3 Unterschriften
Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
Petition richtet sich an: ARD/ZDF/Deutschlandradio
Wir fordern die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf, ihre Berichterstattung in der Krim-Krise zu überdenken. Eine Berichterstattung, die einseitig Russland als Schuldigen ausmacht, besorgt das Geschäft der Scharfmacher in Ost und West.
Begründung
Der Konflikt auf der Krim könnte sich zu einem Flächenbrand ausweiten. Dabei sind die territoriale Integrität der Ukraine wie auch das Interesse Russlands an einem Zugang zum Schwarzen Meer nur symptomatisch für die geopolitischen Implikationen, die sich dem Zerfall der Sowjetunion bis heute anschließen. In jedem Fall sollte diese Krise nicht dazu dienen, alte Feindbilder aufzuwärmen und Frontstellungen zu errichten, die im Extremfall die Eskalation des Konflikts bis hin zu einem neuen europäischen Landkrieg vorantreiben.
Heute beobachten wir, dass der hässliche Russe als Feindbild in Deutschland und Europa omnipräsent ist. Eine Tatsache, die sich sowohl in der Berichterstattung über den Präsidenten der Russischen Föderation und der von ihm zu verantwortenden legislativen Akte als auch in der unverhohlenen Häme im Vorfeld der Olympischen Spiele in Sotschi festmachen lässt. Und es sind insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien, die sich in diesem Sinne hervortun-wie schon das von Jörg Schönenborn geführte Interview mit Wladmir Putin zeigt.
Heute, da Europa am Rande des Abgrunds steht, dürfen einseitige Schuldzuweisungen nicht zum Tagesgeschäft gehören. Insbesondere ARD und ZDF sind gehalten, ihre Berichterstattung nach objektiven Kriterien zu gestalten. Es gilt weiterhin: Der Frieden wird nur in einem vereinten Europa möglich sein. Dafür bedarf es aber auch des Willens, den anderen zu verstehen.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
09.03.2014
Sammlung endet:
08.05.2014
Region:
Deutschland
Kategorie:
Medien