Sehr geehrter regierender Bürgermeister Müller, sehr geehrte Regierungskoalition, sehr geehrte Abgeordnete,

mit Freude nehmen wir – ein loses Bündnis aus lokalen Initiativen – Ihre Bemühungen um einen weiteren gesetzlichen Feiertag in Berlin auf. Unterschiedliche Vorschläge dazu stehen im Raum.[1]

Hiermit möchten wir uns dafür einsetzen, den 8. März – den Internationalen Frauen*tag – zu einem erwerbsarbeitsfreien Feiertag zu machen.

Begründung

Diese Entscheidung würde den Internationalen Frauen* tag in Berlin und darüber hinaus in seiner deutschlandweiten und globalen Bedeutung aufwerten:

Der Einsatz für die Gleichberechtigung von Frauen* würde sichtbarer gemacht und gewürdigt.

Zudem könnten durch einen Feiertag mehr erwerbstätige Menschen an den wichtigen Veranstaltungen an diesem Tag teilhaben und die verschiedenen feministischen Kämpfe weiter unterstützen. An diesem Tag könnte ein kulturelles Selbstverständnis entstehen, in dem Frauen* ihren Raum für politische Aktivität und Teilhabe erweitern. Sie könnten ein symbolisches Beispiel etablieren, um Versorgungs- und Betreuungsarbeit gerechter zu verteilen.

Mit der Etablierung des Internationalen Frauen*tags als offizieller Feiertag würde Berlin ein Zeichen im deutschen Kontext setzen, wo die Einführung bereits in Hamburg und Niedersachsen diskutiert wurde. Weltweit wird in ganz unterschiedlichen kulturellen und politischen Kontexten auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene ein Frauentag feierlich begangen. Die aktuell wieder lautere gesellschaftliche Diskussion könnte gerade von Berlin – als deutsche Hauptstadt und als kulturpolitische Metropole – aufgenommen und durch die Etablierung des Feiertags politisch umgesetzt werden.

100 Jahre Frauenwahlrecht geben Anlass genug, historische Linien aufzugreifen und zu betonen:

‚Dieser Internationale Frauentag ist die wuchtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann‘* - Clara Zetkin, Frauenrechtlerin, 1911

Die Geschichte des Internationalen Frauentags war in Deutschland besonders bewegt: Im Nationalsozialismus war der Tag verboten, in der BRD zeitweise gänzlich vergessen, in der DDR verstaatlicht. Seit der Wiedervereinigung ist der Tag nun als wichtige Plattform einer vielfältigen feministischen Bewegung ins zivilgesellschaftliche Bewusstsein zurückgekehrt.

Greifen Sie dieses Bewusstsein und das Momentum auf und erklären Sie den Internationalen Frauen*tag zum gesetzlichen Feiertag!

[1] Wir befürworten grundsätzlich auch die Einführung eines muslimischen Feiertags, jedoch sollte hierfür die bereits bestehende Zahl religiöser Feiertage genutzt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anna Marquardt aus Berlin
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So etwas gehört sich heute nicht mehr. Bitte ändern oder neue Petition für "Internationalen Geschlechter*_Innentag" einstellen. Sonst kann man ja nicht mehr mit gutem Gewissen mitzeichnen...

Warum Menschen unterscheiben

  • vor 9 Tagen

    Der Frauentag ist eine gute Tradition und sollte mehr gefördert werden.

  • Nicht öffentlich Halle (Saale)

    am 08.06.2018

    Frauen sind mehr als Mütter!! Und gibt keinen Frauen, sondern nur Muttertag!

  • am 08.06.2018

    Die Welt braucht mehr Frauen-Rechte!

  • am 06.06.2018

    women rights are human rights!

  • am 20.05.2018

    Gleichberechtigung wird immer noch heruntergespielt: ihr dürft ja wählen etc. aber es ist eine Schande, das sich junge voll berufstätige Frauen keine eigene Wohnung leisten können. Darum muss an dem Tag frei sein, damit wie beim ersten mai große Aktionen stattfinden können, um allen das Bewusstsein dafür zu verstärken.

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