• Petition in Zeichnung - Petition übergeben - Wir wollen weiter mit aller Kraft Perspektiven schaffen

    06.10.2020 11:46 sati

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    Sie gehören zu den fast 30.000 Menschen, die mit Ihrer Unterschrift digital oder auf Papier unsere Petition „Zeit für Perspektiven bei Continental!“ unterstützt haben. Dafür möchten ich mich im Namen der Continental-Beschäftigten herzlich bedanken! Sie haben uns gezeigt, dass Sie an unserer Seite stehen. Das ist gerade in einer auch emotional belastenden Situation sehr hilfreich – und es tut einfach gut!

    Wie Sie eventuell über die Medienberichte bereits erfahren haben, haben wir am 29. September im Verlauf einer Kundgebung in Hannover während einer Pause der Continental-Aufsichtsratssitzung die Petition symbolisch an den Vorstand übergeben.

    Der Aufsichtsrat hat trotz der umfassenden Proteste und Kritik auch aus der Politik die Pläne des Vorstands gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter gebilligt. Damit sind nun die Werksschließungen unter anderem in Aachen und Karben beschlossen, der massive Personalabbau von bis zu 13.000 Stellen in Deutschland ist unterwegs.

    Doch diese Entscheidungen bestärken unsere Entschlossenheit, mit all unserer Kraft in Verhandlungen mit dem Vorstand Perspektiven für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu schaffen. Der Vorstand hat mehrfach auch öffentlich betont, wie wichtig Qualifizierung ist. Wir fordern daher ein großes Paket mit Qualifizierungsprogrammen, damit die betroffenen Menschen von Arbeit in Arbeit kommen. Betriebsbedingte Kündigungen bieten auf jeden Fall keine Perspektive. Wir fordern den Vorstand außerdem auf, Verantwortung für junge Menschen zu zeigen und auch über Bedarf auszubilden!

    Wir werden uns Standort für Standort, Arbeitsplatz für Arbeitsplatz einsetzen, um Perspektiven für die Kolleginnen und Kollegen zu schaffen. Die Belegschaft wie die Öffentlichkeit werden sehr genau hinsehen, ob dieser Ankündigung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Elmar Degenhart vom 30. September 2020 Taten folgen: „Wir werden daher jetzt gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern Lösungen suchen, die von den Veränderungen betroffenen Mitarbeiter zu unterstützen und Beschäftigungsperspektiven zu fördern.“

    Bleiben Sie daher mit uns am Ball, unterstützen Sie uns weiter!

    Alles Gute, bleiben Sie gesund!

    Ihr Hasan Allak

  • Kundgebung in Hannover - Petition an Continental-Vorstand übergeben

    29.09.2020 16:21 sati

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    unter dem Motto "Conti: Jetzt gibt's Contra!" haben mehr als 2000 Menschen am Dienstag am Rande der Continental-Aufsichtsratssitzung in Hannover gegen die Sparpläne des Automobilzulieferers demonstriert, über die das Kontrollgremium aktuell noch berät. Sie präsentierten den Aufsichtsräten eine überdimensionale „Karte des Kahlschlags“, auf der alle Standorte aufgeführt sind, an denen die Arbeitsplätze von bundesweit insgesamt 13.000 Beschäftigten zur Disposition stehen. Mehrere Werke sollen komplett geschlossen werden. Aus allen Teilen des Landes hatten sich Conti-Beschäftigte auf den Weg nach Hannover gemacht, um ein Zeichen zu setzen.

    Gemeinsam mit meinen Betriebsratskollegen Lorenz Pfau (Regensburg), Bruno Hickert (Aachen) und Frank Grommeck (Karben) haben wir in einer Sitzungspause eine Petition an den Vorstandsvorsitzenden Dr. Elmar Degenhart und Arbeitsdirektorin Dr. Ariane Reinhart übergeben. In den vergangenen drei Wochen haben digital und real 28.620 Menschen unterzeichnet - wir haben so viele Listen auf Papier erhalten, dass wir die nicht alle einscannen und hochladen konnten. Danke dafür!

    Ihr/Sie habt/haben uns in der Auffassung unterstützt. dass zur unternehmerischen Verantwortung als tragendes Element dazu gehört, verlässliche Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Dazu bleibt der Vorstand aufgerufen. Das Streichen von Investitionen und Arbeitsplätzen zur kurzfristigen Gewinnmaximierung gehört nicht dazu.

    „Was hier beraten wird, ist nicht einfach ein Aufsichtsratsbeschluss“, rief der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis auf der Kundgebung den Demonstranten zu. „Hier entscheidet ein deutscher Vorzeigekonzern darüber, ob er den Pfad des Zusammenhalts und der sozialen Verantwortung verlässt, der uns bislang gut durch diese Krise geführt hat. Ohne Not und in größter Hektik setzt der Vorstand zu einem Kahlschlag an, der sowohl der Conti als auch dem Industriestandort insgesamt schaden würde. Kein Wort zur Sozialverträglichkeit, kein Wort zur Zukunft der Betroffenen. Es liegt jetzt in der Hand der Eigentümer, diesen personalpolitischen Amoklauf zu beenden und den Weg für intelligente Alternativen freizumachen.“

    Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Continental, sagte: „Wir sind bereit, uns den Anforderungen der Transformation zu stellen. Qualifizierung statt Kündigung muss das Motto für einen gerechten Wandel sein! Wir bestehen darauf, dass Alternativen geprüft werden. Statt betriebsbedingter Kündigungen und Standortschließungen brauchen wir ein verlässliches Zielbild für alle Standorte. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat werden den Vorstand weiterhin in die Pflicht nehmen.“

    Der Aufsichtsrat entscheidet morgen über die Sparpläne des Vorstands. Wir werden Euch/Sie informieren, wie die Entscheidung ausgefallen ist.

    Euer/Ihr Hasan Allak

  • Offener Brief Betriebsrat Aachen an Continental-Aufsichtsrat

    26.09.2020 15:53 sati

    Prikaži dokument

    Hallo, verehrte Unterstützerinnen und Unterstützer,

    heute (Samstag) haben in Aachen rund 1.500 Menschen bei widrigem Wetter gegen die Schließung des Reifenwerkes Aachen protestiert. Am selben Tag hat der Betriebsrat des Aachener Werks einen Offenen Brief an den Continental-Aufsichtsrat geschickt, den Ihr/Sie anbei findet.

    Nachfolgend noch der Text einer Pressemitteilung der IG BCE zur Demo:

    "Conti: Jetzt gibt's Contra!"
    Mehr als 1500 Menschen demonstrieren in Aachen
    gegen geplante Schließung des Reifenwerks

    Mehr als 1500 Menschen haben am Sonnabend in Aachen gegen die geplante Schließung des Continental-Reifenwerks demonstriert. Sie zogen am Vormittag vom Parkplatz vor dem Werk zum Kaiserplatz, wo die zentrale Kundgebung stattfand.
    Die Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie „Oche ohne Conti ist wie Auto ohne Reifen“, „Eure Habgier zerstört unsere Existenz“ oder „Wir bluten für eure Rendite“. Sie machten ihrem Unmut mit Trommeln und Sirenen Luft. Aufgrund der Corona-Hygieneregeln galten Masken- und Abstandsgebot.
    Continental hatte in der vergangenen Woche völlig überraschend angekündigt, die Reifenproduktion in Aachen schließen zu wollen, wovon 1800 Menschen betroffen wären. Das Vorhaben ist Teil eines verschärften Sparprogramms, mit dem bundesweit 13.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen.
    Die Rednerinnen und Redner auf dem Podium kritisierten die Abbaupläne des Automobilzulieferers scharf. „Aachen ist ein hochmodernes Werk, das schwarze Zahlen schreibt. Es in einer Hauruck-Aktion dicht machen zu wollen und ohne Dialog und Alternativsuche den Menschen ihre Zukunft zu nehmen, ist kühler Zynismus. Dahinter steht ein Managementverständnis, das wir ablehnen“, sagte der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis. „Das ganze Vorhaben wirkt unüberlegt und überhastet. Die Eigentümer müssen hier dringend für Vernunft und Stil sorgen und mit uns alternative Wege ausloten.“
    Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet kritisierte: „Was hier nun geschieht ist gegen jede Verabredung, gegen jede Regel, gegen alles, was auch zur Tradition des Miteinanders von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Politik in Nordrhein-Westfalen gehört. Das ist eine mit unserer sozialen Marktwirtschaft nicht vereinbare Form von kaltem Kapitalismus. Wenn wir als Land helfen können, dann wird jede Hilfe bereitstehen.“
    Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Continental, sagte: „Für die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat ist klar: Wir werden Standortschließungen weder in Aachen noch woanders akzeptieren. Wir fordern Konzepte und intelligente Strategien statt Kahlschlag und Profitmaximierung!“
    Hasan Allak, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats von Continental, hob hervor: „Werke zu schließen nimmt den Menschen dauerhaft jede Perspektive am betroffenen Standort. Deshalb fordern wir den Vorstand auf: Überdenken Sie Ihre Pläne, nehmen Sie sich gemeinsam mit uns die Zeit um den Menschen Perspektiven zu sichern. Hierfür braucht es ein ausgewogenes Paket für Transformation und Krisenbewältigung!“
    In der kommenden Woche werden die Beschäftigten den Protest nach Hannover tragen, dem Sitz von Continental. Für Dienstag ist eine zentrale Kundgebung auf der Expo-Plaza geplant. In direkter Nähe tagt der Continental-Aufsichtsrat und diskutiert die Abbaupläne. Erwartet werden Delegationen aus Standorten bundesweit. Gleichzeitig soll dem Vorstand eine Petition übergeben werden, die beim Conti-Management "Zeit für Perspektiven" einfordert.

    Alles Gute, Ihr/Euer Hasan Allak

  • Kundgebung zur Continental-Aufsichtsratssitzung

    23.09.2020 08:19 sati

    Hallo, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    am 29.und 30. September 2020 berät der Continental-Aufsichtsrat in Hannover über die Sparpläne des Vorstands. Wir wollen am 29. September 2020 zwischen 12.00 und 14.00 Uhr vor dem Tagungshotel Radisson Blue am Messegelände gegen diese Pläne protestieren. Wir freuen uns über jede und jeden, die/der uns bei unserem Protest vor Ort unterstützen will!

    Euer/Ihr Hasan Allak

  • Petition in Zeichnung - Wir zeigen Flagge - Kundgebung zur Aufsichtsratssitzung

    23.09.2020 08:12 sati

    Hallo, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    der Aufsichtsrat der Continental AG berät am 29. und 30. September über die Sparpläne des Vorstands. Wir wollen deshalb am 29. September vor dem Tagungshotel am Rande des Messegeländes in Hannover unsere Forderung deutlich machen: "Stimmen Sie den geplanten Massenentlassungen, Standortschließungen und Verlagerungen nicht zu!"

    Wer uns am 29. September zwischen 12.00 und 14.00 Uhr vor dem Radisson Blu Hotel Hannover Messe unterstützen will, ist herzlich willkommen!

    Euer/Ihr Hasan Allak, Vorsitzender des Continental-Konzernbetriebsrats

  • Aktionen in Aachen

    22.09.2020 16:55 sati

    Hallo liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, wer an Aktionen teilnehmen will, findet hier eine aktuelle Übersicht des Standortes Aachen.

    Wir freuen uns über jede Teilnahme!

    Euer/Ihr Hasan Allak

  • Wir freuen uns über mehr als 8.000 Unterschriften - es ist Prominenz dabei

    17.09.2020 15:40 sati

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, vielen Dank für Euer Engagement. Ein besonderes Dankeschön geht heute an den Kollegen Bernd Osterloh, Vorsitzender des VW-Konzernbetriebsrates. Es tut in Zeiten wie diesen wirklich gut, dass Ihr/Sie alle den Kolleginnen und Kollegen bei Continental die Verbundenheit zeigt, die unser Vorstand gerade aufkündigt.

    Euer/Ihr Hasan Allak

  • Änderungen an der Petition

    17.09.2020 08:42 sati




    Neue Begründung: Für uns, die Betriebsräte von Continental und Vitesco Technologies und die Gewerkschaften IG Metall und IG BCE, stehen Arbeitsplatzsicherung und verlässliche Perspektiven für alle Beschäftigten unverändert an erster Stelle! Deshalb fordern wir eine echte Mitwirkung der Arbeitnehmerbank an den kommenden Entscheidungen. Wir haben als Arbeitnehmervertreter und -vertreterinnen immer wieder Lösungswillen und Kreativität im Sinne der Beschäftigten wie auch des Unternehmens bewiesen.
    **Wir rufen daher den Vorstand auf:**
    - Schöpfen Sie alle verfügbaren arbeitsmarktpolitischen Mittel aus!
    - Lassen Sie uns die tariflichen Möglichkeiten ausgewogen nutzen!
    - Nehmen Sie sich Zeit, gemeinsam mit uns Lösungen zu finden, die vom Gedanken der Verbundenheit und fairen Lastenverteilung geprägt sind und Perspektiven bieten!
    **Wir bieten dem Vorstand gerade wegen der in der Belegschaft ebenso wie bei uns hervorgerufenen Enttäuschung unverändert einen konstruktiven Dialog an.**

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 7.013 (6.949 in Deutschland)

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