• Auszug aus der TIP Zeitung vom 05.09.2020

    at 05 Sep 2020 21:52

    Auszug aus der TIP Zeitung vom 05.09.2020

    LAMPERTHEIM – Bezüglich der Sperrung
    der Natostraße in Richtung Natorampe und
    eines diesbezüglichen Berichtes im TIP vom
    2. September 2020 hat Markus Kern folgenden
    Brief an das Wasser- und Schifffahrtsamt
    geschrieben:
    „Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit großem Interesse verfolge ich wie auch
    viele Lampertheimer Bürger das Geschehen
    draußen an der Natostraße in Lampertheim.
    Hat doch zuvor die Stadt Lampertheim mit
    großzügig aufgestellten Schildern für große
    Verärgerung der Bevölkerung Lampertheims
    und auch des Umkreises gesorgt. Denn auf
    diesen Schildern wurde darauf hingewiesen,
    dass von Freitag bis Sonntag und auch an
    Feiertagen die Zufahrt zur Natorampe für den
    gesamten Kraftverkehr gesperrt ist. Hingegen
    wünscht die Stadt den Radfahrern und
    Fußgängern eine schöne Zeit zum dortigen
    Verweilen. Lediglich für das Ablassen von
    Wasserfahrzeugen wie Boote, Jetskis und
    ähnlichem sei dort die Zufahrt gestattet, so der
    Hinweis auf den Schildern.
    Im TIP vom 2. September 2020 ist nun zu
    lesen, dass die Stadt Lampertheim mit der
    neuerlichen Anbindung von Schildern des
    Wasser- und Schifffahrtsamtes Mannheim
    nichts zu tun hätte. Da fragt man sich
    doch, ob es hier an Absprachen fehlt, denn
    wenn dort die besagte Behörde zuständig
    ist, hätte man sich die Schilder seitens der
    Stadt Lampertheim doch sparen können und
    stattdessen Markierungen von Parkflächen
    vornehmen können. So wäre ein geordnetes
    Parken in diesem Bereich gewährleistet und
    man hätte diejenigen, die außerhalb dieser
    Flächen dennoch parken, mit einem „Ticket”
    bestrafen können.
    So ist sicher gestellt, dass dort die
    Zufahrtswege für Rettungseinsätze frei
    befahrbar wären! Ein ziert an den vor wenigen
    Tagen angebrachten Schildern eine weiße,
    breite Linie diesen Bereich die besagt: Bis
    hierher und nicht weiter! Das Wasser- und
    Schifffahrtsamt vergisst jedoch, wie auch zuvor

    die Stadt Lampertheim, dass es auch ältere
    Bürger gibt, die dort gerne am Wochenende
    mit ihren Enkeln die Schiffe beobachten
    wollen. Oder Menschen, die sich einfach
    nur dort ausruhen und die Natur genießen
    möchten.
    Sollten die Menschen nun drei Kilometer
    laufen, um an den Rhein zu gelangen?
    Sollen die Angler, die einen Erlaubnisschein
    zum Fischfang besitzen, ebenso mit ihren
    Angelutensilien weite Strecken zum Ufer
    laufen? Sie zahlen dafür Gebühren, dass sie
    dort angeln können bzw. dürfe. All das wird
    nun eingeschränkte und der Zugang für den
    Bürger verwehrt.
    Hier wird dem Bürger das Recht genommen,
    sich dort aufzuhalten, um die Natur zu
    genießen. Ja, es gibt Menschen, die dort viel
    Müll hinterlassen. Aber hier ist doch die
    Stadt und / oder jetzt auch das Wasser- und
    Schifffahrtsamt gefordert, dort zu kontrollieren
    und Bußgelder zu verhängen, aber dann tut
    es doch bitte auch! Die Präsenz ist mir dort zu
    wenig. Warum setzen sich nicht alle an einen
    Tisch und beraten darüber, wie man dort den
    Aufenthalt so gestalten kann, dass jeder etwas
    davon hat?
    Dass Verwarnungen hier nicht bringen,
    ist doch längst bekannt. Aber wenn es an
    den Geldbeutel geht, werden Menschen
    schneller einsichtig. An die Behörden ergeht
    mein Appell, den Schilderwald zu entfernen,
    eine Zufahrt für alle wieder herzustellen,
    Parkzonen einzurichten und Menschen,
    die sich nicht daran halten und wild parken
    angemessen zu bestrafen und vor allem diesen
    Bereich öfter zu bestreifen.
    Wir hoffen, dass unser Petitionsersuchen
    beim Land Hessen Erfolg hat, denn im
    vorliegenden Fall werden Menschen
    unterschiedlich behandelt und Verbote
    ausgesprochen, während sie für andere
    gestattet werden, und das darf nicht sein. Ich
    darf somit das Wasser- und Schifffahrtsamt
    Mannheim bitten, diese Maßnahme zu
    überdenken und alle Bürger gleich zu
    behandeln.”
    Markus Kern, Lampertheim

    OFFENER BRIEF an das Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim
    „Neue Lage an der NATO-Rampe”

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