Änderungen an der Petition

12.02.2014 21:18 Uhr

Erweiterung der Begründung:
Neue Begründung: In unweiter Vergangenheit wurde der Friedensnobelpreis aus mangelnder Ueberlegung z. B. an Praesidenten verliehen, die erst kuerzlich vor der Verleihung gewaehlt wurden und von den nicht einmal bekannt war, wie ihre Politik aussehen wird. Unter seiner Regierung wurde weder der rechtsstaatswidriger Zustand der Inhaftierung ueber Jahre ohne Anklage beendet, der Putsch gegen demokratisch gewaehlten Praesidenten sanktioniert (wie in Aegypten), Machtmittel eingesetzt, um unliebsame, jedoch demokratisch gewaehlte und dadurch legitimierte, Regime abzusetzen (Libyen, Syrien) und er hat es nicht einmal für noetig gehalten, der durch Snowden aufgedeckten NSA-Praxis Einhalt zu gebieten.
Daher ist es an der Zeit jemanden auszuzeichnen, der unopportunistisch, unter Rueckstellung der Interessen eigener Person die groesste Bedrohung der Freiheit im 21. Jahrhunderts publiziert hat.
Hierzu aus der SPON-Redaktion:
´In den USA gehen Behörden immer härter gegen investigative Journalisten vor. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Bericht von "Reporter ohne Grenzen". Die Organisation spricht von einem "nie gekannten Ausmaß" an Verfolgung in den Vereinigten Staaten.
Berlin/Hamburg - Haftbefehl gegen Whistleblower Edward Snowden, WikiLeaks-Informantin Chelsea Manning zu 35 Jahren verurteilt, Telefone der Nachrichtenagentur Associated Press angezapft: Wegen des wachsenden Drucks auf Journalisten und ihre Hinweisgeber in den USA hat die Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) die Obama-Regierung im aktuellen Ranking der Pressefreiheit um 13 Plätze herabgestuft. Die USA liegen nun auf Rang 46 - hinter El Salvador und Rumänien.
"In den USA hat die staatliche Verfolgung von investigativen Journalisten und ihren Hinweisgebern aus den Sicherheitsbehörden ein nie gekanntes Ausmaß erreicht", berichtete ein Sprecher der Journalisten-Organisation in Berlin. "Dass Länder mit einer langen Tradition freier Medien in ähnliche Sicherheitsreflexe verfallen wie Diktaturen, ist unerträglich." Vor allem die Jagd auf Whistleblower Snowden solle offenkundig davor abschrecken, Journalisten brisante Informationen über Fehlverhalten von Regierung und Behörden zu zuspielen.
"2013 wird als das schlimmste Jahr für die Pressefreiheit in den USA in die Geschichte eingehen", sagte "New York Times"-Journalist James Risen in Washington, wo die ROG-Liste ebenfalls vorgestellt wurde. Obamas Bemühungen, Informationen zurückzuhalten, sei beispiellos in der jüngeren Geschichte der USA, sagte der Pulitzer-Preisträger. Die aggressive Anti-Presse-Regierung würde Journalisten und Hinweisgeber abschrecken. Der Begriff "nationale Sicherheit" - etwa in der Debatte über die NSA-Affäre - sei ein einfacher Weg, Diskussionen zu umgehen, sagte Risen.´