• Änderungen an der Petition

    at 22 May 2020 11:37

    In der Beschreibung haben wir den letzten Satz durch "in reduzierter Form" ergänzt, um noch einmal klarzustellen, dass es auch dem CV RLP angesichts noch nicht vorhandener Impfstoffe definitiv NICHT um Chorproben in der "vor-Corona-Form" geht. Sondern eben um vorsichtige Öffnung.

    Im letzten Absatz der Begründung haben wir den Eingangssatz "Es steht außerdem zu befürchten, dass sich Chöre, unter Missachtung geltender Bestimmungen ad hoc zusammen finden." aus der Petition herausgenommen.

    Wir haben damit auf eine Gefahr des Rechtsbruches bei anhaltendem Schweigen der Landesregierung hinweisen wollen. Natürlich befürwortet der CV RLP ein solches Vorgehen absolut nicht!
    Dennoch wurde der Satz als Drohung gegenüber der Landesregierung aufgefasst.

    Das Gegenteil ist das, was der Chorverband will.

    Daher haben wir diesen Eingangssatz gestrichen.


    Neuer Petitionstext: ***WIR FORDERN DIE LANDESREGIERUNG RHEINLAND-PFALZ AUF, RASCH KONKRETE PERSPEKTIVEN FÜR DIE WIEDERAUFNAHME VON CHORPROBEN ZU ENTWICKELN***
    Seit Mitte März 2020 ist auch bei den knapp 3.500 Amateurchören in Rheinland-Pfalz das gewohnte Chorleben zum Stillstand gekommen. Durch große Akzeptanz der zwar schmerzlichen, aber unausweichlichen Maßnahmen haben die Chormitglieder ihren Teil zu einer positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens beigetragen. Sie haben neue Wege beschritten, um die Zeit ohne Chorproben und Auftritte zu überbrücken. Dies geschah und geschieht natürlich in erster Linie aus großem Verantwortungsbewusstsein, natürlich aber auch in der Hoffnung auf eine Perspektive zur Wiederaufnahme der Chorproben.
    **Diese Hoffnung wurde bisher durch die Landesregierung Rheinland-Pfalz nicht erfüllt.**
    Auch in der 7. Corona-Schutzverordnung gibt es nur ein weiter andauerndes Verbot für das Chorsingen (www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiYxZvMz7rpAhVVwcQBHXMuCpEQFjAAegQIARAB&url=https%3A%2F%2Fcorona.rlp.de%2Ffileadmin%2Frlp-stk%2Fpdf-Dateien%2FCorona%2F7._CoBeLVO.pdf&usg=AOvVaw2TtPBjS9isDajslWdJk3Ab).
    Im Stufenplan des Landes (corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/Tabelle_Rheinland-Pfalz_Presseexemplar_13052020.pdf) spielt das Chorsingen überhaupt keine Rolle.
    Der Chorverband Rheinland-Pfalz hat ein Hygienekonzept erstellt, mit dem in kleinen Schritten eine Aufnahme der Probentätigkeit möglich ist. (Hygienekonzept zum Download: 1drv.ms/b/s!AvZE-CAgAmSEjU--JHFQDy0fb-_5?e=c2M1hp)
    Da es absolut nicht mehr nachvollziehbar ist, dass trotz vorliegender Studien (Musikhochschule Freiburg / Universität der Bundeswehr – siehe unten unter "Begründung") die Chöre bei den Überlegungen der Landesregierung offenkundig nicht stattfinden,
    ***FORDERN WIR DIE LANDESREGIERUNG AUF, UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES HYGIENEKONZEPTES UND DER AKTUELLEN FORSCHUNGSERGEBNISSE ZEITNAH CHORPROBEN IN REDUZIERTER FORM ZU GESTATTEN***
    GESTATTEN ***


    Neue Begründung: ***Die aktuelle Perspektivlosigkeit ist für viele Chöre und auch die Chorlandschaft insgesamt eine existentielle Bedrohung***
    Neben den wirtschaftlichen Schäden, die die Pandemie ausgelöst hat, bedeutet das nach aktuellem Stand weiterhin geplante Verbot von Chorproben und die damit verbundene musikalische und soziale Perspektivlosigkeit eine reelle Gefahr für den Fortbestand vieler Chöre, die letztlich neben der Pflege eines unverzichtbaren Kulturgutes auch mit ebensolchem Engagement eine soziale und gesellschaftlich unverzichtbare Aufgabe wahrnehmen und erfüllen.
    Für beides kann die Nutzung digitaler Proben- und Kontaktmöglichkeiten nur eine vorübergehende Lösung sein, zumal diese Möglichkeit sicherlich nicht von allen Chören aufgrund Ihrer Strukturen genutzt werden kann.
    Es braucht klare Perspektiven, um nach einem nun über zweimonatigen Lockdown neue Motivation aufzubauen und Planungen für die künftige Chorarbeit aufzunehmen.
    ***Ohne Perspektive keine Zukunft!***
    Es geht den Chören nicht darum, möglichst schnell in den Vor-Corona-Zustand zurückzukehren. Alle Chöre sind sich darüber im Klaren, dass die Rückkehr in kleinen Schritten erfolgen muss und dass die Verantwortung für den Infektionsschutz nach wie vor die zentrale Rolle spielt.
    Die Forschungen des Instituts für Musikermedizin an der Musikhochschule Freiburg und die daraus entstandene Risikoeinschätzung halten eine solche Rückkehr unter bestimmten Voraussetzungen für denkbar (www.mh-freiburg.de/hochschule/covid-19-corona/risikoeinschaetzung/). Zum gleichen Schluss kommt auch die Universität der Bundeswehr (www.unibw.de/home/news-rund-um-corona/musizieren-waehrend-der-pandemie-was-raet-die-wissenschaft).
    Es steht außerdem zu befürchten, dass sich Chöre, unter Missachtung geltender Bestimmungen ad hoc zusammen finden. Denn wenn Wenn die Lockerungen ab Mitte Juni zunehmend weiter wie beschrieben umgesetzt werden, ohne die Chöre einzubeziehen oder die Positionen der Fachverbände und die Forschungsergebnisse zu berücksichtigen, ist dies den Choraktiven nicht mehr plausibel zu erklären.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.007 (1.832 in Rheinland-Pfalz)

  • Petition in Zeichnung - Aktuelle Entwicklungen

    at 19 May 2020 10:44

    Liebe Unterstützer!

    Innerhalb von etwas mehr als 24 Stunden sind wir schon bei über 1.000 Unterschriften. Das ist ein tolles Signal, dafür danke ich Euch ganz herzlich. Es ist schön, dass auch aus anderen Bundesländern Chorbegeisterte unsere Petition unterstützen.

    Ich bitte Euch alle heute um folgendes:

    1. Verteilt den Link an so viele Menschen wie möglich, und überzeugt Sie von unseren Argumenten für eine vorsichtige, umsichtige, verantwortungsbewusste Öffnung der Chorproben.
    2. In den sozialen Medien haben wir - wenn auch nur vereinzelt - nach Veröffentlichung der Petition erfahren müssen, wie trotz aller Bemühungen um sachliche Formulierung Dinge verdreht werden und dem Chorverband Verantwortungslosigkeit, Verletzung der Fürsorgepflicht und mutwillige Gefährdung der RIsikogruppen vorgeworfen werden.
    Wenn Ihr ebenfalls mit so etwas konfrontiert werdet: reagiert besonnen und sachlich.

    Die Gesundheit und ihr Schutz sind und bleiben das allerwichtigste. Unser Forderungen richten sich auf Perspektiven für das Chorsingen. Weil wir den Gesundheitsschutz über alles stellen, haben wir das Hygienekonzept ausgearbeitet und betonen immer wieder, dass die ersten Schritte nichts mit einer normalen Chorprobe zu tun haben werden und dass vor allem auch bei Gestattung von Proben in dieser „abgespeckten“ Variante niemand gezwungen wird, zu proben.

    Wenn Ihr für unser Anliegen werbt, betont bitte genau das ganz besonders, damit sich ein in populistischer Absicht gezeichnetes „schiefes Bild“ nicht festsetzen kann.

    In Zusammenhang mit dem Hygienekonzept haben wir eine Bitte weitergeleitet bekommen, dieses in seinen Anforderungen zu entschärfen wegen möglicher Probleme, einen passenden Probenraum zu finden.

    Das müssen wir verneinen. Das wäre auch der politisch denkbar schlechteste Weg. Es gibt nach wie vor eine Gefährdung durch ein neues Virus, darüber dürfen uns auch sinkende Infektionszahlen nicht hinwegtäuschen. Das Hygienekonzept ist der hoffentlich erfolgreiche Versuch, den Bedarf nach Wiederaufnahme von Chorproben und diese Gefährdung angemessen zu verbinden. Und daher muss es bei diesen Standards bis auf weiteres bleiben.

    Ich schicke Euch herzliche Grüße, unterstützt unser gemeinsames Anliegen, wo Ihr könnt und bleibt vor allem gesund!

    Euer
    Tobias Hellmann
    Vizepräsident Chorverband Rheinland-Pfalz

  • Änderungen an der Petition

    at 17 May 2020 22:55

    Der Link zum Hygienekonzept wurde eingefügt (Download)


    Neuer Petitionstext: ***WIR FORDERN DIE LANDESREGIERUNG RHEINLAND-PFALZ AUF, RASCH KONKRETE PERSPEKTIVEN FÜR DIE WIEDERAUFNAHME VON CHORPROBEN ZU ENTWICKELN***
    Seit Mitte März 2020 ist auch bei den knapp 3.500 Amateurchören in Rheinland-Pfalz das gewohnte Chorleben zum Stillstand gekommen. Durch große Akzeptanz der zwar schmerzlichen, aber unausweichlichen Maßnahmen haben die Chormitglieder ihren Teil zu einer positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens beigetragen. Sie haben neue Wege beschritten, um die Zeit ohne Chorproben und Auftritte zu überbrücken. Dies geschah und geschieht natürlich in erster Linie aus großem Verantwortungsbewusstsein, natürlich aber auch in der Hoffnung auf eine Perspektive zur Wiederaufnahme der Chorproben.
    **Diese Hoffnung wurde bisher durch die Landesregierung Rheinland-Pfalz nicht erfüllt.**
    Auch in der 7. Corona-Schutzverordnung gibt es nur ein weiter andauerndes Verbot für das Chorsingen (www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiYxZvMz7rpAhVVwcQBHXMuCpEQFjAAegQIARAB&url=https%3A%2F%2Fcorona.rlp.de%2Ffileadmin%2Frlp-stk%2Fpdf-Dateien%2FCorona%2F7._CoBeLVO.pdf&usg=AOvVaw2TtPBjS9isDajslWdJk3Ab).
    Im Stufenplan des Landes (corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/Tabelle_Rheinland-Pfalz_Presseexemplar_13052020.pdf) spielt das Chorsingen überhaupt keine Rolle.
    Der Chorverband Rheinland-Pfalz hat ein Hygienekonzept erstellt, mit dem in kleinen Schritten eine Aufnahme der Probentätigkeit möglich ist.
    (Hygienekonzept zum Download: 1drv.ms/b/s!AvZE-CAgAmSEjU--JHFQDy0fb-_5?e=c2M1hp)
    Da es absolut nicht mehr nachvollziehbar ist, dass trotz vorliegender Studien (Musikhochschule Freiburg / Universität der Bundeswehr – siehe unten unter "Begründung") die Chöre bei den Überlegungen der Landesregierung offenkundig nicht stattfinden,
    ***FORDERN WIR DIE LANDESREGIERUNG AUF, UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES HYGIENEKONZEPTES UND DER AKTUELLEN FORSCHUNGSERGEBNISSE ZEITNAH CHORPROBEN ZU GESTATTEN***

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 7 (5 in Rheinland-Pfalz)

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