Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Die Petition sollte unterstützt werden. Die sogenannte "Klarstellung" des G-BA würde für die Therapeuten zusätzliche, unbezahlte Leistungen für eine ohnehin schon schlecht bezahlte, aber notwendige Therapie bedeuten. Dies wird zu Recht abgelehnt.
Quelle: hro
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    ...Solidarität....
Viele von mir angesprochene Physiotherapeuten wollen diese Petition nicht unterstützen, weil sie auf dem Standpunkt stehen, es wäre sinnlos sich zu wehren. Ich bin entsetzt!! Jeder Lymph-Patient ist es wohl wert, dass wir uns gegen eine Verschlechterung der Versorgung einsetzen !!!!
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    herzlichen Dank auch
... und die KK empfiehlt einem bei Lipödem vor allem die manuelle Lymphdrainage, aber wo man die dann noch bekommt oder was zu zahlen ist, darum darf man sich dann selber kümmern. Ohne Worte. Wehe, man stellt einen Antrag auf Kostenübernahme für eine Liposuktion .. ,abgelehnt, wir empfelen MLD und Strümpfe' ..und da wird es den Betroffenen jetzt auch schwerer gemacht!? Na, das nenne ich mal Win-Win Situation - für die KK's.
Quelle: Steffi
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Da der petitionstext eher unzureichend ausgeführt ist und ich leider aus meinem Praxisalltag zu oft berichtet bekomme das MLD einfach schlecht und unkorrekt angewendet bzw. Verabreicht wird kann ich keine proargumentation abgeben. Contra ist aber ebenso unmöglich für mich da ich mit unserem KK-System nicht konform gehe. An wirklich keiner Stelle.
Quelle: Ich lebe im hier und jz und wer in meinen Schuhen geht ertrinkt an der Quellenangabe!
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    "Ich bin die kranke Kasse"
...naja, man geht davon aus, das "KrankenkassINNEN" noch was ganz anderes verhindern^^.
Quelle: Fragen sie auch Ihre von gestunzter Volliziotöse abgefrackte Sackbearbeiterin statt Ihren Arzt oder Apotheker
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Wo steht eigentlich, das eine verordnete Kompressionsbandagierung nicht mehr vergütet wird. Ich kann nur aus der Neufassung heraus lesen, das sie im Anschluss an die verordnete Therapiezeit erbracht werden soll - nicht während dieser! Oder?!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Vergütung; Therapie; Vertrag
Die Petition basiert auf falschen Informationen. Kompressionsbandagierung war und ist im Anschluß an die Lymphdrainage durchzuführen und wird - wenn auch (zu) gering - vergütet. Die Höhe der Vergütung ist Verhandlungssache zwischen den Vertragspartnern - hier Krankenkassen und PhysiotherapeutInnen. Diesen Streit auf dem Rücken der PatientInnen auszutragen, wie hier angedroht, ist mindestens unethisch.
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Fakt ist das alle Therapien nicht anständig honoriert werden. Und das viele Therapien nicht verordnet werden weil die Ärzte dies angeblich nicht mehr dürfen. Desweiteren ist der Petitionstext nicht gut genug erklärt
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Es ist sicher falsch grade die Kompression aus dem Heilmittelkathalog zu streichen, wo sie doch der Teil der Therapie ist, der noch am Meisten bewiesen ist. Bei Manueller Lymphdrainage kann hingegen von einer Therapie mit bewiesenem Nutzen keine Rede sein. Eine Aufwertung gegenueber der KG halte ich daher fuer groben Quatsch. Literatur: https://www.physiotherapeuten.de/ist-manuelle-lymphdrainage-effektiv/#.V86buvSM-1u
Quelle: Lutz
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