• Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    16.02.2016 16:29 Uhr

    Kommen Sie doch auch zu der Aktion „Schwere Wege leicht machen“... am Montag, den 22.02.2016 von 12 bis 13 Uhr in Schwerin am Pfaffenteich!

    Denn am Montag, de 22.2.2016 empfängt die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Frauenhäuser und Beratungsstellen für Betroffene von häuslicher Gewalt Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit Unterstützerinnen/Unterstützern und lokalen Bündnispartnerinnen/-partnern eine Aktionsgruppe der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF) am Schweriner Pfaffenteich.
    In einem auffällig gestalteten Reisebus fährt die Aktionsgruppe mit dem Motto 40 Jahre Autonome Frauenhäuser in Bewegung – Gewalt gegen Frauen beenden! Frauenhausfinanzierung jetzt sichern! von Bundesland zu Bundesland.
    Sie startet am 19.02.2016 in Kiel und endet am 08.03.2016 in Berlin.

    Schwere Wege leicht machen – für die von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder ist es (lebens-)notwendig, kompetente Hilfe und sofortigen Schutz in einem Frauenhaus in Anspruch nehmen zu können. Unterkunft und qualifizierte Unterstützung müssen für betroffene Frauen und ihre Kinder kostenlos und bedarfsgerecht zur Verfügung stehen. Der Zugang zu Schutz und Unterstützung in einem Frauenhaus gleicht stattdessen aber einem Hürdenlauf und bleibt vielen Frauen versperrt.

    Zum einen fehlen fast überall Frauenhausplätze, zum anderen ist die Finanzierung der Frauenhäuser seit 40 Jahren ohne gesetzliche Grundlage.

    Am 22.Februar 2016 wollen wir als LAG der Frauenhäuser und Beratungsstellen für Betroffene von häuslicher Gewalt Mecklenburg-Vorpommern durch gemeinsame Aktionen z.B. einen Hindernis Parcours darauf aufmerksam machen, wie schwer der Weg in ein Frauenhaus ist sein kann.

    Wir fordern, wie bereits mit unserer Petition Opferschutz als Pflichtaufgabe, einen bedarfsgerechten ZUGANG FÜR ALLE zum Beratungs- und Hilfenetz bei häuslicher und sexualisierte Gewalt. Menschen, die in den eigenen vier Wänden Opfer von Gewalt werden, brauchen besonderen Schutz durch Staat und Gesellschaft.

    Siehe auch unter: www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/
    und unter: www.gewaltfrei-zuhause-in-mv.de/

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