05.11.2025 02:40
Es war für die Familie Weg voller Bangen, Hoffen, Verzweifeln und wieder Hoffen, der nur möglich wurde durch den großen Einsatz vieler Menschen mit einer ermutigenden Haltung - bei den Kirchen, beim Arbeitgeber, im Helferkreis, bei Behördenvertretern, Politikern verschiedener demokratischer Parteien vor Ort, auf Landes- und Bundesebene, in den Vereinen, bei der Wohnungssuche, in der Nachbarschaft, in den Schulen u.a.m.. Dank gilt auch den Zeitungen und Fernsehsendern, die auf diesen Fall so hilfreich aufmerksam gemacht haben. Danke für Eure/Ihre Unterschriften und die ermutigenden Worte für die Familie!!
Ein ganz besonders herzlicher DANK gilt Allen, die mit ihrer Spende dieses aufwendige Visumverfahren erst möglich gemacht haben!
Eins ist klar: die Ansage, dass solch ein "beschleunigtes Visumverfahren" i.d.R. unkompliziert in ein bis zwei Wochen über die Bühne gehe, ist sehr weit von der Realität entfernt. Tatsache ist, dass die Ärztin ohne die enorme Hilfe niemals hätte schaffen können, mit Visum zurück zu kommen.
Gott sei Dank, hat die Familie, die in das Räderwerk der europäischen Asylregeln geraten ist, jetzt die Perspektive, in den kommenden Monaten wieder vereint zu sein.
Danke auch allen, die immer wieder Mut gemacht haben!
Hoffentlich erkennen wir in Deutschland rechtzeitig, dass wir anders mit unbescholtenen Menschen umgehen müssen, die aus guten Gründen hierher kommen und sich mit vollem Einsatz einbringen und integrieren wollen.
Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Lebenswege haben viele Schattierungen und genauso müssen wir ihnen auch begegnen.
Und ohne Barmherzigkeit gibt es keine Gerechtigkeit.