur Mitgliederinitiative
am 10.04.2026Moin zusammen,
ich möchte euch ein kurzes Update zum aktuellen Stand der Mitgliederinitiative geben.
In den vergangenen Wochen habe ich – wie ihr wisst – mehrfach versucht, gemeinsam mit dem Verein eine Lösung zu finden, um alle stimmberechtigten Mitglieder direkt über das Minderheitenbegehren informieren zu können. Hintergrund ist, dass eine solche Information aus meiner Sicht eine zentrale Voraussetzung dafür ist, dass dieses Mitgliederrecht überhaupt wirksam ausgeübt werden kann.
Der Verein hat die Herausgabe der Mitgliederdaten abgelehnt und stattdessen ein sogenanntes Treuhänder-Modell vorgeschlagen. Dieses ist in der aktuellen Ausgestaltung jedoch mit erheblichen Kosten verbunden und stellt aus meiner Sicht keine gleichwertige und praktikable Lösung dar.
Unterdessen habe ich auch den Ehrenrat eingeschaltet, um eine vereinsinterne Einordnung und – wenn möglich – Unterstützung bei der Suche nach einer fairen Lösung zu erhalten. Nach aktuellem Stand wurde das Thema dort bereits besprochen, eine Rückmeldung steht noch aus.
Unabhängig davon informiert der Verein mittlerweile selbst über nahezu alle verfügbaren Kanäle die Mitglieder über das Thema.
Das ist grundsätzlich zu begrüßen. Gleichzeitig erfolgt diese Information ausschließlich aus Vereinssicht und lässt zentrale Aspekte aus Sicht der Initiative außen vor.
Eine ausgewogene Meinungsbildung setzt aus meiner Sicht voraus, dass beide Perspektiven die Mitglieder gleichermaßen erreichen können.
Zum aktuellen Stand:
Inzwischen sind rund 500 gültige Erklärungen eingegangen.
Unterdessen steht fest, dass etwa 5.000 Erklärungen benötigt werden, da ein Teil der Mitglieder nicht stimmberechtigt ist (minderjährig oder noch nicht sechs Monate im Verein).
Das bedeutet: Wir haben aktuell bereits etwa 10 % des notwendigen Quorums erreicht – und das, obwohl bislang keine direkte Information aller Mitglieder möglich war.
Gleichzeitig wird auch an anderer Stelle deutlich, dass Gesprächsbedarf besteht. Wenn sich Spieler wie Mitchell Weiser öffentlich äußern und Unsicherheiten rund um die Entwicklung erkennbar werden, unterstreicht das aus meiner Sicht, wie wichtig eine offene und transparente Aufarbeitung ist.
Deshalb erneut meine klare Bitte:
Wenn ihr das Minderheitenbegehren unterstützen möchtet, sendet die unterschriebene Erklärung auch wirklich ein.
Nur so kann am Ende die notwendige Anzahl erreicht werden, damit eine Mitgliederversammlung überhaupt stattfinden kann.
So funktioniert es:- Antrag lesen
- 👉 werdermv.link/antrag
- Antragserklärung herunterladen oder dem Anhang entnehmen
- 👉 werdermv.link/erklaerung
- (wenn möglich beidseitig) ausdrucken
- ausfüllen und unterschreiben
- per Post an das angegebene Postfach senden
Vielen Dank für eure Unterstützung.
Viele Grüße
Der Verein muss Kernsaniert werden.