NEIN zum ZUE Flüchtlingsheim Bochum Langendreer

Petition richtet sich an
Bezirksregierung Arnsberg

1.140 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

1.140 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 22.02.2024
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Neuigkeiten

08.12.2023, 08:06

Heute werden wir aus zuverlässiger Quelle über eine geplante Aktion des Netzwerks Flüchtlinge Langendreer zur ZUE an der Grabelohstraße informiert.

 

Laut vorbereitetem Flyer und begleitender Mail dazu (kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden) soll der morgige Weihnachtsmarkt in Langendreer genutzt werden, um den Flyer der NFL an Ständen und in Läden des Weihnachtsmarktes auszulegen

 

Es mag das gute Recht der Akteure sein, den Langendreerer Weihnachtsmarkt dafür zu nutzen. Zu hinterfragen ist aber, was da inhaltlich und politisch passiert. Anstatt sich mit Argumenten auseinander zu setzen, werden andersdenkende Bürger aus Langendreer diskreditiert. Ihnen wird in boshafter Weise unterstellt:

 

“Allerdings verbreiten zur Zeit leider Rechtspopulisten in Langendreer falsche Informationen, um Ängste vor Geflüchteten zu schüren und Vorurteile zu verbreiten.”

 

Das offenbart nicht nur die Absicht, sondern auch das Demokratieverständnis der Akteure. Wer anderer Meinung ist, wird als Rechtspopulist gebrandmarkt und ihm wird jede lautere Absicht abgesprochen, wenn z. B. behauptet wird: „Nachdem das ehemalige Altenheim schon länger leer steht, entdecken sie nun plötzlich ihr Herz für Senior*innen. Diese leben längst woanders, viele von ihnen in dem neuen städtischen Seniorenheim an der Dördelstraße.“

 

Da scheut dann auch niemand mehr vor der unverfrorenen und undemokratischen Feststellung in der Begleitmail zurück:

 

“Der Bezirksbürgermeister (Dirk Meyer) hat eine Infoveranstaltung mit/für Bürger:innen angekündigt, sobald das Vorhaben bezüglich der ZUE in trockenen Tüchern ist.”

 

Also: Bürgerbeteiligung wenn alles entschieden ist. Schlimmer gehts nimmer.

 

Sei es denn, solche Leute scheiden als ernsthafte Gesprächspartner in einer verantwortungsbewusst geführten Diskussion aus. Empfohlen wird diesen Leuten der heutige Artikel in den Ruhr Nachrichten auf der Titelseite, in der dann ja wohl „Rechtspopulisten“ wie die Zeitung selbst so wie die nachfolgend benannten Institutionen und Personen berichten (Quelle: www.ruhrnachrichten.de, Artikel: „Mehr Sicherheit für Flüchtlinge“ vom 8. Dezember 2023):

 

Beim geplanten Ausbau von Flüchtlingsheimen will das Land NRW künftig besonderes Augenmerk auf Sicherheitsaspekte legen, und zwar sowohl in den Einrichtungen selbst als auch in deren Umfeld Sollte es bei der Umsetzung der bestehenden Sicherheitskonzepte möglicherweise Probleme geben, wollen wir sie verbessern“, sagte Flüchtlingsministerin Josefine Paul (Grüne) unserer Redaktion. „Das kann zum Beispiel die Abstimmung zwischen Einrichtungen und der örtlichen Polizei betreffen, den Einsatz von Sicherheitsdiensten, soziale Angebote oder Vorsorgemaßnahmen“, erklärte Paul. Akteure der Flüchtlingsarbeit sehen die Zielsetzung zwiespältig. Sie plädieren dafür, Schutzsuchende möglichst rasch aus den großen Unterbringungen in die Obhut der Kommunen hineinzubringen, weil nur dort für gute Integration gesorgt werden könne. „Ich sehe die Gefahr, dass man jetzt viel Geld in die Hand nimmt, Regelplätze schafft, sich in Mietverträgen bindet. Und wenn diese Plätze dann einmal da sind, dann bleiben die Leute länger in den Sammelunterkünften als drei bis sechs Monate, wie es eigentlich das Ziel der Landesregierung ist“, sagte Birgit Naujoks vom Flüchtlingsrat NRW Außerdem haben Wohlfahrtsverbände und der Flüchtlingsrat gerade erst schwierige Zustände in Landesheimen beklagt: Menschen lebten dort in Angst, Sicherheitskonzepte würden nicht eingehalten, es fehle an Versorgung und Beratung. Für Naujoks ist es fraglich, ob das bei einem möglichst ehrgeizigen Ausbau besser wird. „Die größte Schwierigkeit sehe ich beim Personal“, sagte sie. Bei der Gewerkschaft der Polizei in NRW erhofft man sich viel … „Ein neues Konzept muss unter anderem klären, ob und inwieweit Polizeipräsenz in und rund um Einrichtungen aufgestockt werden müsste“, sagte der Landesvorsitzende Michael Mertens. „Eine Flüchtlingsunterkunft in der Nähe macht etwas mit dem Umfeld. Darüber muss man kommunizieren.“


23.11.2023, 09:50

Liebe Unterzeichner,
hier noch einige Informationen.
Gestern, den 22.11. kamen Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg und unsere lokalen Politiker der Vertretung Ost zusammen, um das Altenheim zu begehen. Im Anschluss, um 16:00, fand im Sitzungssaal die Ratssitzung statt, in der die Vertreter der Bezirksregierung ihren irrsinnigen Plan vorgestellt haben.
Da es sich um eine ZUE handeln wird, werden die Menschen, je nach Flüchtlingsstatus zwischen 3 und 24 Monaten in der Einrichtung verbleiben. Familien werden schneller weitervermittelt, alleinreisende Personen, bleiben länger. Wer dieser Typ Alleinreisender ist, kann sich ja jeder vorstellen. Es wird 24/7 ein Sicherheitsdienst vor Ort sein und es werden nächtliche Kontrollen der Einrichtung stattfinden. Ein Sicherheitszaun soll um das Gelände gebaut werden. Über die Laufzeit dieser Einrichtung schwiegen sich die Vertreter aus, mindestens 5 Jahre sind jedoch angedacht. Wir werden es mit tausenden von Flüchtlingen in den nächsten Jahren zu tun haben, die diese Unterkunft "bewohnen" werden.
Es muss nur EINER davon ein psychisches Problem haben, dann nimmt das Unheil seinen Lauf.

www.stern.de/panorama/verbrechen/illerkirchberg--der-ort-trauert-um-getoetete-ece-s--32982202.html

Hinterlasst doch mal bei Google Maps eine Rezension bei der Luehrsen Management Gmbh in Bremen. Die ersten negativen Bewertungen trudeln da schon ein.




16.11.2023, 14:17

Wir, also einige Nachbarn und ich, waren im Dorf unterwegs und durften in einigen Lokalitäten Petitionsflyer auslegen, die sowohl unterschrieben, als auch mit QR Code gescannt werden können.
Die Flyer liegen aus:
- in der Marktbörse
-in der Kneipe No.1 am Markt neben der
Sparkasse
- bei Backhaus
- Denns Biomarkt Birkhuhnweg
- Cafe Ana
- Second Hand Laden Alte Bahnhofstr.
- Bäckerei Koch
- Fahrrad Posdziech
- Hundesalon an der Oberstr.
Vielen Dank für die vielen positiven Zuschriften!!!



14.11.2023, 12:02

www.waz.de/staedte/bochum/bochum-umbau-zur-seniorenwohnanlage-nach-verkauf-geplant-id235932175.html

BOCHUM-LANGENDREER.  Nach dem Verkauf des ehemaligen städtischen Seniorenzentrums Grabelohstraße in Bochum geht’s weiter: Der Investor plant eine Seniorenwohnanlage. Seit Jahren steht das ehemalige Seniorenzentrum an der Grabelohstraße in Bochum-Langendrer leer. Viele Bürger fragen sich, was dort passieren soll. Sogar von Abriss dieser äußerlich modern und intakt wirkenden Anlage war schon mal die Rede. Jetzt gibt es eine Lösung: Dort soll eine Seniorenwohnanlage entstehen, erklärt die Immobiliengruppe Luehrsen aus Bremen, die diese Senioreneinrichtung von der städtischen Bochum Senioren GmbH erworben hat. Seitdem steht der riesige Gebäudekomplex leer.

 

Investor aus Bremen kauft Ex-Seniorenheim Grabelohstraße in Bochum

„Die Luehrsen Investment Unternehmensgruppe aus Bremen wird in Bochum die Gebäude der ehemaligen Senioreneinrichtung SBO an der Grabeloher Straße 31 übernehmen“, erklärt Björn Lührsen. Inzwischen seien sämtliche Verträge geschlossen und befinden sich in der Abwicklung. Die notwendige Zustimmung der Stadt Bochum sei erfolgt. „Wir planen dort ein Seniorenzentrum bestehend aus Service-Wohnungen, Appartements für Wohngemeinschaften, sowie ein Pflegehotel für zeitlich begrenzte Unterbringung älterer Menschen. Zusätzlich schaffen wir 16 Tagespflegeplätze“, so Björn Lührsen als Mitgesellschafter des Initiators aus Bremen.


14.11.2023, 03:20

Sehr geehrte Unterstützende,

die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

Ihr openPetition-Team


13.11.2023, 15:26

Ich habe noch URLs von Nachrichten aus jüngster Vergangenheit hinzugefügt, die meine Sorgen leider untermauern.
Gar nicht so einfach, eine anständige Petition zu verfassen. Ich hoffe, es entspricht nun den Regularien.


Neuer Petitionstext:

Das ehemalige Seniorenheim an der Grabelohstraße in Bochum Langendreer soll zu einer zentralen Unterbringungseinrichtung für 300 Flüchtlinge werden.

Da diese Einrichtung zentral in einem ruhigen Wohnviertel liegt, habe ich die große Sorge, daß es zu extremen Problementwicklungen in unserem Stadtteil führen wird.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 330


13.11.2023, 15:25

Ich habe noch URLs von Nachrichten aus jüngster Vergangenheit hinzugefügt, die meine Sorgen leider untermauern.
Gar nicht so einfach, eine anständige Petition zu verfassen. Ich hoffe, es entspricht nun den Regularien.


Neue Begründung:

Ich habe Angst vor Brandstiftung wie vor kurzem in Erlangen, da die Unterkunft in direkter Nachbarschaft liegt.

www.fraenkischertag.de/lokales/hoechstadt-herzogenaurach/blaulicht/feuer-in-fluechtlingsunterkunft-art-291788

Ich habe auch die Sorge das wie in Soest, nach Aussage des dortigen Bürgermeisters, die Kriminalität in meinem Umfeld steigt und sich unser Stadtbild zum negativen verändert.

www1.wdr.de/nachrichten/zue-fluechtlingsunterkunft-gefluechtete-unterbringung-100.html


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 330


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