• Änderungen an der Petition

    16.05.2018 19:36 Uhr

    Im Zetkin-Zitat wurde "wichtigste" zu "wuchtigste" geändert, da es im Original-Zitat so lautet und falsch auto-korrigiert wurde.


    Neue Begründung: Diese Entscheidung würde den Internationalen Frauen* tag in Berlin und darüber hinaus in seiner deutschlandweiten und globalen Bedeutung aufwerten:
    **Der Einsatz für die Gleichberechtigung von Frauen* würde sichtbarer gemacht und gewürdigt.**
    Zudem könnten durch einen Feiertag mehr erwerbstätige Menschen an den wichtigen Veranstaltungen an diesem Tag teilhaben und die verschiedenen feministischen Kämpfe weiter unterstützen. An diesem Tag könnte ein kulturelles Selbstverständnis entstehen, in dem Frauen* ihren Raum für politische Aktivität und Teilhabe erweitern. Sie könnten ein symbolisches Beispiel etablieren, um Versorgungs- und Betreuungsarbeit gerechter zu verteilen.
    Mit der Etablierung des Internationalen Frauen*tags als offizieller Feiertag würde Berlin ein Zeichen im deutschen Kontext setzen, wo die Einführung bereits in Hamburg und Niedersachsen diskutiert wurde. Weltweit wird in ganz unterschiedlichen kulturellen und politischen Kontexten auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene ein Frauentag feierlich begangen. Die aktuell wieder lautere gesellschaftliche Diskussion könnte gerade von Berlin – als deutsche Hauptstadt und als kulturpolitische Metropole – aufgenommen und durch die Etablierung des Feiertags politisch umgesetzt werden.
    **100 Jahre Frauenwahlrecht geben Anlass genug, historische Linien aufzugreifen und zu betonen:**
    *‚Dieser ‚Dieser Internationale Frauentag ist die wichtigste wuchtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann‘*
    - Clara Zetkin, Frauenrechtlerin, 1911
    Die Geschichte des Internationalen Frauentags war in Deutschland besonders bewegt: Im Nationalsozialismus war der Tag verboten, in der BRD zeitweise gänzlich vergessen, in der DDR verstaatlicht. Seit der Wiedervereinigung ist der Tag nun als wichtige Plattform einer vielfältigen feministischen Bewegung ins zivilgesellschaftliche Bewusstsein zurückgekehrt.
    **Greifen Sie dieses Bewusstsein und das Momentum auf und erklären Sie den Internationalen Frauen*tag zum gesetzlichen Feiertag!**
    [1] Wir befürworten grundsätzlich auch die Einführung eines muslimischen Feiertags, jedoch sollte hierfür die bereits bestehende Zahl religiöser Feiertage genutzt werden.


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