openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
  • Änderung am Text der Petition

    25-11-12 18:04 Uhr

    Überschrift wegen besserem Zugang geändert
    Neuer Petitionstext: LAUENCENTER

    OFFENER BRIEF AN DEN BAUTZENER STADTRAT

    1. Nach den Zerstörungen am Ende des 2. Weltkrieges und der Vernichtung städtebaulich bedeutsamer Bauten in der DDR-Zeit droht nun der Abriss von Wohnhäusern und noch nicht sanierten Bauwerken, die einen besonderen Zeugniswert für die stadtgeschichtliche Entwicklung Bautzens haben.

    Das Areal zwischen Lauengraben, Goschwitzstrasse und Bauerngasse mit 18 historischen Häusern, darunter 6 Denkmale soll großflächig abgerissen werden, um auf diesem Platz ein zweites Einkaufscenter incl. Parkhaus zu errichten.

    2. Die Belebung verwaister Innenstadtquartiere ist dringend notwendig, doch nur unter Beachtung der Zukunftsträchtigkeit (Nachhaltigkeit) und der Beachtung neuester Erkenntnisse der Innenstadtentwicklung. Voraussetzung für einen integrierten Einzelhandel ist ein gleichberechtigtes Nebeneinander mit anderen, innerstädtischen Funktionen wie Wohnen, Kultur, Gewerbe und Verwaltung. Integrierter Einzelhandel und großflächige Einkaufscenter mit Parkflächen unter einem Dach sind in kleinteiligen, innerstädtischen Strukturen wie in Bautzen in der Regel miteinander nicht vereinbar. Großflächige Einkaufscenter sind in der gegenwärtigen Situation der Vernichter des traditionellen Einzelhandels, sind anderseits nicht in der Lage, auf Veränderungen im Einkaufsverhalten flexibel zu reagieren und schlecht geeignet für Rückbau- und Umnutzungskonzepte.
    Eine Innenstadt muss vielen Ansprüchen zugleich genügen: als vitaler Handelsort, als blühender kultureller Treffpunkt und nicht zuletzt als qualitätsvoller „Lebensraum Innenstadt“ – mit allem was dazugehört.

    3. Mit dem geplanten Lauencenter würde die Stadt Bautzen in Summe über ca. 3,2 m² Verkaufsfläche pro Einwohner verfügen. Zum Vergleich: Die Stadt Dresden mit Elbepark 1,67 m², die neuen Bundesländer ca. 1,22 m², die alten Bundesländer 1,49 m².
    Der aktuelle Verkaufsflächenleerstand in der Stadt von ca 7.000m², der zu erwartenden Bevölkerungsrückgang in unserer Region sowie die sich abzeichnende wirtschaftliche Rezession lassen das zusätzliche geplante Einkaufscenter als ein vollkommen unsinniges Projekt erscheinen.

    4. Wir Bautzener Bürger sind betroffen über das unsoziale Verhalten der Stadträte Bautzens gegenüber der Händlerschaft, da 15 % prognostizierte Umsatzverluste zugunsten des neuen Centers zum Ruin führen können. Studien sehen den kritischen Wert bereits bei 10 %..

  • Änderung am Text der Petition

    24-11-12 19:52 Uhr

    Titel sollte kürzer werden, dafür Titel als Überschrift im Text
    Neuer Titel: Offener Brief Bautzener Bürger an ihren Stadtrat Lauencenter Neuer Petitionstext: OFFENER BRIEF AN DEN BAUTZENER STADTRAT

    1. Nach den Zerstörungen am Ende des 2. Weltkrieges und der Vernichtung städtebaulich bedeutsamer Bauten in der DDR-Zeit droht nun der Abriss von Wohnhäusern und noch nicht sanierten Bauwerken, die einen besonderen Zeugniswert für die stadtgeschichtliche Entwicklung Bautzens haben.

    Das Areal zwischen Lauengraben, Goschwitzstrasse und Bauerngasse mit 18 historischen Häusern, darunter 6 Denkmale soll großflächig abgerissen werden, um auf diesem Platz ein zweites Einkaufscenter incl. Parkhaus zu errichten.

    2. Die Belebung verwaister Innenstadtquartiere ist dringend notwendig, doch nur unter Beachtung der Zukunftsträchtigkeit (Nachhaltigkeit) und der Beachtung neuester Erkenntnisse der Innenstadtentwicklung. Voraussetzung für einen integrierten Einzelhandel ist ein gleichberechtigtes Nebeneinander mit anderen, innerstädtischen Funktionen wie Wohnen, Kultur, Gewerbe und Verwaltung. Integrierter Einzelhandel und großflächige Einkaufscenter mit Parkflächen unter einem Dach sind in kleinteiligen, innerstädtischen Strukturen wie in Bautzen in der Regel miteinander nicht vereinbar. Großflächige Einkaufscenter sind in der gegenwärtigen Situation der Vernichter des traditionellen Einzelhandels, sind anderseits nicht in der Lage, auf Veränderungen im Einkaufsverhalten flexibel zu reagieren und schlecht geeignet für Rückbau- und Umnutzungskonzepte.
    Eine Innenstadt muss vielen Ansprüchen zugleich genügen: als vitaler Handelsort, als blühender kultureller Treffpunkt und nicht zuletzt als qualitätsvoller „Lebensraum Innenstadt“ – mit allem was dazugehört.

    3. Mit dem geplanten Lauencenter würde die Stadt Bautzen in Summe über ca. 3,2 m² Verkaufsfläche pro Einwohner verfügen. Zum Vergleich: Die Stadt Dresden mit Elbepark 1,67 m², die neuen Bundesländer ca. 1,22 m², die alten Bundesländer 1,49 m².
    Der aktuelle Verkaufsflächenleerstand in der Stadt von ca 7.000m², der zu erwartenden Bevölkerungsrückgang in unserer Region sowie die sich abzeichnende wirtschaftliche Rezession lassen das zusätzliche geplante Einkaufscenter als ein vollkommen unsinniges Projekt erscheinen.

    4. Wir Bautzener Bürger sind betroffen über das unsoziale Verhalten der Stadträte Bautzens gegenüber der Händlerschaft, da 15 % prognostizierte Umsatzverluste zugunsten des neuen Centers zum Ruin führen können. Studien sehen den kritischen Wert bereits bei 10 %..