• Änderungen an der Petition

    at 11 Mar 2021 10:28

    Die Studie wurde vom DAK vorgelegt, nicht wie ursprünglich geschrieben vom DRK. Die Quellenangabe wurde ergänzt.


    Neue Begründung:

    Yoga bietet ein großes Potenzial, den Menschen gerade auch in schwierigen Zeiten Kraft und Unterstützung zu geben. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wird Yoga aber in den Corona-Schutzverordnungen der Länder dem Sport und damit der Freizeitgestaltung zugeordnet. Mit dieser Einordnung wird den Yogalehrenden ihr Status abgesprochen, den sie im Rahmen der Gesundheitsförderung einnehmen.

    Yoga ist gesundheitsrelevant: Yoga ist ein ganzheitlicher Übungs- und Erfahrungsweg. Zahlreiche klinische Studien belegen positive Wirkungen unter anderem bei chronischen Schmerzen, Hypertonie sowie Rücken- und Nackenschmerzen. (Quelle) Aber auch die Wirksamkeit in der Behandlung psychischer Störungen wurde in zahlreichen Studien belegt. (Quelle) Im Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes ist Yoga als Entspannungsverfahren im Rahmen des Präventionsprinzips Förderung von Entspannung anerkannt (Palliativ-regeneratives Stressmanagement). Präventionskurse sind verpflichtende Leistungen der Krankenkassen, auf die die Versicherten einen Anspruch haben (vgl. § 20 Abs. 1 SGB V).

    Online ersetzt nicht Präsenz: Der Online-Unterricht steht nicht allen Yogaübenden zur Verfügung. Manche haben nicht die technische Ausstattung oder nicht die technischen Kenntnisse im Umgang damit. Zudem setzt Yoga, um sein volles ganzheitliches und damit auch psychosoziales Potenzial zu entfalten, den persönlichen Kontakt zwischen Yogalehrenden und Yogaübenden voraus. Yogalehrende müssen beim Unterrichten in der direkten Kommunikation auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Übenden eingehen und sich mit ihnen über ihre Erfahrungen austauschen können. Daher ist Online-Yoga-Unterricht dauerhaft keine Alternative zum Präsenzunterricht.

    Yoga bietet Unterstützung in der Krise: Nach einer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK)DAK vorgelegten Studie ist die Zahl der psychischen Erkrankungen im Jahr 2020 um 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. (Quelle) Das zeigt, wie Menschen unter den Pandemie-Einschränkungen und -Belastungen leiden. Yogalehrende haben den Anspruch, Menschen gerade in einer besonderen Belastungssituation eine mentale und emotionale Unterstützung zur Bewältigung dieser Situation zu geben. Yoga hilft, durch seine ganzheitliche Wirkung eine solide körperliche und emotionale Grundlage zu schaffen, von der aus ein Mensch seiner Umgebung offen, angstfrei und resilient begegnen kann.

    Mit Abstand und Hygiene: Yoga wird in vornehmlich in feststehenden Gruppen praktiziert und die Kursteilnehmenden sind bekannt. Ein darüberhinausgehender Publikumsverkehr findet in den Yogaschulen nicht statt. Demnach ist eine Kontaktrückverfolgbarkeit jederzeit und lückenlos möglich. Entsprechend der Größe der Räume werden die Teilnehmerzahlen der Yogakurse individuell angepasst, um die Einhaltung der erforderlichen Mindestabstände sicherzustellen. Auch für strenge Hygieneregeln (Desinfizieren etc.) haben die Yogaschulen ein umfassendes Konzept entwickelt.

    Yoga ist eine gesundheitsrelevante Dienstleistung. Daher muss es den Yogalehrenden als wichtige Dienstleister im Gesundheitswesen gestattet werden, so zeitnah wie möglich unter strikter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln Yogaunterricht zu geben.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 216 (216 in Deutschland)

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