Neuigkeiten
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
am vergangenen Freitag fand vor dem Landgericht Bremen die mündliche Verhandlung im Berufungsverfahren gegen den SV Werder Bremen statt. Die Verhandlung dauerte rund zwei Stunden. Ein Urteil wurde noch nicht verkündet und soll am 14.08.2026 erfolgen.
Im Mittelpunkt der Verhandlung stand zunächst die rechtliche Bewertung des Falls. Das Gericht ließ erkennen, dass es den von mir geltend gemachten Anspruch im Hauptsacheverfahren grundsätzlich vermutlich als gegeben ansieht. Bedenken äußerte die Kammer jedoch insbesondere hinsichtlich der besonderen Voraussetzungen des einstweiligen Rechtsschutzes – vor allem bei der Vorwegnahme der Hauptsache sowie der Frage, ob der Antrag rechtzeitig gestellt wurde.
Im Laufe der Verhandlung sprach das Gericht außerdem einen aus meiner Sicht wichtigen Punkt an: Sollte sich der Anspruch später im Hauptsacheverfahren bestätigen, eine Kommunikation mit den Mitgliedern vor der Mitgliederversammlung aber nicht mehr möglich gewesen sein, könne sich die Frage stellen, welche Auswirkungen dies auf die Wirksamkeit der dort gefassten Beschlüsse haben könnte.
Erst im Anschluss regte das Gericht eine gütliche Einigung an. Daraufhin habe ich angeboten, das Verfahren zu beenden. Im Gegenzug hätte der SV Werder Bremen zwei von mir formulierte E-Mails ohne inhaltliche Kommentierung an alle Mitglieder versendet. Außerdem war ich bereit, auf eine spätere Anfechtung der Mitgliederversammlung zu verzichten. Nach interner Beratung hat der SV Werder Bremen dieses Angebot abgelehnt und sich ausdrücklich für eine gerichtliche Entscheidung ausgesprochen.
Das Gericht hat mehrfach betont, dass es sich bei seinen Hinweisen lediglich um eine vorläufige Einschätzung handelt. Eine endgültige Entscheidung fällt erst mit der Urteilsverkündung am 14.08.2026.
Unabhängig vom Ausgang möchte ich mich bei euch herzlich bedanken. Ohne eure Unterstützung wäre dieser Weg bis hierher nicht möglich gewesen.
Da das Verfahren – unabhängig davon, wie das Urteil ausfällt – bereits erhebliche Kosten verursacht hat und weitere Kosten entstehen werden, besteht die GoFundMe-Kampagne weiterhin. Wer das Verfahren finanziell unterstützen möchte, findet den Link hier:
Jede Unterstützung hilft dabei, die Gerichts- und Anwaltskosten zu tragen.
Sobald das Urteil vorliegt, werde ich euch selbstverständlich wieder informieren.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Viele Grüße
Pascal Tetschet
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zunächst möchte ich mich bei allen bedanken, die die Petition und das Anliegen in den vergangenen Monaten unterstützt haben.
Heute fand die mündliche Verhandlung im Verfahren um die Herausgabe von Mitgliederdaten vor dem Amtsgericht Bremen statt. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Das Gericht hat einen Verkündungstermin für die kommende Woche angesetzt.
Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens steht inzwischen fest, dass die ursprünglich angestrebte außerordentliche Mitgliederversammlung aufgrund des eingetretenen Zeitablaufs nicht mehr realisierbar ist. Die zugrunde liegenden Themen und Anliegen bestehen jedoch unverändert fort.
Daher beabsichtige ich, die vorbereiteten Anträge und Satzungsänderungsanträge auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 15. November 2026 einzubringen. Ziel bleibt es, die Mitgliederrechte zu stärken und die demokratische Beteiligung innerhalb unseres Vereins weiterzuentwickeln.
Bereits jetzt möchte ich auf einen wichtigen Punkt hinweisen:
Stimmberechtigt sind grundsätzlich alle Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben und dem Verein seit mindestens sechs Monaten angehören. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Vollmitglieder oder Fördermitglieder handelt.
Neben den von mir geplanten Anträgen wird auf der ordentlichen Mitgliederversammlung auch die Wahl des Präsidenten stattfinden.
Nach aktuellem Stand wird Dr. Hubertus Hess-Grunewald aufgrund der derzeitigen Satzungslage erneut als einziger Kandidat zur Wahl stehen.
Jedes stimmberechtigte Mitglied sollte sich daher bewusst machen, dass auch bei nur einem Kandidaten eine Wahlentscheidung getroffen wird. Ich persönlich werde Dr. Hess-Grunewald nicht unterstützen und entsprechend gegen seine Wiederwahl stimmen.
Wer meine Kritik an der aktuellen Entwicklung des Vereins und dem Umgang mit Mitgliederrechten teilt, den möchte ich ermutigen, sich ebenfalls mit dieser Wahlentscheidung auseinanderzusetzen und sein Stimmrecht aktiv wahrzunehmen.
Sobald die gerichtliche Entscheidung vorliegt, werde ich ein letztes Update zu diesem Verfahren veröffentlichen und die Petition anschließend abschließen.
Vielen Dank für eure Unterstützung.
Pascal Tetschet -
Moin zusammen,
ich möchte euch mal wieder ein kurzes Update zum aktuellen Stand der Mitgliederinitiative geben.
Wie ihr nunmehr vermutlich alle wisst, habe ich in den vergangenen Wochen mehrfach versucht, gemeinsam mit dem Verein eine Lösung zu finden, um alle stimmberechtigten Mitglieder direkt über das Minderheitenbegehren informieren zu können.
Diese Versuche – inklusive der Einbindung des Ehrenrates – haben bislang zu keiner Lösung geführt.Vor diesem Hintergrund prüfen wir aktuell rechtliche Schritte, konkret eine Klage beim zuständigen Amtsgericht, um die Information aller Mitglieder gerichtlich klären zu lassen.
Mir ist wichtig, das an dieser Stelle klar einzuordnen:
Es geht dabei nicht darum, den Verein auf Geld oder ähnliches zu verklagen.
Es geht ausschließlich darum, ein bestehendes Mitgliederrecht praktisch ausüben zu können – nämlich die Möglichkeit, alle Mitglieder gleichwertig über das Minderheitenbegehren zu informieren.⸻
Das Thema wurde auch öffentlich nun nocheinmal aufgegriffen, unter anderem in einem Video von RealNico.
Viele der dort angesprochenen Punkte – insbesondere zum Zeitpunkt und zur Frage, ob eine Klage der richtige Weg ist – sind absolut nachvollziehbar.
Auch mir fällt dieser Schritt definitiv nicht leicht.
Auf der einen Seite steht die klare Überzeugung, dass Mitgliederrechte durchgesetzt werden müssen.
Auf der anderen Seite steht natürlich die Verbundenheit und Liebe zu unserem Verein.Gleichzeitig stellt sich nach dem bisherigen Verlauf aber eine einfache Frage:
Was ist die Alternative?Wenn ein bestehendes Recht faktisch nicht ausgeübt werden kann, kann man das entweder akzeptieren – oder versuchen, es klären zu lassen.
Genau an diesem Punkt stehen wir aktuell.
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Um auch ein Stimmungsbild einzuholen, habe ich das Thema zuletzt über Instagram zur Diskussion gestellt.
Aktuell sagen rund 73 %, dass sie den Schritt einer Klage als nachvollziehbar und richtig einschätzen.
27 % empfinden diesen Schritt hingegen als zu weitgehend.Dieses Meinungsbild zeigt für mich vor allem eines:
Die Situation wird differenziert betrachtet – und genau das ist auch wichtig.Mich würde eure persönliche Einschätzung ebenfalls sehr interessieren:
Schreibt mir dazu gerne einfach direkt als Antwort auf diese Mail.⸻
Wichtig ist mir auch nochmal die Einordnung:
Der aktuelle „Streit“ wird auf Ebene der Rechtsabteilung geführt und hat keinerlei Bezug zur Mannschaft oder zum sportlichen Bereich.Gerade jetzt, wo der Klassenerhalt in greifbarer Nähe ist, sollte das auch klar voneinander getrennt werden.
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Vielen Dank für eure Unterstützung.
Viele Grüße
Pascal