Deutsche Justiz ebnet Weg zu einer möglichen Todesstrafe

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Verwaltungsgericht Freiburg

3 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

3 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2012
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Verwaltungsgericht Freiburg

In der Kleinstadt Waldshut in Baden-Württemberg konvertierten fünf iranische Flüchtlinge zum Christentum. Das ist kein einfacher Schritt. Denn wer im Iran zum christlichen Glauben konvertiert, muss damit rechen verhaftet oder verfolgt zu werden und im schlimmsten Falle droht eine Todesstrafe. Drei dieser in das evangelische Christentum konvertierten Iraner, stehen derzeit in einem Asyl-Verfahren. Ein Antrag wurde bereits abgelehnt. der von Mohammad Hosseini, der bereits seit zwei Jahren in Deutschland ist. Das Verwaltungsgericht Freiburg ist von seinem Bekenntnis zum christlichen Glaube nicht überzeugt. Damit greift der Staat in den eigenständigen kirchlichen Rechtsbereich ein. Die Richterin sah es daher als annehmbar an, dass Mohammand Hosseini seinen neuen Glauben verheimlichen kann, bei einer Rückkehr in den Iran. Hosseini besuchte in Waldshut einen länger andauernden Taufunterricht und führte Gespräche mit dem Kirchengemeinderat. Dieser hat genau wie Pfarrer Andreas Hansen keinen Zweifel an der Echtheit des Glaubens. Bereits vor seiner Flucht nach Deutschland, besuchte Hosseini geheime Hauskirchen im Iran. Er legte Berufung ein und am 23. März beginnt ein neuer Prozess vor dem Gericht in Freiburg. Es kann eigentlich nicht möglich sein, dass das Gericht in den Glauben eingreift und diesen einer Person abspricht! Daher sollte es unser gemeinsames Ziel sein, bis zur Verhandlung viele Unterschriften zu sammeln, damit das Gericht sehen kann, dass Herr Hosseini nicht alleine da steht und wir dann doch an das Gute in unserer Justiz glauben.

Ein Link zu einem aktuellen Zeitungsartikel: https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Getaufte-Iraner-riskieren-ihr-Leben;art372623,5406961

Begründung

Wir sollten die Petition unterstützen, da es nicht die Möglichkeit sein sollte, dass unsere Justiz einzelnen Personen den Glauben absprechen kann. Desweiteren steht die Frage im Raum, wie weit ein deutsches Gericht die Verhältnisse im Iran einschätzen kann. Sie gehen davon aus, dass Mohammad Hosseini seinen Glauben dort verleugnen kann. Dass die Verhältnisse in der Glaubensfrage anders sind, zeigen Berichte des Auswärtigen Amtes. Diese sollte das Gericht mal genauer durchlesen. Wenn es bekannt wird, dass er nun christlichen Glaubens ist, droht im im schlimmsten Falle die Todesstrafe. Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass es bei der Konvertierung zum christlichen Glauben passieren kann. Ebenfalls könnte er inhaftiert oder verfolgt werden. Dabei könnte sein Besitz dann vom iranischen Staat beschlagnahmt werden.

Helft alle mit, der deutschen Justiz zu zeigen, dass wir in Solidarität stehen mit Mohammad Hosseini!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.03.2012
Sammlung endet: 04.04.2012
Region: Deutschland
Kategorie:  

Vergleichen Sie diesen Fall mit dem ebenfalls durch open.petition unterstützten Fall des iranischen Pastors Youcef Nadarkhani.

Noch kein CONTRA Argument.

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49 %
245 Unterschriften
95 Tage verbleibend

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