• Änderungen an der Petition

    at 30 Nov 2019 21:02

    Erweiterung der Argumente im Sinne der Petition


    Neue Begründung: **Wir ** Wir lehnen dieses Vorhaben den Vorschlag aus mehreren Gründen ab und fordern den Erhalt der Fläche in ihrer bisherigen Form:**
    eine ökologisch und ökonomisch nachhaltigere Lösung:**
    ***Kosten/Aufwand:*** Bislang sind 217 Stellplätze am Kaiser-Wilhelm-Platz vorhanden, die etwa 2,30 Meter breit sind. Im Rahmen der Umgestaltung entfallen durch die Verbreiterung der Parkplätze auf 2,50 Meter Breite und das Entfernen von den 30 Parkplätzen vor der Christuskirche insgesamt 48 Parkplätze. Die Parkfläche an der Bielefelder Straße, die für über 160.000€ hergerichtet werden soll, wäre für maximal 26 Fahrzeug ausreichend. Wir finden, dass diese Umgestaltung nicht um Verhältnis steht und den Bedarf nicht abdeckt.
    abdeckt!
    ***Versiegelung einer Grünfläche:*** Es fällt auf, dass es in der Detmolder Innenstadt kaum mehr freie Flächen gibt. Jeder Quadratmeter hat eine zugewiesene Funktion und eng an eng reihen sich die Gebäude. Statt eines Parkplatzes ließen Warum soll nun diese Grünfläche, die als brachliegendes Kapital betrachtet wird, einen Nutzen bekommen? Wenn für Detmold unbedingt weitere Parkflächen benötigt werden dann sollten dafür bestehende Parkhäuser (z.B. am Bahnhof, Rewe, Cityparkhaus) oder andere bereits versiegelte Flächen genutzt werden, die auch realistisch ihren vordergründigen Zweck erfüllen.
    Wir plädieren für einen Erhalt der Natur und einen hervorheben der ästhetischen und ökologischen Aspekte auf diesem Gelände z.B. als Bienenwiese, Skulpturenpark oder Streuobstwiese. Für solche nachhaltigen Vorhaben finden
    sich auf viele engagierte Vereine in Detmold, die bei der Wiese mit der Kulturinitiative Detmold Planung und den Bürger*innen der Stadt Detmold Projekte verwirklichen, die einen gemeinschaftlichen Nutzen haben.
    Umsetzung mitwirken möchten!
    ***Sinnhaftigkeit:*** Es wird argumentiert, dass die Stellflächen an der Bielefelderstraße besonders bei Erledigungen mit dem Auto in der neuen Bürgerberatung und des HALEO-Ärztezentrums (beide in der Paulinenstraße) genutzt werden können. Wir finden das fragwürdig, weil sich näher gelegene Parkmöglichkeiten im Parkhaus Best Western gegenüber der Sparkasse in der Paulinenstraße und bei der Sparkasse selbst finden.
    Wenn diese genannten Parkplätze für die Zielgruppe von Menschen mit einer schweren Behinderung, Eltern mit Kindern oder andere nicht geeignet sind, könnte man die geplante Verbreiterung der Stellflächen am Kaiser-Wilhelm-Platz aufteilen und so zweckgebundene Parkplätze schaffen. Dadurch, dass weniger Stellplätze verbreitert werden, fallen auch weniger Stellflächen weg.
    ***Umsetzung:*** Aus den Plänen geht hervor, dass die Auffahrt für die neue Parkfläche direkt vor der Alten Pauline "Alten Pauline" sein soll. Dadurch wird das Erreichen des Hauses und die Nutzung und der Lieferwege erschwert.
    ***Mobilität in der Zukunft:*** In naher Zukunft werden voraussichtlich weniger Menschen Zeiten von Fridays for Future gilt es, den Verkehr von überschüssigen PKWs zu befreien! Damit die Mobilitätswende in Detmold stattfinden kann, sollte die Innenstädte wollen, da das Internetshopping Angebot ständig weiter wächst, das Autofahren durch neue Steuern und Abgaben generell teurer werden soll, was alleine schon eine Anfahrt nach Detmold aus dem Umland über mehrere Kilometer unattraktiver macht. Wenn weitere Geschäfte in der Innenstadt verschwinden, werden auch weniger Parkplätze gebraucht werden. Wenn weiterer Parkraum für Detmold unbedingt geschaffen werden soll dann sollten dafür bestehende Parkhäuser (z.B. am Bahnhof / Rewe / Cityparkhaus ) oder andere bereits versiegelte Flächen genutzt werden, Politik die auch realistisch ihren vordergründigen Zweck als Park & Ride Angebot erfüllen.
    Bürger*innen dabei unterstützen mit nachhaltigen Verkehrsmitteln zu reisen.
    ***Nachhaltigkeit:*** Im heutigen Alltag ist fast täglich erfahrbar wie und mit welcher Macht unterschiedliche Gruppen ihre Interessen an entsprechenden Funktionsorten verteidigen. Es gibt normierte Sportflächen, Spielflächen für Kinder, Erholungsräume wie Parks, Einkaufs- und Konsumräume und viele mehr. In Wohngebieten gibt es heutzutage keine Jobs für Bewohner*innen. Gewerbe- und Industrieflächen liegen heute am Rande der Stadt. Als Folge dieser Entwicklung müssen Menschen sich bewegen, um die Funktionalität der Räume zu nutzen. Hier sollte die Stadt Detmold auf nachhaltige Mobilitätskonzepte setzen.
    ***Alternativen:*** Statt eines Parkplatzes ließen sich auf der Wiese mit der Kulturinitiative Detmold und den Bürger*innen der Stadt Detmold Projekte verwirklichen, die einen gemeinschaftlichen Nutzen haben. Hierfür bereitet die Initiative Detmold in Zusammenarbeit mit anderen eingetragenen Vereinen bereits Entwürfe aus, die nach erfolgreichen Abwenden des Bauvorhabens veröffentlicht werden.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 436 (264 in Detmold)

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