Änderungen an der Petition

16.02.2015 15:36 Uhr

Nicht inhaltliche Korrekturen
Neuer Petitionstext: Seit dem 1. Januar 2015 hat die DB Regio Bus Ost GmbH mit der Marke Spree-Neiße-Bus (SNB) den Busverkehr im Linienbündel Spree-Neiße Ost von der Neißeverkehr GmbH übernommen. Versprochen wurden neben der Einsparung an Zuschüssen in Höhe von 2,8 Millionen Euro für den Landkreis SPN auch eine "neue Flotte", die durch mehr "Modernität glänzt", so im Frühjahr und Sommer in der Lausitzer Rundschau. (Quelle: bit.ly/1AuPhRv)

Im September war dann zu lesen: "(...) 26 neue Iveco Crossway-Busse bestellt, weiterhin sechs neue Mercedes Sprinter und vier neue VW T5. Zu den 13 Gebrauchtfahrzeugen gehören neun MAN Solo und vier MAN Gelenkwagen. Diese Gebrauchtwagen werden (...) gerade bei MAN Berlin und bei der anderen Bahntochter Busverkehr Oder-Spree aufgearbeitet. Unter anderem werden sie in Verkehrsrot lackiert und die Sitze in Ordnung gebracht". (Quelle: bit.ly/1zzTFcC)

Im "Nahverkehrsplan für den übrigen ÖPNV des Landkreises Spree-Neiße Fortschreibung 2012 bis 2016" wurden für die "Hauptverbindungsrelation üÖPNV" unter anderem "Busse mit hochwertigem Fahrkomfort (leistungsstarker Antrieb, geräumig, klimatisiert)" gefordert. Seit der Ablösung der NV-Überlandflotte mit einen gewissen Komfort setzt nun die SNB auf Stadtbusse, wenn auch diese zum Großteil klimatisiert sind. (Quelle: bit.ly/1CqeKx6)

Rainer Zuchold in einem Leserbrief in der Lausitzer Rundschau: "(...) Die eingesetzten Busse sind eindeutig zu klein und mitnichten barrierefrei. Die eingesetzten Busse haben zwar die Stellmöglichkeit für zwei Rollstühle bzw. Kinderwagen (insbesondere morgens um 5.05 Uhr bisher noch nie genutzt), aber dementsprechend ist die Sitzplatzkapazität viel zu klein. Die Abstände zwischen den Sitzen sind so klein, dass Menschen oberhalb einer Körpergröße von 1,80 Metern kaum Platz finden. Schmerzfreieres, schräges Sitzen ist nicht möglich, da die Anzahl der Sitze zu klein und der Zwischengang wiederum zu schmal ist. Die Fahrzeit zwischen Guben und Cottbus beträgt etwas mehr als eine Stunde, so wird die Busfahrt zur Tortur. Die Qualität der eingesetzten Gelenkbusse ist noch katastrophaler, da bei den ebenfalls kaum gepolsterten Sitzen eine beschwerdefreie Fahrt nicht möglich ist. Nach einem Arbeitstag von acht bis neun Stunden ist ein solcher Zustand unerträglich. Die Polsterung der eingesetzten Busse mag für Kurzstrecken wie dem Stadtverkehr vertretbar sein, aber auf keinen Fall für eine Überlandfahrt von mehr als einer Stunde.(...)" (Quelle: bit.ly/1yv5VLp)

Sascha Fussan (Die Linke) in der Lausitzer Rundschau: "(...) Es knirscht jedoch nicht nur beim Schülerverkehr in der Spremberger Region: Darauf weist der Kreistagsabgeordnete Sascha Fussan (Die Linke) hin. "Beim Busverkehr für die Krabat-Grundschule in Jänschwalde Ost sieht es genauso aus", erläutert er. "Seit dem Wechsel zur DB Regio AG werden viel zu kleine Busse auf den Linien eingesetzt." So spricht Sascha Fussan von "krassen Zuständen". Es sei vorgekommen, dass Schüler nicht mitgenommen worden, weil die Busse bereits voll waren. Zudem berichtet der Kreistagsabgeordnete von Kindern, die sich wegen des rasanten Tempos im Bus übergeben mussten. Ein Fahrer habe sogar angewiesen, dass die Schüler das Fahrzeug daraufhin selbst reinigen müssen. Da außerdem der Ort Tauer seit Jaunar nicht mehr vom Schülerverkehr bedient werde, zahle der Landkreis nun für Taxen, die betroffene Kinder zum Unterricht bringen. (...)" (Quelle: bit.ly/1D2J69r)

Folgendes Sofort-Programm wird gefordert:
- Einsatz von Überland-Bussen Überland-Busse in der HVZ (= Hauptverkehrszeit) auf Linien 800, 851, 858 und 877 (z.B. Tausch mit anderen DB Regio Bus Ost-Unternehmen - keine IVECO- und MAN-Gelenkbusse mehr, sondern der Einsatz von modernen Überlandbussen Überlandbusse wie bei Neißeverkehr) - so wie im Nahverkehrsplan festgelegt.
- Aktuell eingesetzten IVECO-Busse haben insgesamt 41 Sitzplätze (Stadtbus-Sitze), wovon nur 33 in Fahrtrichtung sind. Die von Neißeverkehr eingesetzten Bussen Busse hatten im Regelfall 55 Sitzplätze in Fahrtrichtung und waren mit Überlandsitzen bestuhlt. Außerdem sind die MAN-Stadtbusse mit im Schnitt 80 dB viel zu laut.
- Einsatz von Bussen Busse mit ausreichender Kapazität - so wie im Nahverkehrsplan festgelegt
- Abstimmung des Schülerverkehrs mit den Schulen und Eltern-Vertretungen
- Wahl eines Fahrgastbeirates im Netz SPN-Ost mit drei Vertretungen aus jedem Mittelzentrum Guben, Forst und Spremberg (1x Berufspendler, 1x Elternteil von schulpflichtigen Kind und 1x Rentner) bis Sommer 2015 Neue Begründung: Aktuell bekommt die DB Regio Bus Ost GmbH den ÖPNV in SPN-Ost jedoch nicht in den Griff: In den letzten Tagen gab es täglich Berichte und Kommentare zu ausgefallenen Bussen, Busse, verpassten Anschlüssen durch Verspätungen, unbequeme Stadtbusse und teilweise über 10 Jahre alte, nicht klimatisierte Stadtbusse auf Überland-Linien, Probleme im Schülverkehr, kein Abschluss einen VBB-Abo's aktuell möglich u.v.m.

Ein kurzer Blick nach Malta zeigt auch: Deutsche Bahn heißt nicht gleich mehr Qualität. In Malta hat DB-Tochter Arriva den Nahverkehr übernommen, Gehälter der Angestellten wurden gedrückt, Dienstpläne verdichtet, alte Gelenkbusse aus London „importiert“ – teilweise schrottreife Busse, die nun warten, in den Nahen Osten verschifft zu werden. Und die in den engen Gassen der Insel des Öfteren stecken blieben. Nach nicht einmal zwei Jahren wurde die Notbremse gezogen und der Staat hat den Nahverkehr wieder übernommen – und bis auf die Busse aus China alles ausgemustert. (Quelle: bit.ly/170LvU1)

Wichtig für einen guten und auch attraktiven Nahverkehr sind Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit aber auch ein entsprechender Komfort. In allen Punkten besteht aktuell Handlungsbedarf. Der zu gründende Fahrgastbeirat soll hier entsprechend beratend zu Seite stehen, da die Verantwortlichen die Sicht der Fahrgäste zu sehr vernachlässigen.

Um Stellungnahme von SNB, Landkreis und VBB gebeten

15.02.2015 11:45 Uhr

Folgenden Mail wurde heute an Birk Völkner (Regionalleiter der DB Regio Ost), Wolfram Heym (Niederlassungsleiter der SNB), Frau Pfitzmann (Landkreis SPN) sowie Frau Elke Krokowski (Presseprecher VBB) mit Bitte um Stellungnahme geschickt:

"Sehr geehrte Frau Pfitzmann und Frau Rokowski, sehr geehrter Herr Heym und Herr Völker,

um die Kritik an den neuen Betreiber des Linienbündel SPN-Ost in konkrete Forderungen zu bündeln, ist heute die Online-Petition “Besserer Nahverkehr in SPN-Ost” unter bilty.com/nahverkehr-spn online gegangen.

Gerne würde ich Ihre Stellungnahmen dazu innerhalb der Petition veröffentlichen und freue mich auf Ihr Feedback.

(...)"

Änderungen an der Petition

15.02.2015 11:08 Uhr


Neuer Petitionstext: Seit dem 1. Januar 2015 hat die DB Regio Bus Ost GmbH mit der Marke Spree-Neiße-Bus (SNB) den Busverkehr im Linienbündel Spree-Neiße Ost von der Neißeverkehr GmbH übernommen. Versprochen wurden neben der Einsparung an Zuschüssen in Höhe von 2,8 Millionen Euro für den Landkreis SPN auch eine "neue Flotte", die durch mehr "Modernität glänzt", so im Frühjahr und Sommer in der Lausitzer Rundschau. (Quelle: bit.ly/1AuPhRv)

Im September war dann zu lesen: "(...) 26 neue Iveco Crossway-Busse bestellt, weiterhin sechs neue Mercedes Sprinter und vier neue VW T5. Zu den 13 Gebrauchtfahrzeugen gehören neun MAN Solo und vier MAN Gelenkwagen. Diese Gebrauchtwagen werden (...) gerade bei MAN Berlin und bei der anderen Bahntochter Busverkehr Oder-Spree aufgearbeitet. Unter anderem werden sie in Verkehrsrot lackiert und die Sitze in Ordnung gebracht". (Quelle: bit.ly/1zzTFcC)

Im "Nahverkehrsplan für den übrigen ÖPNV des Landkreises Spree-Neiße Fortschreibung 2012 bis 2016" wurden für die "Hauptverbindungsrelation üÖPNV" unter anderem "Busse mit hochwertigem Fahrkomfort (leistungsstarker Antrieb, geräumig, klimatisiert)" gefordert. Seit der Ablösung der NV-Überlandflotte mit einen gewissen Komfort setzt nun die SNB auf Stadtbusse, wenn auch diese zum Großteil klimatisiert sind. (Quelle: bit.ly/1CqeKx6)

Rainer Zuchold in einem Leserbrief in der Lausitzer Rundschau: "(...) Die eingesetzten Busse sind eindeutig zu klein und mitnichten barrierefrei. Die eingesetzten Busse haben zwar die Stellmöglichkeit für zwei Rollstühle bzw. Kinderwagen (insbesondere morgens um 5.05 Uhr bisher noch nie genutzt), aber dementsprechend ist die Sitzplatzkapazität viel zu klein. Die Abstände zwischen den Sitzen sind so klein, dass Menschen oberhalb einer Körpergröße von 1,80 Metern kaum Platz finden. Schmerzfreieres, schräges Sitzen ist nicht möglich, da die Anzahl der Sitze zu klein und der Zwischengang wiederum zu schmal ist. Die Fahrzeit zwischen Guben und Cottbus beträgt etwas mehr als eine Stunde, so wird die Busfahrt zur Tortur. Die Qualität der eingesetzten Gelenkbusse ist noch katastrophaler, da bei den ebenfalls kaum gepolsterten Sitzen eine beschwerdefreie Fahrt nicht möglich ist. Nach einem Arbeitstag von acht bis neun Stunden ist ein solcher Zustand unerträglich. Die Polsterung der eingesetzten Busse mag für Kurzstrecken wie dem Stadtverkehr vertretbar sein, aber auf keinen Fall für eine Überlandfahrt von mehr als einer Stunde.(...)" (Quelle: bit.ly/1yv5VLp)

Sascha Fussan (Die Linke) in der Lausitzer Rundschau: "(...) Es knirscht jedoch nicht nur beim Schülerverkehr in der Spremberger Region: Darauf weist der Kreistagsabgeordnete Sascha Fussan (Die Linke) hin. "Beim Busverkehr für die Krabat-Grundschule in Jänschwalde Ost sieht es genauso aus", erläutert er. "Seit dem Wechsel zur DB Regio AG werden viel zu kleine Busse auf den Linien eingesetzt." So spricht Sascha Fussan von "krassen Zuständen". Es sei vorgekommen, dass Schüler nicht mitgenommen worden, weil die Busse bereits voll waren. Zudem berichtet der Kreistagsabgeordnete von Kindern, die sich wegen des rasanten Tempos im Bus übergeben mussten. Ein Fahrer habe sogar angewiesen, dass die Schüler das Fahrzeug daraufhin selbst reinigen müssen. Da außerdem der Ort Tauer seit Jaunar nicht mehr vom Schülerverkehr bedient werde, zahle der Landkreis nun für Taxen, die betroffene Kinder zum Unterricht bringen. (...)" (Quelle: bit.ly/1D2J69r)

Folgendes Sofort-Programm wird gefordert:
- Einsatz von Überland-Bussen in der HVZ (= Hauptverkehrszeit) auf Linien 800, 851, 858 und 877 (z.B. Tausch mit anderen DB Regio Bus Ost-Unternehmen - keine IVECO- und MAN-Gelenkbusse mehr, sondern der Einsatz von modernen Überlandbussen wie bei Neißeverkehr) - so wie im Nahverkehrsplan festgelegt.
- Aktuell eingesetzten IVECO-Busse haben insgesamt 41 Sitzplätze (Stadtbus-Sitze), wovon nur 33 in Fahrtrichtung sind. Die von Neißeverkehr eingesetzten Bussen hatten im Regelfall 55 Sitzplätze in Fahrtrichtung und waren mit Überlandsitzen bestuhlt. Außerdem sind die MAN-Stadtbusse mit im Schnitt 80 dB viel zu laut.
- Einsatz von Bussen mit ausreichender Kapazität - so wie im Nahverkehrsplan festgelegt
- Abstimmung des Schülerverkehrs mit den Schulen und Eltern-Vertretungen
- Wahl eines Fahrgastbeirates im Netz SPN-Ost mit drei Vertretungen aus jedem Mittelzentrum Guben, Forst und Spremberg (1x Berufspendler, 1x Elternteil von schulpflichtigen Kind und 1x Rentner) bis Sommer 2015 Neue Begründung: Aktuell bekommt die DB Regio Bus Ost GmbH den ÖPNV in SPN-Ost jedoch nicht in den Griff: In den letzten Tagen gab es täglich Berichte und Kommentare zu ausgefallenen Bussen, verpassten Anschlüssen durch Verspätungen, unbequeme Stadtbusse und teilweise über 10 Jahre alte, nicht klimatisierte Stadtbusse auf Überland-Linien, Probleme im Schülverkehr, kein Abschluss einen VBB-Abo's aktuell möglich u.v.m.

Ein kurzer Blick nach Malta zeigt auch: Deutsche Bahn heißt nicht gleich mehr Qualität. In Malta hat DB-Tochter Arriva den Nahverkehr übernommen, Gehälter der Angestellten wurden gedrückt, Dienstpläne verdichtet, alte Gelenkbusse aus London „importiert“ – teilweise schrottreife Busse, die nun warten, in den Nahen Osten verschifft zu werden. Und die in den engen Gassen der Insel des Öfteren stecken blieben. Nach nicht einmal zwei Jahren wurde die Notbremse gezogen und der Staat hat den Nahverkehr wieder übernommen – und bis auf die Busse aus China alles ausgemustert. (Quelle: bit.ly/170LvU1)

Wichtig für einen guten und auch attraktiven Nahverkehr sind Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit aber auch ein entsprechender Komfort. In allen Punkten besteht aktuell Handlungsbedarf. Der zu gründende Fahrgastbeirat soll hier entsprechend beratend zu Seite stehen, da die Verantwortlichen die Sicht der Fahrgäste zu sehr vernachlässigen.