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  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Petition Strom-Mast-Frei / Antrag der TransnetBW

    13-07-17 11:10 Uhr

    Am 10.07.2017 hat eine Infoveranstaltung der TransnetBW mit den Trägern öffentlicher Belange stattgefunden. Dazu gehört auch die Bürgerinitiative.

    Die TransnetBW hat - wie zugesichert - die Alternativtrasse an der B36 im Projektantrag belassen (und nicht wie andere Optionen entfernt).
    Leider präferiert der Antrag aber die Variante durch den Ortskern.
    Hauptgrund ist die Kategoriesierung der einzelnen Abschnitte.
    Eine ausführliche Erklärung folgt in Kürze auf unserer Homepage
    strom-mast-frei.com/

    Ist die Komplettverlegung aller Leitungen durch den Ort inzwischen Projektbestandteil?
    Ein klares NEIN. Wie zuvor auch schon bekannt war dürfen wir dieses Ziel erst bei Verfahrensbeginn verfahrensrelevant einbringen. Aktuell kann dieser Punkt nicht aufgenommen werden. Das dieses Verfahren in unserem Fall nicht hilfreich ist ist allen Beteiligten bekannt, kann aber auch nicht geändert werden. Wir hatten dazu am Rande der Veranstaltung Gespräche mit der Bundesnetzagentur und der TransnetBW.

    Wichtig ist aber:
    Die komplette Analyse der Raumwiederstände und der Be-/Entlastung von Natur/Umwelt/Mensch/... bezieht sich zur Zeit auf den Fall, dass nur EINE neue 380-kV-Netzverstärkung entlang der B36 gebaut würde und die „Alte“ im Ort verbleibt. Es ist also quasi eine reine Umweltbelastung und keine Entlastung. Würden ALLE Leitungen verlegt würde beispielsweise das Naturschutzgebiet sowie der Mensch entlastet.
    Die Hauptvorzüge der B36 entstehen also erst durch eine Komplettverlegung.
    Diese wird aber aktuell (noch) nicht geprüft. Sobald die Komplettverlegung an die B36 geprüft wird erwarten wir eine positive Plus-Minus-Rechnung für die B36-Lösung. Selbstverständlich bleibt sie aber eine LK6 (Erklärung siehe Homepage). Argumentativ bietet sie dann aber viele Vorteile. Unter anderem auch beim Bau selbst (Vorteil für die TransnetBW). Denn gleichzeitig neue Masten in den Bürgerpark zu bauen ohne dabei den Alten zu nahe zu kommen oder die komplette Trasse abschalten zu müssen dürfte sich komplizierter gestalten als entlang der B36 ungestört eine neue Trasse zu errichten.

    Aufgrund der begrenzten Zeichenanzahl dieser Information bitten wir darum die ausführliche Version auf der Homepage zu studieren.
    strom-mast-frei.com/

    Am 21.07.2017 zwischen 16:30-18:30h gibt es beim "blauen Haus" ein Infomobil der TransnetBW zu dem Thema

  • Zwischenstand / Sachstand

    10-03-17 20:57 Uhr

    Es wird Zeit für einen kleinen Zwischenbericht:

    Die Kommunikation mit der Gemeinde, der Nachbargemeinde und den Fraktionen ist äußerst positiv und konstruktiv geprägt. Bisher sind alle angesprochenen politischen Vertreter der gleichen Meinung wie wir wenn es um eine Präferenz der B36-Lösung geht. Diesen Standpunkt hat die Gemeindeverwaltung auch offiziell und öffentlich bestätigt. Bedingung ist eine uneingeschränkte Durchführbarkeit der geplanten Baugebiete und ein Neubau als "Ein-Trassen-Konzept" (also nicht eine Trasse um den Ort herum und eine durch den Ort sondern EINE allumfassende Trasse um den Ort herum). Dies trifft für den von uns beworbenen Trassenverlauf zu und entspricht unserem Begehren. Noch einmal hervorgehoben ist dieser Verlauf zu 100% in dem optional beplanten Trassenverlauf seitens der TransnetBW bereits in Prüfung. MastNEUbauten sind ohnehin zwingend notwendig. Diese Petition möchte aber - im gleichen Interesse mit der Gemeinde - auch die Trasse die NICHT Projektbestandteil ist auf genannten beplanten Korridor verlegen. Laut aktuellen Veröffentlichung der TransnetBW könnte auch diese Trasse zwangsläufig partiell neu gebaut werden müssen.

    Somit ist unser Ziel die bisher nicht im Projektumfang befindliche parallele Alttrasse durch die Bundesnetzagentur zum Projektbestandteil machen zu lassen und gemäß den Wünschen der Petenten und der Gemeinde entsprechend umzusetzen. Laut der Informationsveranstalltung im November 2016 kann dies nur durch die BNetzA erfolgen. Daher ist sie auch Empfänger dieser Petition. Da die entsprechenden Gutachten und Prüfungen ohnehin zur Zeit für die Prüfung der Neutrasse durchgeführt werden halten wir es für einen weitestgehend neutralen Kostenaufwand die Alttrasse zum Prüfgegenstand zu erklären. Damit würde dem gemeinsamen Wunsch der Gemeinde und der Bürgerinitiative Rechnung getragen ein "Ein-Trassen-Konzept" in Verbindung mit einer Ortumgehung zu realisieren.