Fuer mehr Rechte von Stiefvaetern! Staatliche Fuersorge kuerzen? Stellung ggu. dem Gesetz mindern?

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

1 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

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Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2014
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Im Jahr 2012 wurden ueber 179.000 Ehen geschieden. Dies stellt mit 46% eine bedeutend hoehere Quote dar, als sich manch einer vorstellen moechte. Oftmals werden hier jedoch eheliche Kinder im Mittelpunkt dieser Statistik vergessen. Eine Wiederheirat bei Frauen unter 38 und Maennern unter 44 ist sehr warscheinlich. Viel zu lange wurde jedoch die Stellung neuer Lebenspartner unterschaetzt und vom Staat als rechtlich nicht Existent eingestuft. Der "Idealfall" einer Scheidung, gibt kaum Anhalte zum Umdenken. Kinder verstehen sich sowohl mit dem leiblichen als auch dem "Stiefvater" gut. Auch das Verhaeltniss der ehemaligen Ehepartner in einer Dreiecksverbindung mit dem neuen Lebenspartner, stellt sich als problemlos dar. Doch leider ist diese Theorie nur in den seltensten Faellen in der alltaeglichen Praxis einer Scheidung und dem Leben danach zu erkennen. Streitigkeiten wegen des Schulwechsels, Urlaubsreisen, Umgang , Freizeitaktivitaeten etc. sind alltaeglicher Bestandteil von Scheidungsfamilien. Forderungen nach Unterhalt stehen diesen doch sehr vitalen Aspekten sofort hinten an. Die meisten Streitigkeiten muessen zwangslaeufig vor Gericht entschieden werden. Aus einem Beispiel das mich persoenlich betrifft : Die Kosten des Verfahrens wurden dem Kindsvater als Hartz IV Empfaenger im Rahmen der Verfahrenskostenbeihilfe erlassen. Ich als Berufstaetiger "Stiefvater" zahle fuer die Angelegenheiten dieser Scheidungsfamilie 50% der Verfahrenskosten. Dies wird sich so lange wiederholen und bei jeder Stretigkeiter wieder der Fall sein - BIS SICH DIE GESETZESLAGE AENDERT. Vor Gericht wurde ich nicht einmal gehoert. Die Tatsache das ich als neuer Ehemann ein solides Einkommen habe, reicht dem Staat als Begruendung meiner Frau jegliche Beihilfe zu verwehren. Im Hintergrund "agieren" meist die neuen Lebenspartner nur sehr bedaechtlich- natuerlich denn ihnen wird auch stets eingetrichtert SIE HAETTEN NICHTS ZU SAGEN. Kommt es jedoch zur Heirat des neuen Partners, so sieht der Staat als Fuersorge Verantwortlicher seine Arbeit als getan an. Der Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt wird gestrichen. In unserem Fall kann der leibliche Vater natuerlich nicht zahlen aufgrund seines sozialen Hartz 4 Status. Die Kosten fuer die Unterhaltung seines Kindes komme in unserem Fall ich auf. Der Staat haelt sich aus der Angelegenheit zurueck und freut sich ueber seine Ersparnisse. De fakto beschreibe ich diese Situation gerne wie folgt : Ich bin verantwortlich fuer das Wohlergehen eines 5 jaehrigen Kindes, seinen akademischen Bildungsweg, seine moralische und emotionale Erziehung und der finanziellen Unterstuetzung. Waehrenddessen sich der Kindsvater finanziell nicht zu beteiligen hat (nicht kann/will) jedoch Ansprueche am laufenden Bande vor Gericht geltend machen will. Auch hier wieder : Die Kosten des Verfahrens werden ihm auf Staatskosten erlassen- wir zahlen- am liebsten bar. Banalitaeten wie Umzug oder Einschulung sind stets mit imensen Kosten fuer uns und die Staatskasse verbunden.

Meine Forderung an den deutschen Bundestag ist eine Gesetzesaenderung der

a. Gesetze zur Unterstuetzung von Alleinerziehenden Elternteilen/ hier die Unterstuetzung des Staates nach Wiederheirat. b. Die Staerkung der rechtlichen Stellung des Partners nach Wiederheirat. c. Die Gleichstellung der Verfahrenskostenbeihilfe auf beide Elternteile unabhaengig von Wiederheirat.

Begründung

Meinen persoenlichen Bezug zu meinem Anliegen haben ich ja bereits erwaehnt. Hier bin ich auch gerne auf Anfrage bereit weitere Auskuenfte zu geben. Meines Erachtens nach wird in unserer Gesellschaft viel zu sehr ueber Rosenkriege und Unterhaltsklagen berichtet, als dass das Leben nach einer Scheidung keinerlei Bedeutung habe. Ich bin ueberzeugt davon, dass viele Patchwork Familien mit aehnlichen Problematiken tagtaeglich zu tun haben. Sie leben damit und versuchen fuer sich eine bestmoegliche Loesung zu erarbeiten. Das hierbei jedoch viel Frust und Aerger entsteht wird nach aussenhin kaum deutlich. Der Aerger gegenueber dem Staat der sich wie so oft als "machtlos" darstellt und das staendige Bangen vor der naechsten Auseinandersetzung mit dem ex-Partner. Hilflos schaut man als "Stiefvater" zu und fuehlt sich hierbei in jeglicher Hinsicht ausgeschlossen. Um zu verdeutlichen: Es geht hierbei nicht um die Minderung der Rechte von leiblichen Elternteilen. Einzig und allein steht hier der "Stief" Elternteil und seine Bedeutung gegenueber dem Gesetz im Vordergrund.

Ich bin fuer Meinungen, Aeusserungen und kirtische Ausseinandersetzungen sehr dankbar und stehe jederzeit zur Verfuegung.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.06.2014
Sammlung endet: 14.12.2014
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

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