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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Pflege des Alten
Die Kölner Museen behrbergen wirklich Schätze. Für die Pflege dieser Schätze in Form von Sanierung dieser Museen und deren Archive ist kein Geld da. Das kann und darf nicht sein. Veraltete oder schlecht gewartete Klimaanlagen, falsche Beleuchtung und ähnliches gefährden die Exponate. Hier besteht dringend Handlungsbedarf, wenn Köln auch weiterhin attraktiv bleiben soll. Schön, wenn es neue Museen gibt, aber bitte nicht auf Kosten der Alten.
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    Vorschlag zur Güte
Abgesehen davon, dass die Stadt kein Geld hat ist ein Museum an der Stelle vor dem Rathaus fehl am Platze. Zur Güte schlage ich vor, die Ausgrabungen, die sicherlich historisch wertvoll sind, mit einer durchsichtigen Abdeckung zur versehen sowie eventuell eine begehbare Situation schaffen,die mit man mittels Führung zu besichtigen könnte. Das spart emense Kosten , Jüdische Relikte könnten im Stadtmuseum untergebracht werden.
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    Jüdisches Museum
Bis die Baukosten für das jüdische Museum sich amortisiert haben, ist das Bauwerk mindestens renovierungsbedürftig. Wir wissen, wie schnell sich in Köln Baukosten vervielfachen. Die Kalkulation für das jüdische Museum ist blauäugig und deswegen unseriös. Die Stadt kann schon jetzt ihrer Unterhaltsverpflichtung für städtische Gebäude nicht nachkommen. Deswegen stimme ich für eine pflegeleichte Glasabdeckung mit der Möglichkeit zur Besichtigung. So würde auch Platz am wenigsten verunstaltet.
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    Kostensteigerung bei Großprojekten
Hier die Antwort der Verwaltung zur Frage nach den Kostensteigerungen bei Großprojekten, nicht mehr ganz neu, vom Februar 2010, aber immer noch eindrucksvoll. offeneskoeln.de/dokumente/0473-2010///offeneskoeln.de/dokumente/0473-2010/" rel="nofollow">offeneskoeln.de/dokumente/0473-2010/ Daraus ergibt sich dringender Handlungbedarf und eben nicht, weiter so ! Link rauskopieren und verwenden bei Interesse.
Quelle: Offenes Köln
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    Vergleich mit Xanten hinkt
Wenn ein Argument für den Bau die Zahl von fast 1 Mio erwartete Besucher ist und diese Besucherzahl auf einem Vergleich mit Xanten beruht, so hat man Äpfel mit Birnen verglichen und irrt. In Xanten steht eine Familienattraktion für den ganzen Tag, mit vielfältigen Beschäftigungsangeboten hat mit seiner baulichen Struktur ganz andere Möglichkeiten Kinder über einen Tag bei Laune zu halten. Daher wird die Archäologischen Zone nicht die Besucherzahlen generieren.
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    Unsinnige Politik
Wie sinnvoll der Mut zum Protest ist, sieht man auch an der Debatte zum Ausbau des Godorfer Hafen. Laut HGK wirtschaftlich sinnvoll, dank Demonstranten bis heute verhindert. Und nun fordern plötzlich Politiker, dass die HGK die wirtschaftliche Notwendigkeit nachweist? Jetzt erst? Ohne Gegenwehr wäre das Ding längst im Bau!
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    Welche Großprojekte genau?
Welche sind die Großprojekte? Es ist ein Unterschied zw. einem Museum mit Tourismus-Potenzial, und z.B. dem völlig anachronistischen Vorhaben auf der Bonner Str. (Häuserabriss z. Verbreiterung der Fahrspur wg. NS-Bahn-Verlängerung). Mein Kind bekommt keinen OGS-Platz, weil die Stadt aus Geldgründen das Angebot nicht erweitert. Für die NS-Bahn gibts genug. Wieviele METROBUS-Linien (wie HH) hätte man für einen Bruchteil haben können? Mut zum Verzicht ist gut, aber Differenzierung wäre auch klug.
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    Was ist gut für Köln?
Gut für Köln wäre es, nicht als Stadt der Pleiten, Pech und Pannen vorgeführt zu werden, wie beispielhaft mit dem U-Bahn-Desaster bis zum neuesten Schildbürgerstreich: den Erschütterungen des Doms durch Inbetriebnahme der ersten Teilstrecke. In die Kategorie Schildbürger fällt auch: Während die Mittel fehlen, die bestehende Museen vor dem schleichenden Verfall zu bewahren, geschweige denn gründlich zu sanieren, soll ein neues Museum gebaut werden, dem dann vom Tag 1 an das Schicksal droht.
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    Differenzierung, Kosten, Planung
Diese Petition sollte sich auf Projekte in der Planungsphase (zB jüdische Museum) konzentrieren, da die Arbeiten noch nicht zu weit fortgeschritten sind, als dass sie Kosten verursachen könnten. Diese Projekte müssen gezielt benannt, deren Notwendigkeit bewertet und Einsparungspotenziale aufgezeigt werden um der Stadt das wirtschaften aufzuzwingen. Die "Es reicht!"-Einstellung ist gut, die Devise "Stoppt alle Großprojekte" aber weniger...
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    Wirtschaftsförderung
Eine ernsthafte Überprüfung aller Investitionen ist dringend geboten. Das Argument der Wirtschaftsförderung durch Grossbauprojekte ist lächerlich angesichts der Folgekosten im Unterhalt: Der Rat argumentiert wie ein Arbeitsloser, der sich einen Porsche kauft mit der Begründung, dann schneller zur Arbeit zu kommen, wenn er dann welche hätte! Vorhandenes pflegen: Das ist seriöse Wirtschaftsförderung.
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    Finanzierung
Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur e.V.: ".... erhöht die Stadt Köln ihren Anteil an den Gesamtkosten von gut 51 Millionen Euro... Ihren Beitrag steigert sie auf rund 37 Millionen Euro, da trotz aller Bemühungen außer den 14,3 Millionen Euro des Landes Nordrhein-Westfalen keine weiteren Fördermittel in Aussicht stehen. ... Aus der eigenen Finanzierung von Bau und Betrieb ... hatte sie im Juli 2009 zu ihrem großen Bedauern aussteigen müssen.
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    Ausgabenstopp, Denkpause, Neubesinnung
Das Problem besteht nicht darin, ob es sinnvolle Großprojekte gibt, sondern dass es bei keinem Großprojekt eine nachprüfbare Wirtschaftlichkeitsberechnung gibt. Solange die Politiker in Köln nicht in der Lage sind, ein sozial austariertes Sparkonzept vorzulegen, dass auch vor Stellenkürzungen in der Verwaltung nicht halt macht, hilft hier nur, diesen unverantwortlichen Geldvernichtern einen Schuß vor den Bug zu setzen. Wie sonst soll denn bei denen Vernunft einkehren?
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    In Jugend investieren; Aufschieben, nicht aufheben
Man sollte in Spielplätze und Jugendeinrichtungen investieren, das ist die Zukunft! Angefangenes erst fertig machen, zum Beispiel das Rheinufer in Deutz. Großprojekte nicht aufheben, aber sie können ein paar Jahre warten, so auch der Abbruch der "Pilze" am Dom, die stören im Moment keinen.
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    Freiheit, Verantwortung
Verantwortungslos hohe Schulden nehmen die Gestaltungsmöglichkeiten der Zukunft. 'Mut zu Verzicht' beweist, dass Bürger Verantwortung und Freiheit verteidigen, gegen Vorurteile, für Toleranz und Transparenz. Werte prüfen, Prioritäten festlegen. Was man sagt, tun. Vertrauen aufbauen. Projekte in Planung, Ausführung und Kosten mit Transparenz und Verantwortung umsetzen, Erwartungen nicht enttäuschen.
Quelle: Einfach selbst geschrieben (nicht abgeschrieben)
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    Nimmt sich Köln zuviel auf eimal vor ?
http://www.stadt-koeln.de/basisdienste/suchen/?keywords_fast=gro%C3%9Fprojekte&x=6&y=7 Nimmt sich Köln möglicherweise nicht doch zuviel auf einmal vor ? Mal stöbern kann nicht schaden. Hier geht es nur um ein paar Beiträge zu Großprojekten, nicht um die Flut aller sonstigen Projekte. An Priorisierung führt m.E. kein Weg vorbei.
Quelle: Harald von der Stein
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    In Jugend investieren
“Niemand braucht ein jüdisches Museum.“ Die Stadt Köln hat riesige Probleme und noch mehr Schulden. Es ist sinnvoller Geld in die Erziehung und Bildung unserer Jugend zu stecken anstatt ein Museumsprojekt zu finanzieren, was niemand braucht und will. Eine gute Schulbildung ist wichtiger für unsere Jugend als das man sie später zum Besuch eines jüdischen Museums zwangsverpflichten muss um die Besucherzahlen den Wünschen unserer profilneurotischen Politiker anzupassen.
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    Jüdisches Museum / Stadtmuseum
Die Beiträge in derLokalzeit vom 11.1.13)von der Kulturpolitik bis zu OB Roters zeigen mir schon jetzt die Hilflosigkeit bei Fragen nach der Finanzierung. Formelhaft ist von Investitionen die Rede, als ob das zu debattierende neue Museum eine Art profitables Unternehmen sei, das Geld in die leeren Kassen spülen werde. Die jüdische Geschichte in Köln ist ein wichtiger Teil der Geschichte Kölns, sie gehört darum in das Stadtmuseum, das dringend zu sanieren ist.
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    Verdichtung
Ein Jüdisches Museum an dieser Stelle wird den zahllosen städtebaulichen Fehlleistungen Kölns eine weitere hinzufügen. Nur keinen einzigen Quadratmeter Freifläche lassen.Ein Vorteil: Man wird nicht nur weniger vom Himmel sehen, sondern vielleicht auch die todlangweilige Front des W.-R.- Museums weniger beachten.
Quelle: H.-J.Zellekens
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    Wenigstens auf Eis legen. Kosten nicht übersehbar
Heute weiß keiner ob die Kosten nicht doch noch 100 Mill übersteigen. In ein Kölner Museum gehen kanpp 200.000 Besucher. Warum rechnet man hier mit 1 Million- Und über 700.000 Euro einer Werbeagentur zu geben um das Museum positiv darzustellen ist auch verwerflich. Wo bleibt das Geld für Instandhaltung Köln und Soziales. Unterstützt bitte meinen Museumstop im Bürgerhaushalt unter: buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2013/buergervorschlaege/B47://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2013/buergervorschlaege/B47" rel="nofollow">buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2013/buergervorschlaege/B47
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    Empörung
Ich unterstütze die Kampagne nachhaltig. Es geht schlichtweg darum, endlich die Ausgabenpolitik in dieser Stadt zu überdenken und neu auszurichten. Dazu gehören alle Projekte >auf den TischArchäologische Zone< und wiedersetzt Euch den Befürwortern von SPD und Grünen.
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    Repriorisierung der Förderung; mehr Effektivität
Kulturelle Projekte zu fördern und die Attraktivität von Köln als Standort hoch zu halten, bedeutet nicht, Riesensummen für Großprojekte zu verpulvern! Wo bleiben die Gelder für Ateliers, Proberäume, Ausstellungen noch unbekannter Namen? Nur mit einer lebendigen Kulturszene kann Köln als Kulturstandort bestehen! Viele Großprojekte bedienen nur die Wünsche einer kleinen, gutbetuchten Klientel, nicht zwangsläufig die der Kunstinteressierten/Kunstschaffenden. Re-Priorisierung tut Not.
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    Unterbrechung schadet nicht
Dieter Bartetzko schrieb in einem Artikel vom 20.8.2012 in der FAZ: "Die Archäologische Zone vor dem Kölner Rathaus ist eine Schatztruhe der Geschichte". Das ist ein schöner Begriff. Die Aufgabe einer Schatztruhe ist, einen Schatz im Verschlossenen dauerhaft zu bewahren. Für sinnvolle Unterbrechungen bei Kölner Projekten gibt es erstklassige Beispiele. Das Projekt Dom wurde über 600 Jahre mehrfach unterbrochen und am Ende des Verfahrens stand ein erstklassiges Ergebnis. Beispielhaft !
Quelle: Harald von der Stein
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    Mäzenatentum
Betrachten wir doch einfach, ganz unvoreingenommen, die Situation in Köln. Welches größere Projekt wurde auch nur annähernd im zeitlichen und finanziellen Rahmen abgeschloßen? Und es gilt: "Mäzenatentum muß mann sich leisten können"!
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    AZ ist ein Gewinn - Zeichen gegen Sauftourismus
Die AZ inklusive Jüdisches Museum ist für Köln ein Gewinn. Unabhängig vom Kleinkrieg der Archäologen u. der Politiker wird die AZ ein Tourismus-Magnet werden. Welche Millionenstadt in Deutschland hat Ähnliches zu bieten? Der Glanz der Zeit als man mit dem Fahrstuhl in die Römerzeit fuhr ist dahin, das Prätorium u. RG_Museum seit einiger Zeit im Winterschlaf. Es ist die Möglichkeit solvente Kulturinteressierte in die Stadt zu holen statt den Sauf-Event-Jungegesellenabschied-Tagestourismus.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Pauschal, kontraproduktiv
Eine Pauschalforderung nach Stop aller Vorhaben erscheint mir deutlich zu undifferenziert und letztlich zu polemisch, um ernsthaft unterstützenswert zu sein. Eine solche Haltung geht leider in die Richtung "Wutbürgertum" - und führt bürgerschaftliches Engagement und auch Unmut in eine falsche, kontraproduktive Richtung!
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    Kleinkariert / kurzfristige Denkansprüche
Um wirtschaftlich und kulturell aktiv zu bleiben muss in Köln dringend Geld ausgegeben werden. Gute Architektur ist gefragt an den richtigen Stellen in der hierfür geeigneten Dimension und Qualität. Projekte in deutschen Städten kranken an dauernden Gegenprotest und Debatten von protestierenden. Neue Architektur ändert und fördert das desaströse Stadtbild. Warum muss immer nach dem Schlechten gesucht werden? Liegt es an seiner allgemeinen kleinkarierten Einstellung?
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    Kultur, Geschichte, Krise
Der Kultur kann man immer damit kommen, dass sie abdingbar ist. In der Krise werden Stimmen lauter, die eine Umverteilung fordern: Mittel, die der Erhaltung u. Präsentation von Kultur verschrieben sind, wähnt man besser verwendet beim bedürftigen Volke. Dies ist eine wohlfeile Gegenrechnung, die noch nie aufgegangen ist. Die Preisgabe der Kultur u. Erinnerungsarbeit - und was anders leistet ein historisches Museum? - führt m.E. in der Krise zu einer weiterreichenden gesellschaftlichen Erosion.
Quelle: www.facebook.com/juedischesmuseumkoeln
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    Stammtisch
Wir brauchen in Köln keine Protestler die gegen alles und jedes neue ihre Stimme erheben müssen. Diese Parolen gehören an den Stammtisch und nicht in eine Petition. Geld kostet diese Projekte vor allem der unbegründete Widerstand einzelner Bürger, welche begrenzte Möglichkeiten haben sich mit diesen Themen vernünftig auseinander zu setzen und die Reichweite der Projekte zu erkennen.
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    Projekte explizit ansprechen!
Die Petition kann nicht guten Gewissens mittragen solange die Projekte nicht differenziert angesprochen werden. "Alle" Großprojekte ist mir zu allgemein. Ausnehmen von meinem Widerspruch möchte ich ausdrücklich die NS-Bahn. Welches Chaos würde in der Innenstadt heute ohne die U-Bahn herrschen? Also: Auf jeden Fall weiter mit der NS-Bahn, wobei ich natürlich die bekannten Pannen nicht akzeptabel finden kann. Ginge es explizit um die AZ/Jüdisches Museum, hätten Sie sofort meine Unterschrift!
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    Antisemitismus, Holocaust, Philosemitismus
Zu behaupten, Projekte mit Bezug zur langen jüdischen Geschichte könnten in Deutschland darauf spekulieren ein "philosemitischer Reflex" werde die Sache schon richten, halte ich für eine groteske Verdrehung. Damit Sie mich richtig verstehen: Man kann durchaus gegen die Realisation eines jüdischen Museums in Köln sein, und man kann das auch sagen ... aber das Anliegen als kalkulierte Spekulation mit "philosemitischen Reflexen" zu diskreditieren, halte ich für äußerst grotesk.
Quelle: www.facebook.com/juedischesmuseumkoeln
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    Konzept Museum, Kosten
Die Petition kommt aber spät. U-Bahn ist fast fertig, Oper wird saniert, die AZ/das Jüdisches Museum steht weit in der Planung. Alles stoppen? Da wäre ein Skandal! Punkto AZ/Jüdisches Museum: Haben Sie sich die Mühe gemacht, mal bei einer Führung teilzunehmen? Haben Sie sich die neue Publikation zur AZ angeschaut.? Das angeblich fehlende inhaltliche Konzept wird nämlich dort erläutert. Was ist die Alternative?: Zuschütten oder eine andere "provisorische" Variante kostet auch Millionen!
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    Konsequenzen
Um eine solche Entscheidung treffen zu können, müssen die wichtigsten Fakten klar sein. Ab sofort erstmal keine NEUEN Großprojekte mehr ist ja in Ordnung. Aber in laufende Projekte eingreifen ist in der Regel nicht kostenlos, weil abgeschlossene Verträge nunmal Geld kosten, egal, ob man die "Ware" am Ende nimmt oder nicht. In der Berichterstattung der Rundschau bekommt man einen Eindruck von der Problematik. Bevor ich also ein fundiertes Votum abgeben kann, müssen mehr Informationen her.
Quelle: www.rundschau-online.de/koeln/rheinboulevard--historischer-park-wird-zugepflastert-,15185496,21035708.html
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    Differenzierung, Nutzen
Sicherlich passiert in Köln vieles auf eine Art und Weise, wie es in anderen Städten undenkbar wäre. Ich finde so eine Seite aber sehr gefährlich, denn nicht alle Projekte sind gleich. Ein jüdisches Museum braucht sicherlich kein Mensch. Ich warne nur davor, alles über einen Kamm zu scheren. Man sollte sicherlich den Kölner Politikern viel mehr auf die Finger schauen und sich bei vielem fragen, ob wir das brauchen - aber dieser Weg, der hier beschritten wird ist unprofessionell und unseriös.
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    Geschichtsbewusstsein, Kein Abriss
Das Judentum ist in Köln so alt wie die Stadt. Die freigelegten Spuren der wechselhaften Geschichte brauchen einen bewahrenden und präsentierenden Bau an Ort und Stelle. Die entsprechenden Grabungen sind bereits weit fortgeschritten. Was wären jetzt die Alternativen zu einer Fertigstellung? Abriss, wieder zuschütten oder als Provisorium brach liegen lassen? Alles grausige Optionen.
Quelle: www.facebook.com/juedischesmuseumkoeln
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    Für das Gedächtnis!
"Gegen ein neues Stadtarchiv"?. Ein neues Stadtarchiv ist eine Notwenigkeit, weil das alte eingestürzt ist. Wer seine Vergangenheit vergisst, hat keine Zukunft. Daher ist auch der Bau des Jüdischen Museums Pflicht. Als die Philharmonie gebaut wurde, gab es auch kein Geld. Heute sind wir froh, dass es sie gibt. Unbesteitbar ist, dass es in Köln oft an der Umsetzung eigentlich guter Ideen hapert. Das kann aber nur mit besserer Planung geändert werden und nicht mit einem Verzicht auf Großprojekte.
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    Kölsche
Sollen die Projekte einfach liegen gelassen werden, wie einst das Rautenstrauch-Joest-Museum? Soll die Fertigstellung der Nord-Süd-Bahn (ein wichtiges und richtiges Projekt!) auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden? Das jüdische Museum brauchen wir nicht an diesem Platz und es kann warten. Die Inbetriebnahme der NSB kann man bei gravierenden Auswirkungen auf den Haushalt strecken. Und: Eine Internetseite "gegen alles" wie diese brauchen wir in Köln auch nicht.
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    Stadtarchiv
Den Neubau des Stadtarchivs zeitlich strecken bedeutet ein weiterer Imageverlust für die Stadt, weiter Schaden für die Archivalien, weiter ein schlechter Umgang mit dem historischen Erbe, die Missachtung der Bedürfnisse der Wissenschaftler und die Verachtung der Mitarbeiter, in einem Provisorium arbeiten zu müssen. Der Neubau war bereits vor dem Einsturz beschlossen.
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    Jetzt oder nie
Seit 5 Jahren wird über den Bau eines jüdischen Museums diskutiert. Jetzt wo die Finanzierung steht, Mittel vom Land bereit gestellt wurden, der LVR die Kosten für den Betrieb übernimmt, die Architekten das Gebäude planen und die Ausgrabungen jahrelang vorangetrieben wurden - Jetzt wo alles feststeht, kommen ein paar Wutbürger wie Kai aus der Kiste gehüpft und wollen alles wieder beenden. Das Museum kommt jetzt oder nie, das sollte man ehrlicherweise anfügen.
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    jüdisches Museum Geschichte
Köln besitzt eine reiche jüdische Geschichte, die in schriftlichen Zeugnissen seit dem 4. Jh. n.Chr. belegt ist. Ihr keinen Raum in Köln zu geben, wäre für mich nichts als eine weitere Form von Ausgrenzung, die die jüdischen Bürgerinnen und Bürger ja in vielfältiger Weise nicht nur in Köln erfahren haben.Dieses Geschichtsbewusstsein aber scheint den Initiatoren und Unterstützern dieser Initiative zu fehlen.Sie haben hier offenbar Nachholbedarf, den dieses Museum leisten könnte.
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    Nicht bei sinnvollen Projekten sparen?
Sowohl das neue Stadtarchiv als auch die Archäologische Zone sind sinnvolle Projekte. Es handelt sich um wichtige Investionen für die zukünftige Attraktivität Kölns. Das Haushaltsdefizit sollte durch Erhöhung der Einnahmen der Stadt ausgeglichen werden, z. B. Erhöhung der Gewerbesteuer und Umverteilung der Staatsfinanzen zugunsten der Kommunen.
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    stadtentwicklung
die großprojekte sind allesamt ein großer gewinn für die stadt: ob arch. zone / jüd. museum (als verpflichtung gegenüber der stadtgeschichte sowieso ein projekt, das bedeutender ist als aller furor der jetzt-zeit) oder eben die projekte, die die aufenthaltsqualität in der stadt verbesseren. für soziales wird genug geld ausgegeben - geld, das teilweise in strukturen von dutzenden von ineffektiven initiativen, organisationen, ämter usw. fließt (1/3 des gesamten stadtetats werden hier ausgegeben).
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