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Petition richtet sich an: TAZ - die Tageszeitung
Die Ausgewogenheit der TAZ-Berichterstattung in Sachen Hamas-Gewalt soll dem Themenfeld deutscher Rechtsterrorismus in selbiger Zeitung Pate stehen: die TAZ muss ein Interview mit einer "NSU-Vertrauten" veröffentlichen!
Begründung
Am 01.07. diesen Jahres veröffentlichte die TAZ ein Interview, geführt durch Susanne Knaul, mit der palästinensischen Regierungsmitarbeiterin Isra Almodallal. Die als "Hamas-Vertraute" vorgestellte rechtfertigte im Interview die Morde an den drei israelischen Jugendlichen Gil-Ad Shaer, Eyal Yifrah and Naftali Fraenkel und durfte ihre Sicht auf den Konflikt mit Israel äussern. Kritische Fragen oder inhaltliche Gegendarstellungen, z.B. der Behauptung einer israelischen Aggression im Gaza-Streifen, unterliess Susanne Knaul. Ein Interview mit einem israelischen Vertreter zur Situation im Gaza-Streifen oder der Entführung und Ermordung der Jugendlichen gab es nicht. Dies passt zur generellen Linie der Berichterstattung der TAZ, die Luftschläge der israelischen Armee in Gaza als Vergeltungsakte für die Entführung der Jugendlichen darstellt, statt als Reaktion auf Raketenbeschuss aus Gaza.
Diese vorbildlich neutrale Berichterstattung wünschen wir uns auch in anderen Themenfeldern! Die gute journalistische Arbeit, welche die TAZ in Sachen Nahostkonflikt leistet, sollte der Standard sein, an dem sich die Berichterstattung zu rechtsterroristischen Morden auch in Deutschland misst.
Deswegen fordern wir, dass Susanne Knaul eine Vertreterin der thüringischen Neonaziszene einlädt, um ein Interview mit einer "NSU-Vertrauten" zu führen. Die Gelegenheit, Morde und Terrorakte zu rechtfertigen, sollte auch deutschen Terroristen gegeben werden. Sicherlich könnten große Teile der Hamas-Rhetorik genutzt werden, um auch in Deutschland die Opfer zu Tätern umzudeuten.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
07.07.2014
Sammlung endet:
04.08.2014
Region:
Deutschland
Kategorie:
Medien