Regio: Bremen
 

Kinderrechte als Unterrichtsthema

Verzoeker niet openbaar
Petitie is gericht aan
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

8 handtekeningen

De petitie is afgesloten

8 handtekeningen

De petitie is afgesloten

  1. Begonnen 2010
  2. Handtekeningeninzameling voltooid
  3. Ingediend
  4. Dialoog
  5. Beëindigd

Dit is een online petitie der Bremischen Bürgerschaft.

Nieuws

16-08-2010 20:00

Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Land) vom 17. August 2010

Gegenstand:
Kinderrechte als Unterrichtsthema

Begründung:
Die Petentin setzt sich dafür ein, Kinderrechte als Unterrichtsthema im Sachkunde- und
Politikunterricht zu verankern. Ihrer Auffassung nach besteht insoweit
Veränderungsbedarf, weil nur jedes siebte Kind die Kinderrechte kenne. Diese öffentliche
Petition wird von acht Mitzeichnern unterstützt.

Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen der Petentin eine Stellungnahme der
Senatorin für Bildung und Wissenschaft eingeholt. Unter Berücksichtigung dessen stellt
sich das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung zusammengefasst wie folgt dar:

Eine ausdrückliche Verpflichtung der Schulen zur Behandlung der Kinderrechte im
Unterricht ist nach Auffassung des Petitionsausschusses in Bremen nicht erforderlich, weil
es bereits jetzt hinreichend Möglichkeiten gibt, die Kinderrechte im Unterricht zu
behandeln.

In der Sekundarstufe I bieten die Themenbereiche der Fächer Welt-Umweltkunde und
Politik zahlreiche Anlässe, die Kinderrechte in die Bearbeitung einzubeziehen. Bremen
beteiligt sich darüber hinaus regelmäßig und sehr erfolgreich am Wettbewerb
„Demokratisch handeln“ und am Wettbewerb „Jugend debattiert“. Um das Thema
Kinderrechte auch im Alltag der Schulen zu unterstützen, werden in Bremen
Schülervertretungen darin fortgebildet, wie sie ihre Rechte als Klassensprecherinnen, im
Schulsprecherteam oder in der Schulkonferenz vertreten können.

Auch in der Grundschule werden die Rechte von Kindern ausführlich thematisiert, zum
Beispiel im Lernfeld „Gesellschaft und Individuum“. Außerdem nutzen viele Schulen die
Einrichtung eines wöchentlichen Klassenrats, um Interessen und Wünsche von
Schülerinnen und Schülern zu besprechen, Ideen umzusetzen und Kritik aufzugreifen.

Eine darüber hinausgehend zentrale thematische Festlegung in den für die Schulen im
Lande Bremen geltenden Bildungsplänen passt nicht zu deren Struktur
kompetenzorientierter Standards, die von den Schulen eigenverantwortlich konkretisiert
werden.

Begründung (PDF)


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