Wir möchten im Rahmen des geplanten Stromtrassenausbaus für unseren Ort Eggenstein-Leopoldshafen folgende Ziele erreichen:

  • Keine Aufrüstung der alten Stromtrasse
  • Umsetzung einer ortsfernen Alternativtrasse (bereits in der Prüfung der TransnetBW)
  • Verlegung der Bestandsleitungen auf die neue Alternativtrasse
  • Aufwertung des Ortsbildes
  • Aufhebung der optischen Ortsteiltrennung durch die Stromtrasse
  • Entfernung der vorhandenen Überspannung unseres Bürger-/ Spiel-Parks und der Brauerei
  • Komplett Strom-Mast-freier Ort

Begründung

Mit den bestehenden Masten kann die geplante Aufrüstung NICHT umgesetzt werden.

Folgende Risiken bereiten uns Sorge bei der Aufrüstung der vorhandenen Stromtrasse:

  • erhöhte gesundheitliche Belastung
  • Verschlechterung des Landschafts- und Ortsbildes
  • höhere Strommasten
  • ggf. zusätzliche Masten
  • zusätzliche Leiterseile / Traversen
  • weitere Lärmbelästigung

Nur jetzt, im Rahmen des Stromtrassenausbaus, sehen wir eine realistische Möglichkeit, unseren Ort Strom-Mast-Frei zu bekommen. Helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

Weitere Informationen unter strom-mast-frei.com

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Strom-Mast-Frei aus Eggenstein-Leopoldshafen
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  • Am 6.2.2018 fand die Antragskonferenz zum geplanten Ausbau statt.
    Hier haben die Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen und die Bürgerinitiative erneut ihre Version einer Idealgestaltung unseres Trassenabschnittes beworben. Im Anschluss an unseren Redebeitrag haben wir außerdem eine anonymisierte Version unserer Petition übergeben können.

    Somit sind die Wünsche und Forderungen auch auf diesem Wege endlich verfahrensrelevant eingebracht worden.

    Im Kern sind unsere Grundforderungen nach einer Korridornutzung entlang der B36 und die Mitnahme aller Bestandsleitungen bekannt. Der aktuelle Verfahrensstand schließt eine Querung zwischen Eggenstein und Neureut jedoch aus nicht nachvollziehbaren Gründen aus. Hier führte eine Pauschalbewertung des Naturschutzgebietes ohne einer genauen Betrachtung des IST-Zustandes zu einem Trassenführungsausschluss. Auch diesen Punkt haben wir – neben diversen anderen Punkten – als Hauptkritik und Forderung nach einem erweiterten Untersuchungsrahmen angebracht. Ebenso haben wir eine Detailplanung im Bereich Bürgerpark eingefordert (auch diese ist bisher nicht dargelegt).

    Inwieweit unsere Forderungen und Wünsche von der BundesNetzAgentur tatsächlich in den Untersuchungsrahmen aufgenommen werden ist bis zur Veröffentlichung dieser Daten durch die BNetzA nicht bewertbar.

    Bis 20.2.2018 bietet sich JEDER PERSON die Möglichkeit alleine oder in Gruppen Einsprüche und Forderungen an die BNetzA zu senden. Vordrucke befinden sich hier:
    strom-mast-frei.com/2018/02/06/frist-fuer-einsprueche-zum-aktuellen-antrag/
    Diese dürfen gerne individualisiert werden (mindestens Adresse/Unterschrift :-)). Betroffenen Grundstückeigentümern empfehlen wir mangels rechtlicher Prüfung bereits jetzt einen Einspruch. Diese Positionen können nicht von der hier anhängenden Bürgerinitiative abgedeckt werden!

  • Nachdem die TransnetBW im Dezember 2017 die Antragskonferenz für den Korridorabschnitt durch Egg-Leo beantragt hat beginnt diese nun am 6.2.2018 in Hockenheim. Dieser Termin ist öffentlich und jede interessierte Person kann sich hierzu anmelden (Link unten). Selbstverständlich wird die Bürgerinitiative ebenfalls vor Ort sein.

    Diskutiert werden sowohl die in den Anträgen dargestellten Vorschlagskorridore als auch die in Frage kommenden Alternativen. Auf Grundlage der Ergebnisse der Antragskonferenz legt die Bundesnetzagentur im Anschluss daran den jeweiligen Unter­suchungs­rahmen für die Bundesfachplanung fest.
    Anmeldung via www.netzausbau.de/_tools/Anmeldung_AEV/ak_hockenheim/node.html

    Zu dieser Antragskonferenz wird die Gemeinde Egg-Leo ebenfalls ihren Standpunkt darlegen. Wie dieser aussehen wird soll in einer ebenfalls öffentlichen Sitzung am 30.1. in Eggenstein im Rahmen des Ausschusses für Umwelt und Technik erörtert werden.
    Im Vorlauf dazu planen wir zunächst die Übergabe unsere Petition an Herrn Stober (Bürgermeister Egg-Leo).

    Weitere Informationen gibt es auf unserer Homepage
    www.strom-mast-frei.com
    und mit weiterem Fortschritt des Verfahrens auch wieder über den Kanal der Petition.

    Vielen Dank

  • Am 10.07.2017 hat eine Infoveranstaltung der TransnetBW mit den Trägern öffentlicher Belange stattgefunden. Dazu gehört auch die Bürgerinitiative.

    Die TransnetBW hat - wie zugesichert - die Alternativtrasse an der B36 im Projektantrag belassen (und nicht wie andere Optionen entfernt).
    Leider präferiert der Antrag aber die Variante durch den Ortskern.
    Hauptgrund ist die Kategoriesierung der einzelnen Abschnitte.
    Eine ausführliche Erklärung folgt in Kürze auf unserer Homepage
    strom-mast-frei.com/

    Ist die Komplettverlegung aller Leitungen durch den Ort inzwischen Projektbestandteil?
    Ein klares NEIN. Wie zuvor auch schon bekannt war dürfen wir dieses Ziel erst bei Verfahrensbeginn verfahrensrelevant einbringen. Aktuell kann dieser Punkt nicht aufgenommen werden. Das dieses Verfahren in unserem Fall nicht hilfreich ist ist allen Beteiligten bekannt, kann aber auch nicht geändert werden. Wir hatten dazu am Rande der Veranstaltung Gespräche mit der Bundesnetzagentur und der TransnetBW.

    Wichtig ist aber:
    Die komplette Analyse der Raumwiederstände und der Be-/Entlastung von Natur/Umwelt/Mensch/... bezieht sich zur Zeit auf den Fall, dass nur EINE neue 380-kV-Netzverstärkung entlang der B36 gebaut würde und die „Alte“ im Ort verbleibt. Es ist also quasi eine reine Umweltbelastung und keine Entlastung. Würden ALLE Leitungen verlegt würde beispielsweise das Naturschutzgebiet sowie der Mensch entlastet.
    Die Hauptvorzüge der B36 entstehen also erst durch eine Komplettverlegung.
    Diese wird aber aktuell (noch) nicht geprüft. Sobald die Komplettverlegung an die B36 geprüft wird erwarten wir eine positive Plus-Minus-Rechnung für die B36-Lösung. Selbstverständlich bleibt sie aber eine LK6 (Erklärung siehe Homepage). Argumentativ bietet sie dann aber viele Vorteile. Unter anderem auch beim Bau selbst (Vorteil für die TransnetBW). Denn gleichzeitig neue Masten in den Bürgerpark zu bauen ohne dabei den Alten zu nahe zu kommen oder die komplette Trasse abschalten zu müssen dürfte sich komplizierter gestalten als entlang der B36 ungestört eine neue Trasse zu errichten.

    Aufgrund der begrenzten Zeichenanzahl dieser Information bitten wir darum die ausführliche Version auf der Homepage zu studieren.
    strom-mast-frei.com/

    Am 21.07.2017 zwischen 16:30-18:30h gibt es beim "blauen Haus" ein Infomobil der TransnetBW zu dem Thema

Pro

Es ist eine Kapazitätserhöhung der Stromtrasse geplant. Somit werden sich zwangsläufig bauliche und optische Veränderungen ergeben. Ebenso ist es mit einer erhöhten Belastung zu rechnen. Im Rahmen dieser Maßnahmen ist eine komplette Umgehung unseres Ortes (inkl. Verlegung der Bestandsleitungen) sehr wünschenswert!

Contra

Die Stromtrasse war lange vor den Häusern dort... Jeder, der dort jetzt wohnt, bzw gebaut hat konnte das sehen. Was soll das jetzt, sich darüber aufzuregen.